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38 Mil­lio­nen Euro für neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le in Brin­kum: Land­kreis Leer legt Grundstein

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Mar­kus Wit­te von der Fir­ma Kreutz­jans (v. l.), Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends und Johann Duis, Vor­sit­zen­der des Feu­er­schutz­aus­schus­ses, befül­len bei der Grund­stein­le­gung die Zeit­kap­sel für die neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le (FTZ) des Land­krei­ses Leer in Brinkum

38 Mil­lio­nen Euro für Sicher­heit und Zukunft: Neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le in Brin­kum entsteht

Grund­stein­le­gung für die neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le des Land­krei­ses Leer: Auf rund 32.400 Qua­drat­me­tern ent­steht in Brin­kum ein moder­nes Zen­trum für Feu­er­wehr, Kata­stro­phen­schutz und Vete­ri­när­we­sen. Die Fer­tig­stel­lung ist für das ers­te Quar­tal 2029 vorgesehen.

Brin­kum – Mit einer sym­bo­li­schen Grund­stein­le­gung haben am Frei­tag, 28. August 2026, die Bau­ar­bei­ten für die neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le (FTZ) des Land­krei­ses Leer begon­nen. Auf einem rund 32.400 Qua­drat­me­ter gro­ßen Gelän­de in Brin­kum ent­steht ein moder­nes Zen­trum, das künf­tig wich­ti­ge Auf­ga­ben für die Sicher­heit und den Kata­stro­phen­schutz im Land­kreis Leer bün­deln wird.

Die Flä­che ent­spricht unge­fähr fünf Fuß­ball­fel­dern. Ins­ge­samt inves­tiert der Land­kreis rund 38 Mil­lio­nen Euro in das Großprojekt.

Feu­er­wehr, Kata­stro­phen­schutz und Vete­ri­när­amt unter einem Dach

Die neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le soll künf­tig weit mehr als ein Stand­ort für den Brand­schutz sein. Neben der Feu­er­wehr wer­den dort auch wich­ti­ge Berei­che des Kata­stro­phen­schut­zes sowie das Amt für Vete­ri­när­we­sen mit sei­nem Tier­seu­chen-Logis­tik­zen­trum untergebracht.

Damit ent­ste­hen an einem zen­tra­len Stand­ort moder­ne Struk­tu­ren für die Aus­bil­dung von Ein­satz­kräf­ten, die Bewäl­ti­gung von Kri­sen und die Lebens­mit­tel- und Vete­ri­när­über­wa­chung im Land­kreis Leer.

Land­rat Mat­thi­as Groo­te und Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends grif­fen gemein­sam mit Ver­tre­tern aus Poli­tik und Feu­er­wehr zur Kel­le, um den Grund­stein für das neue Zen­trum zu legen.

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Tra­di­tio­nel­le Zeit­kap­sel im Grundstein

Ein beson­de­rer Bestand­teil der Grund­stein­le­gung war eine Zeit­kap­sel, die im Inne­ren des Grund­steins ver­senkt wur­de. Dar­in befin­den sich unter ande­rem die Bau­plä­ne, eine Zei­tung und ein Satz Mün­zen.

Auch zwei beson­de­re Sym­bo­le wur­den in die Zeit­kap­sel gelegt: eine kup­fer­ne Figur des hei­li­gen Sankt Flo­ri­an, dem Schutz­pa­tron der Feu­er­wehr, sowie eine klei­ne 3D-Druck-Figur von Rind, Schwein und Ente. Die Tie­re ste­hen sym­bo­lisch für die Auf­ga­ben des Veterinäramtes.

„Wir legen somit heu­te den Grund­stein für Sicher­heit, für Leis­tungs­fä­hig­keit und für die Zukunft des Land­krei­ses Leer. Die FTZ ist eines der Gebäu­de, die funk­tio­nie­ren müs­sen, wenn es dar­auf ankommt“, sag­te Land­rat Mat­thi­as Groo­te bei der Grundsteinlegung.

Moder­ne Aus­bil­dung und bes­se­re Krisenbewältigung

Mit dem Neu­bau wer­den wich­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen für die zukünf­ti­ge Arbeit der Ein­satz­kräf­te geschaf­fen. Geplant sind moder­ne Räu­me für die Aus­bil­dung der Feu­er­wehr sowie zusätz­li­che Kapa­zi­tä­ten für die Kri­sen­be­wäl­ti­gung.

Auch die Auf­ga­ben im Bereich der Lebens­mit­tel- und Vete­ri­när­über­wa­chung sol­len von dem neu­en Stand­ort pro­fi­tie­ren. Durch die Bün­de­lung ver­schie­de­ner Auf­ga­ben­be­rei­che ent­steht ein leis­tungs­fä­hi­ges Zen­trum, das den Land­kreis Leer für zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen bes­ser auf­stel­len soll.

Die Fer­tig­stel­lung der neu­en Feu­er­wehr­tech­ni­schen Zen­tra­le ist für das ers­te Quar­tal 2029 geplant.

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Kli­ma­freund­li­ches Ener­gie­kon­zept für die neue FTZ

Auch beim Ener­gie- und Umwelt­kon­zept setzt der Land­kreis auf zukunfts­ori­en­tier­te Tech­nik. Für den kli­ma­freund­li­chen Neu­bau erhält das Pro­jekt eine Bun­des­för­de­rung der KfW in Höhe von 355.800 Euro.

Geplant sind unter anderem:

  • eine Luft-Wär­me­pum­pe
  • eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge mit 1.037 PV-Modulen
  • rund 455 kWp instal­lier­te Photovoltaik-Leistung
  • Klein­wind­kraft­an­la­gen
  • ein Bat­te­rie­spei­cher mit 400 kWh
  • eine Regen­was­ser­nut­zung für Brauchwasser

Damit soll die neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le nicht nur funk­tio­nal, son­dern auch ener­ge­tisch zukunfts­ori­en­tiert auf­ge­stellt werden.

Mehr als 50 Gewer­ke am Bau beteiligt

Mit der Grund­stein­le­gung beginnt nun der Roh­bau. Anschlie­ßend wer­den die wei­te­ren Arbei­ten Schritt für Schritt fol­gen. Ins­ge­samt wer­den mehr als 50 Gewer­ke an der Rea­li­sie­rung des Groß­pro­jekts betei­ligt sein.

Für Land­rat Mat­thi­as Groo­te ist die neue FTZ des­halb auch ein Gemein­schafts­pro­jekt der Wirt­schaft: „Ein Bau­vor­ha­ben die­ser Grö­ßen­ord­nung gelingt nie­mals allein. Das Pro­jekt ist damit auch ein Gemein­schafts­pro­jekt der regio­na­len und über­re­gio­na­len Wirtschaft.“

38 Mil­lio­nen Euro für die Zukunft des Land­krei­ses Leer

Mit der neu­en Feu­er­wehr­tech­ni­schen Zen­tra­le inves­tiert der Land­kreis Leer rund 38 Mil­lio­nen Euro in Sicher­heit, Kata­stro­phen­schutz, Feu­er­wehr und Vete­ri­när­we­sen.

Auf dem rund 32.400 Qua­drat­me­ter gro­ßen Gelän­de in Brin­kum ent­steht damit ein zen­tra­ler Stand­ort, der unter­schied­li­che Auf­ga­ben mit­ein­an­der ver­bin­det und moder­ne Vor­aus­set­zun­gen für die Arbeit der Ein­satz­kräf­te und Behör­den schafft.

Wenn die Bau­ar­bei­ten plan­mä­ßig ver­lau­fen, soll das neue Zen­trum im ers­ten Quar­tal 2029 fer­tig­ge­stellt sein. Dann soll die neue FTZ dazu bei­tra­gen, dass Feu­er­wehr, Kata­stro­phen­schutz und Vete­ri­när­we­sen auch bei beson­de­ren Lagen schnell und leis­tungs­fä­hig han­deln können.

 
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