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25 Jah­re Jugend­feu­er­wehr Wee­ner: Jubi­lä­ums­fei­er und hohe Auszeichnungen

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Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Nach­wuchs für den Brand­schutz: Jugend­feu­er­weh­ren der Stadt Wee­ner fei­ern 25-jäh­ri­ges Jubiläum

Wee­ner / Sta­pel­moor – Es war ein Abend vol­ler Stolz, Dank­bar­keit und his­to­ri­scher Rück­bli­cke: Am Frei­tag, den 10. April 2026, begin­gen die Jugend­feu­er­weh­ren der Stadt Wee­ner ihr 25-jäh­ri­ges Bestehen. In der fei­er­li­chen Atmo­sphä­re der Aula in Sta­pel­moor kamen Nach­wuchs­brand­schüt­zer, erfah­re­ne Feu­er­wehr­füh­rungs­kräf­te sowie Ver­tre­ter aus Poli­tik und Ver­wal­tung zusam­men, um ein Jubi­lä­um zu wür­di­gen, das das Rück­grat der ört­li­chen Sicher­heit bildet.

Ein Blick zurück auf die Anfänge

Bür­ger­meis­ter Hei­ko Abbas über­nahm die Mode­ra­ti­on des Abends und begrüß­te ein brei­tes Spek­trum an Gäs­ten und Son­der­gäs­ten. Den Kern des Rück­blicks bil­de­te die Rede von Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser, der die Chro­nik der Jugend­ab­tei­lung leben­dig wer­den ließ. Alles begann am 30.03.2001. in der Aula der Real­schu­le Wee­ner. Damals star­te­ten fünf Grup­pen mit beacht­li­chen 108 Mit­glie­dern – bemer­kens­wert war bereits zu Grün­dungs­zei­ten der hohe Anteil von 25 Mädchen.

Im Lau­fe der Jah­re fes­tig­ten sich die Struk­tu­ren. Ein Mei­len­stein war das 10-jäh­ri­ge Jubi­lä­um im Jahr 2011, als die Jugend­feu­er­wehr Die­le als sechs­te Ein­heit hin­zu­kam. Nach der Fusi­on der Weh­ren Die­le, Sta­pel­moor und Vel­la­ge zur Feu­er­wehr Ober­rhei­der­land prä­sen­tiert sich die Stadt­ju­gend­feu­er­wehr heu­te mit vier star­ken Ein­hei­ten: Hol­thusen, Ober­rhei­der­land, Wee­ner und Weenermoor.

 

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Die Kader­schmie­de der Einsatzabteilung

Stadt­brand­meis­ter Fis­ser unter­strich die exis­ten­zi­el­le Bedeu­tung die­ser Arbeit: In allen vier Orts­feu­er­weh­ren fin­den sich heu­te akti­ve Ein­satz­kräf­te, die ihre Wur­zeln in der Jugend­feu­er­wehr haben. Ohne die­sen ste­ten Strom an gut aus­ge­bil­de­ten und moti­vier­ten jun­gen Men­schen wäre die Ein­satz­be­reit­schaft der Stadt­feu­er­wehr in ihrer heu­ti­gen Form kaum denkbar.

Höchs­te Ehrun­gen für Ewald Freese

Ein Name ist untrenn­bar mit die­sem Erfolg ver­bun­den: Ewald Free­se. Seit der Grün­dung im Jahr 2001 beklei­det er unun­ter­bro­chen das Amt des Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­war­tes. Jörg Fis­ser fand deut­li­che Wor­te: Ohne Free­ses uner­müd­li­chen Ein­satz wür­de die Feu­er­wehr heu­te nicht so sta­bil dastehen.

Die­se Lebens­leis­tung wur­de im Rah­men der Fei­er mit den höchs­ten Aus­zeich­nun­gen gewür­digt, die das Land und die Stadt zu ver­ge­ben haben:

  • Das Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Gold des Lan­des Nie­der­sach­sen für Ver­diens­te um den Auf­bau und die För­de­rung der Jugendfeuerwehr.

  • Die Wee­ner-Medail­le, die höchs­te Aus­zeich­nung der Stadt Wee­ner, ver­lie­hen durch Hei­ko Abbas für außer­ge­wöhn­li­che Leistungen.

Abbas lob­te das außer­ge­wöhn­li­che Enga­ge­ment und über­reich­te als per­sön­li­che Ges­te zudem einen Präsentkorb.

Ein Fest der Gemeinschaft

Zahl­rei­che Gast­red­ner, dar­un­ter Gün­ter Haa­se (För­der­ver­ein Jugend­feu­er­wehr Land­kreis Leer), der stell­ver­tre­ten­de Brand­ab­schnitts­lei­ter Süd Hol­ger Blei­cher, die Kreis­vor­sit­zen­de Hil­de­gard Hin­derks sowie Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­wart Timo Smit, schlos­sen sich den Glück­wün­schen an.

Der offi­zi­el­le Teil des Abends ging schließ­lich in einen gesel­li­gen Aus­tausch über. Bei Kalt­ge­trän­ken und Häpp­chen wur­den Anek­do­ten aus zwei­ein­halb Jahr­zehn­ten geteilt – ein wür­di­ger Abschluss für ein Jubi­lä­um, das zeigt: Der Brand­schutz in Wee­ner ist für die Zukunft bes­tens aufgestellt.

Bericht / Fotos: Joa­chim Rand

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