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Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen in Nie­der­sach­sen: Zahl der Leis­tungs­be­zie­hen­den 2025 gesunken

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Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen in Nie­der­sach­sen: Rück­gang der Zah­len zum Jah­res­en­de 2025

Zum Stich­tag 31. Dezem­ber 2025 bezo­gen in Nie­der­sach­sen ins­ge­samt 42.130 Per­so­nen Regel­leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz (Asyl­bLG). Wie das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) in sei­ner Pres­se­mit­tei­lung vom 11. Sep­tem­ber 2026 berich­tet, ent­spricht dies einem Rück­gang der Leis­tungs­be­zie­hen­den um rund 6,5 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ende 2024 lag die Gesamt­zahl noch bei 45.070 Personen.

Grund­leis­tun­gen und Hil­fe zum Lebensunterhalt

Der Groß­teil der Berech­tig­ten – kon­kret 31.040 Men­schen bezie­hungs­wei­se 73,7 Pro­zent – erhielt Grund­leis­tun­gen nach § 3 Asyl­bLG. Die­se Leis­tun­gen die­nen der Deckung des not­wen­di­gen Bedarfs an Ernäh­rung, Unter­kunft, Hei­zung, Klei­dung, Gesund­heits­pfle­ge sowie Gebrauchs- und Ver­brauchs­gü­tern des Haus­halts. Bei den Gewäh­rungs­for­men erhiel­ten 29.965 Per­so­nen Geld­leis­tun­gen, 20.705 Per­so­nen Sach­leis­tun­gen und 3.880 Per­so­nen Wert­gut­schei­ne. Da ver­schie­de­ne Leis­tungs­for­men teil­wei­se neben­ein­an­der gewährt wer­den, erfolgt die Erfas­sung der Emp­fän­ge­rin­nen und Emp­fän­ger jeweils bei der gewähr­ten Leistungsart.

Hil­fe zum Lebens­un­ter­halt nach § 2 Asyl­bLG wur­de an 11.095 Per­so­nen aus­ge­zahlt. Die­se Form der Unter­stüt­zung ori­en­tiert sich am Leis­tungs­ni­veau des Zwölf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch (SGB XII) und rich­tet sich ins­be­son­de­re an Per­so­nen, die sich bereits län­ger in Deutsch­land aufhalten.

Alters­struk­tur und Geschlechterverteilung

Mit 24.360 Per­so­nen (57,8 Pro­zent) bil­de­ten Män­ner die grö­ße­re Grup­pe unter den Emp­fän­ge­rin­nen und Emp­fän­gern, wäh­rend 17.775 Frau­en erfasst wur­den. Das Durch­schnitts­al­ter aller Leis­tungs­be­rech­tig­ten lag bei 24,8 Jahren.

Mehr als ein Drit­tel der Bezie­hen­den war zum Stich­tag minderjährig:

  • Unter 7 Jah­re: 6.225 Kinder

  • 7 bis unter 14 Jah­re: 5.605 Kin­der und Jugendliche

  • 14 bis unter 18 Jah­re: 2.550 Jugendliche

Die mit Abstand größ­te Alters­grup­pe stell­ten die 25- bis unter 50-Jäh­ri­gen mit 18.005 Per­so­nen dar. Senio­ren ab 65 Jah­ren bil­de­ten mit 615 Per­so­nen die kleins­te Gruppe.

Her­kunfts­län­der und Kon­ti­nen­ta­le Aufteilung

Die größ­ten Grup­pen nach Staats­an­ge­hö­rig­keit stamm­ten aus fol­gen­den Ländern:

  1. Syri­en: 6.760 Personen

  2. Tür­kei: 6.475 Personen

  3. Irak: 4.925 Personen

Auf die­se drei Her­kunfts­län­der ent­fie­len zusam­men knapp 43,1 Pro­zent aller Emp­fän­ge­rin­nen und Emp­fän­ger in Nie­der­sach­sen. Wei­te­re grö­ße­re Grup­pen kamen aus Kolum­bi­en (3.185 Per­so­nen), Afgha­ni­stan (1.820 Per­so­nen) und der Ukrai­ne (1.725 Personen).

Nach Kon­ti­nen­ten geglie­dert kamen 18.720 Leis­tungs­be­rech­tig­te aus Asi­en, 12.125 aus Euro­pa, 7.145 aus Afri­ka und 3.275 aus Amerika.

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