Wirtschaft

Neu­es EU-Ener­gie­la­bel gut für Geld­beu­tel und Umwelt

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Ab dem 1. März 2021 wird das neue EU-Ener­gie­la­bel für die Haus­halts­ge­rä­te­klas­sen Wasch­ma­schi­nen, Wasch­trock­ner, Geschirr­spü­ler, Kühl­ge­rä­te, Moni­to­re und TV-Gerä­te ein­ge­führt. Leucht­mit­tel sol­len im Novem­ber 2021 fol­gen, Kli­ma­ge­rä­te, Back­öfen und Warm­was­ser­be­rei­ter 2022. Das neue Label ist aus­sa­ge­kräf­ti­ger und soll Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher bei ihren Kauf­ent­schei­dun­gen bes­ser unter­stüt­zen. Die aus­ge­wie­se­nen Ener­gie­ver­bräu­che sol­len sich näher am Nut­zer­ver­hal­ten ori­en­tie­ren, zugleich wur­den die Zusatz­in­for­ma­tio­nen ver­bes­sert und erweitert. 

  • vzbv begrüßt ein­heit­li­che Kenn­zeich­nung für alle Geräteklassen
  • Posi­tiv ist, dass die aus­ge­wie­se­nen Ver­brauchs­an­ga­ben näher an den All­tags­wer­ten lie­gen sollen 
  • vzbv kri­ti­siert, dass die Ein­füh­rung der neu­en Ener­gie­la­bel zunächst nur für sechs Gerä­te­klas­sen erfolgt.

„Das neue EU-Ener­gie­la­bel ist ein ech­ter Fort­schritt. Es been­det das bis­he­ri­ge Kenn­zeich­nungs-Wirr­warr und hilft Ver­brau­chern, Strom und Kos­ten zu spa­ren und gleich­zei­tig die Umwelt zu ent­las­ten. Mit der schritt­wei­sen Rück­kehr zur ein­heit­li­chen Kenn­zeich­nung aller Gerä­te­klas­sen von A bis G und der Neu-Ein­ord­nung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz wer­den lang­jäh­ri­ge For­de­run­gen des vzbv end­lich umge­setzt“, sagt vzbv-Vor­stand Klaus Müller.

Die wich­tigs­ten Ände­run­gen aus Verbrauchersicht 

Wich­tigs­te Neue­rung ist die Rück­kehr zur ein­heit­li­chen Kenn­zeich­nung aller Gerä­te­klas­sen von A bis G. Die irri­tie­ren­den Bezeich­nun­gen A+, A++ und A+++ wer­den dadurch abge­schafft. Zusam­men mit der Neu­ein­stu­fung der Gerä­te wer­den Effi­zi­enz­un­ter­schie­de für die Ver­brau­cher künf­tig trans­pa­ren­ter dar­ge­stellt. Einen Mehr­wert für Ver­brau­cher bie­ten die neu berech­ne­ten Kenn­zah­len für den Ener­gie- und Was­ser­ver­brauch, die das Nut­zer­ver­hal­ten bes­ser wider­spie­geln sol­len. Vom Ansatz lobens­wert ist die Ent­schei­dung, die obers­te Effi­zi­enz-Klas­se A vor­erst frei zu las­sen, um Her­stel­lern Anrei­ze zu geben, noch effi­zi­en­te­re Pro­duk­te zu ent­wi­ckeln. Ob sich Unter­neh­men dar­an hal­ten, bleibt abzuwarten.

Abzu­war­ten bleibt eben­falls, inwie­fern der neue QR-Code einen Mehr­wert für die Ver­brau­cher schaf­fen kann. Mit Hil­fe einer App kön­nen über den QR-Code ver­schie­de­ne Gerä­te auf Basis der Effi­zi­enz­klas­sen mit­ein­an­der ver­gli­chen wer­den. Da es sich prin­zi­pi­ell um grö­ßen- bzw. kapa­zi­täts­spe­zi­fi­sche Effi­zi­enz­klas­sen han­delt, wäre eine Anga­be von zu erwar­ten­den jähr­li­chen Betriebs­kos­ten wün­schens­wert. Die­se Infor­ma­ti­on ist für Ver­brau­cher von gro­ßem Inter­es­se, aller­dings lie­fert auch das neue Label hier­zu kei­ne kon­kre­ten Informationen.

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Es ist zu erwar­ten, dass die Umstel­lung auf die neu­en Label zu Ver­wir­rung bei den Ver­brau­chern füh­ren wird. Bis­he­ri­ge Spit­zen­ge­rä­te kön­nen bis zu drei Klas­sen schlech­ter ein­ge­stuft und ihr Ener­gie­ver­brauch kann deut­lich höher dekla­riert sein. Die zeit­ver­setz­te Ein­füh­rung der neu­en Label für die unter­schied­li­chen Pro­dukt­grup­pen wird ein irri­tie­ren­des Neben­ein­an­der von alten und neu­en Labeln zur Fol­ge haben.

Das Label im Verbraucheralltag

Das neue Label ist nicht mit dem alten ver­gleich­bar: So kann ein Gerät mit altem A+++-Label nun der Ener­gie­ef­fi­zi­enz-Klas­se D ent­spre­chen. Auch die aus­ge­wie­se­nen Ver­bräu­che fal­len durch die neue Berech­nungs­me­tho­de teil­wei­se höher aus als auf der vor­aus­ge­gan­ge­nen Kenn­zeich­nung. Die Leis­tung der Gerä­te wird sich den­noch ten­den­zi­ell verbessern.

Der QR-Code: Ver­brau­cher kön­nen mit einem Klick auf wei­te­re wich­ti­ge Pro­dukt­da­ten zugrei­fen und ver­schie­de­ne Gerä­te mit­ein­an­der vergleichen.

Das Effi­zi­enz-Label von TV-Gerä­ten und Moni­to­ren mit High Dyna­mic Ran­ge (HDR) zeigt zwei Ver­bräu­che: Es weist den nor­ma­len Strom­ver­brauch und den Ver­brauch bei HDR-Nut­zung aus.

Archiv­fo­to: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Leer


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Wirtschaft

Nie­der­sach­sen: Nomi­nal­löh­ne gin­gen 2020 um 0,9% zurück

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HANNOVER. Der Nomi­nal­lohn­in­dex ging in Nie­der­sach­sen im Jahr 2020 im Ver­gleich zum Vor­jahr um 0,9% zurück. Wie das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) mit­teilt, war der Nomi­nal­lohn­in­dex im Jahr 2020 seit der Ein­füh­rung der Vier­tel­jähr­li­chen Ver­diens­t­er­he­bung im Jahr 2007 das ers­te Mal nega­tiv. Im Jahr 2019 lag der Nomi­nal­lohn­in­dex im Ver­gleich zum Jahr 2018 noch bei 2,8%.

Die Ent­wick­lung des Real­lohn­in­dex ist abhän­gig von der Ent­wick­lung des Nomi­nal­lohn­in­dex und des Ver­brau­cher­preis­in­dex. Die durch­schnitt­li­che Preis­ver­än­de­rung in Nie­der­sach­sen lag im Jahr 2020 im Ver­gleich zum Vor­jahr bei +0,4%. Die preis­be­rei­nig­ten Brut­to­mo­nats­ver­diens­te, die Real­löh­ne, gin­gen von 2019 bis 2020 in Nie­der­sach­sen um durch­schnitt­lich 1,2 % zurück. Im Jahr 2019 war der Real­lohn­in­dex hin­ge­gen noch um 1,3% gestiegen.

Die­se rück­läu­fi­ge Lohn­ent­wick­lung ist durch den ver­stärk­ten Ein­satz von Kurz­ar­beit auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie zu erklä­ren. Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer, die von Kurz­ar­beit betrof­fen waren, wur­den als Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer gezählt und mit gekürz­ten Ver¬diensten bzw. Arbeits­zei­ten in die Sta­tis­tik ein­be­zo­gen. Metho­disch beinhal­ten die Brut­to­ver­diens­te bei die­ser Erhe­bung aus­schließ­lich die von Arbeit­ge­ber­sei­te gezahl­ten Ver­diens­te. Kurz­ar­bei­ter­geld ist eine Lohn­er­satz­leis­tung, die von der Bun­des­agen­tur für Arbeit bezahlt wird, sie ist des­halb in den Brut­to­ver­diens­ten nicht enthalten.

Metho­di­sche Hin­wei­se:
In die Berech­nung des Nomi­nal­lohn­in­dex flie­ßen die durch­schnitt­li­chen Brut­to­mo­nats­ver­diens­te (ein­schließ­lich Son­der­zah­lun­gen) aller vollzeit‑, teil­zeit- und gering­fü­gig beschäf­tig­ten Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer im Pro­du­zie­ren­den Gewer­be und im Dienst­leis­tungs­be­reich ein.

Der Nomi­nal­lohn­in­dex wird als Laspey­res-Ket­ten­in­dex berech­net. Bei der Index­be­rech­nung nach Laspey­res wird die Arbeit­neh­mer­struk­tur aus dem jewei­li­gen Vor­jahr übernommen.

Die Anzahl der Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer bleibt nach Wirt­schafts­zwei­gen, Leis­tungs­grup­pen und Geschlecht für alle Berichts­quar­ta­le iden­tisch, nur die Ver­diens­te wei­chen ab. Somit kann durch den Laspey­res-Ket­ten­in­dex gezeigt wer­den, wie sich die durch­schnitt­li­chen Brut­to­ver­diens­te der Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer ver­än­dert hät­ten, wenn im jewei­li­gen Ver­gleichs­zeit­raum die glei­che Struk­tur der Arbeit­neh­mer­schaft wie im Vor­jahr bestan­den hätte.

In die Berech­nung des Real­lohn­in­dex flie­ßen der Nomi­nal­lohn­in­dex und der Ver­brau­cher­preis­in­dex ein. Der Ver­brau­cher­preis­in­dex gibt die durch­schnitt­li­che Preis­ent­wick­lung aller Waren und Dienst­leis­tun­gen wie­der, die pri­va­te Haus­hal­te für Kon­sum­zwe­cke erwer­ben. Der Real­lohn­in­dex ent­spricht dem Quo­ti­en­ten aus dem Nomi­nal­lohn­in­dex geteilt durch den Verbraucherpreisindex.

Quel­le:   LANDESAMT FÜR STATISTIK NIEDERSACHSEN

Archiv­fo­to: Ingo Ton­sor @LeserECHO.de


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Jubi­lä­um im Stamm­werk von ŠKODA AUTO: 15 Mil­lio­nen Autos aus Mla­dá Bole­s­lav seit 1905

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Vor 116 Jah­ren bau­ten die Grün­der­vä­ter von Lau­rin & Kle­ment in Mla­dá Bole­s­lav ihr ers­tes Auto­mo­bil – die his­to­ri­schen Werks­hal­len beher­ber­gen heu­te das ŠKODA Museum

› Aktu­ell pro­du­ziert ŠKODA AUTO in sei­nem Stamm­werk Mla­dá Bole­s­lav sechs Modell­rei­hen: FABIA, SCALA und OCTAVIA sowie die SUV-Model­le KAMIQ, KAROQ und den rein elek­tri­schen ENYAQ iV

› Fast zwei Drit­tel des welt­wei­ten Bestands an ŠKODA Auto­mo­bi­len stam­men aus dem Werk Mla­dá Boleslav

› ŠKODA AUTO inves­tiert wei­ter in Moder­ni­sie­rung, Auto­ma­ti­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung sowie in die Umwelt­ver­träg­lich­keit sei­ner Produktion

ŠKODA AUTO fei­ert in sei­ner Hei­mat­stadt ein ganz beson­de­res Jubi­lä­um: Heu­te ist im Stamm­werk des Unter­neh­mens das 15-mil­li­ons­te Auto­mo­bil aus Mla­dá Bole­s­lav seit 1905 vom Band gelau­fen. Das Jubi­lä­ums­mo­dell ist ein ŠKODA ENYAQ iV in Arc­tic Sil­ber Metal­lic. 1905 roll­ten die Mobi­li­tät­s­pio­nie­re Václav Lau­rin und Václav Kle­ment hier ihr ers­tes Auto­mo­bil, die Voituret­te A, aus der Werks­hal­le. ŠKODA AUTO inves­tiert kon­ti­nu­ier­lich in die Moder­ni­sie­rung und damit in die Zukunft der Auto­mo­bil­fer­ti­gung an sei­nem Stammsitz.

Micha­el Oel­je­k­laus, ŠKODA AUTO Vor­stand für Pro­duk­ti­on und Logis­tik, erklärt: „Ich gra­tu­lie­re der gesam­ten Beleg­schaft am Stand­ort Mla­dá Bole­s­lav sehr herz­lich zu die­sem beson­de­ren Jubi­lä­um. Mit 15 Mil­lio­nen Fahr­zeu­gen ist unser Stamm­werk eine zen­tra­le Säu­le für den Erfolg der Mar­ke ŠKODA: Längst besitzt der Stand­ort auch durch sei­ne Kom­po­nen­ten­fer­ti­gung eine gro­ße Bedeu­tung für den gesam­ten Volks­wa­gen Kon­zern. Das Jubi­lä­ums­fahr­zeug, ein ENYAQ iV, steht stell­ver­tre­tend für unse­ren wei­te­ren Weg: Wir digi­ta­li­sie­ren kon­ti­nu­ier­lich unse­re Fer­ti­gung und set­zen kon­se­quent unse­re Elek­tro­mo­bi­li­täts-Stra­te­gie um. Gleich­zei­tig nut­zen wir die Syn­er­gien im Kon­zern­ver­bund, um hoch­mo­der­ne, attrak­ti­ve Fahr­zeu­ge zu bau­en, die unse­re Kun­den welt­weit begeistern.“

Der Beginn der Auto­mo­bil­fer­ti­gung in Mla­dá Bole­s­lav geht zurück auf das Unter­neh­men Lau­rin & Kle­ment, aus dem spä­ter ŠKODA AUTO her­vor­ging. 1905 ent­schlos­sen sich die Grün­der Václav Lau­rin und Václav Kle­ment, den Bau von Fahr­rä­dern ein­zu­stel­len und sich ganz der Pro­duk­ti­on von Motor­rä­dern und Auto­mo­bi­len zu wid­men. Die his­to­ri­schen Werks­hal­len, aus denen als ers­tes Auto­mo­bil des Unter­neh­mens die Voituret­te Typ A roll­te, ste­hen noch heu­te – sie beher­ber­gen seit eini­gen Jah­ren das ŠKODA Museum.

Gleich gegen­über auf der ande­ren Stra­ßen­sei­te erstreckt sich das moder­ne Auto­mo­bil­werk, in dem rund 29.100 Beschäf­tig­te der­zeit sechs Modell­rei­hen her­stel­len: Neben dem FABIA ent­ste­hen hier auch der SCALA und der OCTAVIA sowie die SUV-Model­le KAMIQ, KAROQ und der rein elek­tri­sche ENYAQ iV. Für die Pro­duk­ti­on des ENYAQ iV bau­te das Unter­neh­men eine bestehen­de Fer­ti­gungs­li­nie um und leg­te sie für Fahr­zeu­ge auf Basis des Modu­la­ren Elek­tri­fi­zie­rungs­bau­kas­tens (MEB) aus. Damit ermög­licht die­ses Band als ein­zi­ges im gesam­ten Volks­wa­gen Kon­zern die par­al­le­le Pro­duk­ti­on von MEB-Model­len und Fahr­zeu­gen auf Basis des Modu­la­ren Quer­bau­kas­tens (MQB). Seit Ende Novem­ber 2020 ent­steht hier neben dem OCTAVIA und dem Kom­pakt-SUV KAROQ auch der rein bat­te­rie­elek­tri­sche ENYAQ iV.

Die­se Inno­va­ti­on steht stell­ver­tre­tend für die kon­ti­nu­ier­li­che Moder­ni­sie­rung der Pro­duk­ti­ons­stand­or­te von ŠKODA AUTO. Im Vor­der­grund ste­hen dabei Metho­den aus dem Bereich der Indus­trie 4.0, Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­te und die Auto­ma­ti­sie­rung. Noch vor der Inbe­trieb­nah­me der gemein­sa­men Fer­ti­gungs­li­nie für MQB- und MEB-Model­le ging in Mla­dá Bole­s­lav bei­spiels­wei­se eine hoch­mo­der­ne Lackie­re­rei mit einer Kapa­zi­tät von bis zu 168.000 Karos­se­rien ans Netz, dadurch ent­stan­den mehr als 650 neue Arbeits­plät­ze. Anfang 2021 eröff­ne­te ŠKODA AUTO an sei­nem Unter­neh­mens­stamm­sitz zudem eine neue Zen­tra­le Pilo­t­hal­le für die Arbeit an Vor­se­ri­en­fahr­zeu­gen sowie ein Zen­trum für den Bau von Test­trä­gern und Prototypen.

Neben Fahr­zeu­gen pro­du­ziert ŠKODA AUTO in Mla­dá Bole­s­lav auch Moto­ren, die Schalt­ge­trie­be MQ100 und MQ200 und Ach­sen sowie Hoch­volt­bat­te­rien für Model­le mit Plug-in-Hybrid­an­trieb meh­re­rer Kon­zern­mar­ken. Im Febru­ar 2021 lief hier bereits die 100.000ste Trak­ti­ons­bat­te­rie vom Band.

Erfolgs­ge­schich­te unter dem Dach des Volks­wa­gen Konzerns

Der Ent­wick­lung des ŠKODA AUTO Stamm­werks und das Jubi­lä­um von 15 Mil­lio­nen gebau­ten Fahr­zeu­gen ist eng mit dem Ein­tritt der Mar­ke in den Volks­wa­gen Kon­zern im Jahr 1991 ver­bun­den, der sich die­ses Jahr zum 30. Mal jährt. Allein seit­dem ent­stan­den in Mla­dá Bole­s­lav mehr als 10.700.000 Fahr­zeu­ge. Durch die Zuge­hö­rig­keit zu dem Welt­kon­zern stieg ŠKODA AUTO vom regio­na­len Markt­füh­rer zur glo­bal erfolg­rei­chen Volu­men­mar­ke auf.

Heu­te spielt das Werk Mla­dá Bole­s­lav eine Schlüs­sel­rol­le bei der Umset­zung der Elek­tro­mo­bi­li­täts-Stra­te­gie des tsche­chi­schen Auto­mo­bil­her­stel­lers: Der ENYAQ iV ist das ein­zi­ge Fahr­zeug auf Basis der MEB-Platt­form aus dem Volks­wa­gen Kon­zern, das in Euro­pa außer­halb Deutsch­lands entsteht.

Neben dem Haupt­werk betreibt ŠKODA AUTO auch Fer­ti­gungs­an­la­gen in Kva­si­ny und Vrch­la­bí. In Kva­si­ny baut der Her­stel­ler den ŠKODA SUPERB und den SUPERB iV* mit Plug-in-Hybrid­an­trieb sowie die SUV-Model­le KODIAQ und KAROQ. Aus dem hoch­mo­der­nen Kom­po­nen­ten­werk Vrch­la­bí stammt das auto­ma­ti­sche Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be (DSG) DQ200. 2020 fer­tig­te ŠKODA AUTO in der Tsche­chi­schen Repu­blik trotz des COVID-19-beding­ten Pro­duk­ti­ons­stopps mehr als 750.000 Fahr­zeu­ge. Auch in der Slo­wa­kei und der Ukrai­ne sowie in Chi­na, Indi­en und Russ­land ent­ste­hen Auto­mo­bi­le von ŠKODA. Ins­ge­samt fer­tig­te der Her­stel­ler seit 1905 welt­weit mehr als 24.800.000 Fahrzeuge.

Die wich­tigs­ten ŠKODA Model­le aus Mla­dá Bole­s­lav von 1905 bis heute

Das ers­te Auto­mo­bil aus Mla­dá Bole­s­lav war die berühm­te L&K Voituret­te A, die von 1905 bis 1907 aus den Werks­hal­len in Böh­men roll­te. Mit dem ŠKODA SUPERB erschien 1934 das Flagg­schiff der Fahr­zeug­pa­let­te. Die Erfol­ge von ŠKODA AUTO gleich bei den ers­ten Starts bei der Ral­lye Mon­te Car­lo inspi­rier­ten den Auto­mo­bil­her­stel­ler 1936 zum Son­der­mo­dell ŠKODA POPULAR MONTE CARLO1. Der bis zu 110 km/h schnel­le Zwei­tü­rer wur­de bis 1938 in Mla­dá Bole­s­lav pro­du­ziert. Der ŠKODA 1000 MB – das ers­te Groß­se­ri­en­mo­dell in der dama­li­gen Tsche­cho­slo­wa­kei – lei­te­te mit sei­ner Heck­mo­tor-Kon­struk­ti­on und einer selbst­tra­gen­den Karos­se­rie 1964 eine tech­ni­sche Zei­ten­wen­de ein. Mit dem ŠKODA FAVORIT, dem ers­ten Modell der Mar­ke mit Front­mo­tor und Front­an­trieb, begann 1987 zunächst im Werk Vrch­la­bí und ein Jahr spä­ter auch in Mla­dá Bole­s­lav eine neue Ära. Mit dem ŠKODA OCTAVIA wird auch das Herz der Mar­ke im Stamm­werk gefer­tigt. Am 3. Sep­tem­ber 1996 erschien die ers­te moder­ne Genera­ti­on des künf­ti­gen Best­sel­lers, inklu­si­ve des OCTAVIA TOUR währ­te die Ära der ers­ten Genera­ti­on des moder­nen OCTAVIA bis 2010. Seit 2019 rollt in Mla­dá Bole­s­lav das Kom­pakt­mo­dell ŠKODA SCALA vom Band, das ers­te Modell des Her­stel­lers auf Basis der MQB A0-Platt­form aus dem Volks­wa­gen Kon­zern. Mit dem bat­te­rie­elek­trisch ange­trie­be­nen ŠKODA ENYAQ iV pro­du­ziert ŠKODA AUTO in Mla­dá Bole­s­lav seit Ende Novem­ber 2020 sein ers­tes Seri­en­mo­dell auf Basis des Modu­la­ren Elek­tri­fi­zie­rungs­bau­kas­tens (MEB) aus dem Volks­wa­gen Kon­zern, das von vorn­her­ein als rein bat­te­rie­elek­tri­sches Fahr­zeug kon­zi­piert wurde.

1 Mon­te Car­lo ist eine ein­ge­tra­ge­ne Mar­ke von Mona­co Brands

Die ange­ge­be­nen Ver­brauchs- und Emis­si­ons­wer­te wur­den nach den gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Mess­ver­fah­ren ermit­telt. Seit dem 1. Sep­tem­ber 2017 wer­den bestimm­te Neu­wa­gen bereits nach dem welt­weit har­mo­ni­sier­ten Prüf­ver­fah­ren für Per­so­nen­wa­gen und leich­te Nutz­fahr­zeu­ge (World­wi­de Har­mo­ni­zed Light Vehi­cles Test Pro­ce­du­re, WLTP), einem rea­lis­ti­sche­ren Prüf­ver­fah­ren zur Mes­sung des Kraft­stoff­ver­brauchs und der CO2-Emis­sio­nen, typ­ge­neh­migt. Seit dem 1. Sep­tem­ber 2018 ersetzt der neue WLTP (World­wi­de Har­mo­ni­zed Light Vehi­cles Test Pro­ce­du­re) den bis­he­ri­gen Fahr­zy­klus (NEFZ). Wegen der rea­lis­ti­sche­ren Prüf­be­din­gun­gen sind die nach dem WLTP gemes­se­nen Kraft­stoff­ver­brauchs- und CO2- Emis­si­ons­wer­te in vie­len Fäl­len höher als die nach dem NEFZ gemes­se­nen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Unter­schie­den zwi­schen WLTP und NEFZ fin­den Sie unter www.skoda-auto.de/wltp.

Aktu­ell sind noch die NEFZ-Wer­te ver­pflich­tend zu kom­mu­ni­zie­ren. Soweit es sich um Neu­wa­gen han­delt, die nach WLTP typ­ge­neh­migt sind, wer­den die NEFZ-Wer­te von den WLTP-Wer­ten abge­lei­tet. Die zusätz­li­che Anga­be der WLTP-Wer­te kann bis zu deren ver­pflich­ten­der Ver­wen­dung frei­wil­lig erfol­gen. Soweit die NEFZ-Wer­te als Span­nen ange­ge­ben wer­den, bezie­hen sie sich nicht auf ein ein­zel­nes, indi­vi­du­el­les Fahr­zeug und sind nicht Bestand­teil des Ange­bo­tes. Sie die­nen allein Ver­gleichs­zwe­cken zwi­schen den ver­schie­de­nen Fahr­zeug­ty­pen. Zusatz­aus­stat­tun­gen und Zube­hör (Anbau­tei­le, Rei­fen­for­mat, usw.) kön­nen rele­van­te Fahr­zeug­pa­ra­me­ter, wie z. B. Gewicht, Roll­wi­der­stand und Aero­dy­na­mik ver­än­dern und neben Wit­te­rungs- und Ver­kehrs­be­din­gun­gen sowie dem indi­vi­du­el­len Fahr­ver­hal­ten den Kraft­stoff­ver­brauch, den Strom­ver­brauch, die CO2-Emis­sio­nen und die Fahr­leis­tungs­wer­te eines Fahr­zeugs beeinflussen.

* Ver­brauch nach Ver­ord­nung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emis­sio­nen und CO2-Effi­zi­enz nach Richt­li­nie 1999/94/EG. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum offi­zi­el­len Kraft­stoff­ver­brauch und den offi­zi­el­len, spe­zi­fi­schen CO2-Emis­sio­nen neu­er Per­so­nen­kraft­wa­gen kön­nen dem “Leit­fa­den über den Kraft­stoff­ver­brauch, die CO2-Emis­sio­nen und den Strom­ver­brauch neu­er Per­so­nen­kraft­wa­gen” ent­nom­men wer­den, der an allen Ver­kaufs­stel­len und bei der DAT Deut­sche Auto­mo­bil Treu­hand GmbH, Hell­muth-Hirth-Str. 1, 73760 Ost­fil­dern-Scharn­hau­sen (www.dat.de), unent­gelt­lich erhält­lich ist.

SUPERB iV (Plug-in-Hybrid)

Kraft­stoff­ver­brauch kom­bi­niert 1,5 — 1,4 l/100km, Strom­ver­brauch kom­bi­niert 14,5 — 13,6 kWh/100km, CO2-Emis­sio­nen kom­bi­niert 35 — 32 g/km, CO2-Effi­zi­enz­klas­se A+

SUPERB COMBI iV (Plug-in-Hybrid)

Kraft­stoff­ver­brauch kom­bi­niert 1,7 — 1,5 l/100km, Strom­ver­brauch kom­bi­niert 15,4 — 14,5 kWh/100km, CO2-Emis­sio­nen kom­bi­niert 38 — 35 g/km, CO2-Effi­zi­enz­klas­se A+

OCTAVIA iV (Plug-in-Hybrid)

Kraft­stoff­ver­brauch kom­bi­niert 1,2 l/100km, Strom­ver­brauch kom­bi­niert 11,1 kWh/100km, CO2-Emis­sio­nen kom­bi­niert 28 g/km, CO2-Effi­zi­enz­klas­se A+

OCTAVIA COMBI iV (Plug-in-Hybrid)

Kraft­stoff­ver­brauch kom­bi­niert 1,4 l/100km, Strom­ver­brauch kom­bi­niert 11,6 kWh/100km, CO2-Emis­sio­nen kom­bi­niert 31 g/km, CO2-Effi­zi­enz­klas­se A+


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Leer — Schwe­rer Dieb­stahl aus Pkw in vier Fällen  Am 03.05.2021 kam es in der Zeit von 00:35 Uhr —...

Anzei­gen

auch inter­es­sant:

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen für Sonn­tag, den 02.05.2021

Leer — Fah­ren unter dem Ein­fluss von Betäubungsmitteln  Am Sonn­abend­abend, gegen 19:50 Uhr, führ­te eine Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung eine Ver­kehrs­kon­trol­le bei einem...

Lokal

Inzi­denz des Land­krei­ses Leer liegt bei 91,4

  Locke­run­gen der Bun­des-Not­brem­se frü­hes­tens ab Don­ners­tag denkbar     Der Inzi­denz­wert im Land­kreis Leer liegt am heu­ti­gen Frei­tag bei...

Lokal

Am Him­mel­fahrts­tag und Pfingst­mon­tag kei­ne Müllabfuhr

Am Him­mel­fahrts­tag, 13.Mai 2021, fin­det kei­ne Haus­müll­ab­fuhr statt. Die Abfall­sä­cke wer­den am nächs­ten regu­lä­ren Abfuhr­tag abge­fah­ren. Betrof­fen sind die Abfuhr­ge­bie­te...

Blaulicht

Ver­stoß gegen das Tierschutzgesetz

Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 30.04.2021 Fil­s­um — Ver­stoß gegen das Tier­schutz­ge­setz Am 22.04.2021 wur­den der Poli­zei in Fil­s­um...

Lokal

Ems­sperr­werk: Im Mai kei­ne öffent­li­chen Führungen

Foto: Gäs­te­füh­re­rin Chris­tel Wil­den wäh­rend einer Sperrwerksführung     Auf­grund der anhal­ten­den Coro­na-Pan­de­mie dür­fen im Mai noch kei­ne öffent­li­chen Füh­run­gen...

Blaulicht

Tötungs­de­likt in Leer — Ermitt­lun­gen abgeschlossen

Tötungs­de­likt in Leer — Ermitt­lun­gen abgeschlossen Pres­se­mit­tei­lung der Staats­an­walt­schaft Aurich vom 28.04.2021 Die Staats­an­walt­schaft Aurich hat die Ermitt­lun­gen wegen des...

Lokal

Coro­na: „Click & Meet“ mit nega­ti­vem Test

  Über­sicht aller Test­mög­lich­kei­ten online unter www.bürgertestung-leer.de   Die Inzi­denz­wer­te im Land­kreis Leer lagen in den ver­gan­ge­nen Tagen über der...

Allgemein

Pün­te star­tet am 01. Mai in die Fährsaison

Pün­te star­tet am 01. Mai in die Fähr­sai­son — natür­lich ohne Eröffnungsfeier Auch in die­sem Jahr wird es auf­grund der...

Lokal

Coro­na-Not­brem­se: Ab Mitt­woch gel­ten stren­ge­re Maßnahmen

  Im Land­kreis Leer muss die soge­nann­te Coro­na-Not­brem­se gezo­gen wer­den. Weil der Inzi­denz­wert an drei auf­ein­an­der fol­gen­den Tagen über der...

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Schul­fit im LK Leer sieht posi­tiv in die Zukunft!

Hil­fe im Prä­senz- und Onlineunterricht Gute Nach­hil­fe zeich­net sich durch vie­le Fak­to­ren aus. Schul­fit geht mit den Erfor­der­nis­sen der Zeit. In...

News

Rund 75.000 Imp­fun­gen am Wochenende

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de wur­den in den nie­der­säch­si­schen Impf­zen­tren ins­ge­samt 74.562 Imp­fun­gen durch­ge­führt. „Damit wur­den unse­re Erwar­tun­gen für das Wochen­en­de sogar...

Lokal

Coro­na: Zwei wei­te­re Todes­fäl­le im Land­kreis Leer

  91-Jäh­ri­ge und 68-Jäh­ri­ger an den Fol­gen der Infek­ti­on gestorben   Im Land­kreis Leer gibt es zwei wei­te­re Todes­fäl­le im...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen für Sams­tag, den 24.04.2021

Leer — Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall, Zeugenaufruf Am Frei­tag, gegen 10:00 Uhr, befuhr ein 84-jäh­ri­ger Lee­ra­ner mit einem Sko­da Rooms­ter die Heis­fel­der...

Lokal

Coro­na: Die­se Regeln gel­ten im Land­kreis Leer

  Aktu­el­le Rege­lun­gen jeder­zeit online ein­seh­bar: www.landkreis-leer.de/Coronavirus   Mit der Ände­rung des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes grei­fen auch für den Land­kreis Leer neue...