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Lan­des­wei­ten Kon­trol­len gegen Schwarz­ar­beit und ille­ga­le Beschäftigung

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Althus­mann: Wer rechts­wid­rig arbei­tet oder beschäf­tigt, scha­det Wirt­schaft und Sozialsystem

Zur Bekämp­fung von Schwarz­ar­beit und ille­ga­ler Beschäf­ti­gung haben vom 07.10.–12.10.2021 126 Bediens­te­te der Kom­mu­nen, 202 Beschäf­tig­te des Zolls sowie 25 Bediens­te­te der Berufs­ge­nos­sen­schaft der Bau­wirt­schaft, der Aus­län­der­be­hör­den, der Gewer­be­auf­sichts­äm­ter, der Job­cen­ter, der Poli­zei und der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung lan­des­weit 597 Betrie­be und 1540 Per­so­nen über­prüft. Dabei wur­den mut­maß­lich in 39 Fäl­len Hand­werk­s­tä­tig­kei­ten ohne die erfor­der­li­che Ein­tra­gung aus­ge­übt und in 12 Fäl­len einem Gewer­be ohne die erfor­der­li­che Anmel­dung nachgegangen.

In 107 Fäl­len führt der Zoll wei­te­re Prü­fun­gen durch, ob der vor­ge­schrie­be­ne Min­dest­lohn gezahlt wur­de und in 123 Fäl­len, ob Unter­neh­men Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge nicht bzw. nicht in rich­ti­ger Höhe abge­führt haben. Dar­über hin­aus befin­den sich 6 Sach­ver­hal­te hin­sicht­lich eines mög­li­chen Sozi­al­leis­tungs­miss­brauchs sowie 49 Sach­ver­hal­te mit mut­maß­li­chen auf­ent­halts­recht­li­chen Ver­stö­ßen in der Klä­rung. Zudem stell­ten die Zöll­ne­rin­nen und Zöll­ner 68 Fäl­le mit Anhalts­punk­ten für wei­te­re Rechts­ver­stö­ße fest, etwa gegen sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­che Mel­de­vor­schrif­ten oder Aus­weis­mit­füh­rungs­pflich­ten. Soweit sich die Ver­dachts­fäl­le bestä­ti­gen, wer­den Straf- oder Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

Zwei­mal jähr­lich wer­den in Nie­der­sach­sen gemein­sa­me Kon­trol­len von Land­krei­sen, selbst­stän­di­gen Städ­ten und kreis­frei­en Städ­ten in Zusam­men­ar­beit mit der Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit der Haupt­zoll­äm­ter (FKS) ins­be­son­de­re in der Bau­bran­che lan­des­weit vor­ge­nom­men. Koor­di­niert wird die­se Akti­on vom nie­der­säch­si­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um und der Generalzolldirektion.

Nie­der­sach­sens Wirt­schafts- und Arbeits­mi­nis­ter Dr. Bernd Althus­mann lob­te die Kon­trol­len: „Durch die gute Zusam­men­ar­beit der betei­lig­ten Behör­den konn­ten wir einen wei­te­ren Erfolg im Kampf gegen die Schwarz­ar­beit und ille­ga­le Beschäf­ti­gung ver­zeich­nen. Wer rechts­wid­rig arbei­tet oder beschäf­tigt, scha­det nicht nur unse­rer Wirt­schaft, son­dern auch dem gesam­ten Sozi­al­sys­tem. Die Fol­ge sind Wett­be­werbs­ver­zer­run­gen und pre­kä­re Arbeits­ver­hält­nis­se. Das müs­sen wir ver­hin­dern. Die Bekämp­fung der Schwarz­ar­beit steht auch zukünf­tig im Fokus der Nie­der­säch­si­schen Landesregierung.”

Hans Josef Haas, Vize­prä­si­dent der Gene­ral­zoll­di­rek­ti­on, sag­te zu den Akti­ons­ta­gen: „Ein wesent­li­cher Fak­tor für eine erfolg­rei­che Bekämp­fung von Schwarz­ar­beit und ille­ga­ler Beschäf­ti­gung ist die Zusam­men­ar­beit. Die­se Erkennt­nis haben wir nicht nur in Nie­der­sach­sen gewon­nen, son­dern auch in ande­ren Bun­des­län­dern. Des­halb wer­den wir die Koope­ra­ti­on mit allen an der Bekämp­fung von ille­ga­ler Beschäf­ti­gung und Schwarz­ar­beit betei­lig­ten Part­nern wei­ter vertiefen.”

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Ergeb­nis­se aus den ein­zel­nen Regionen:

Im Bereich Braun­schweig waren ins­ge­samt 76 Bediens­te­te der Kom­mu­nen und der FKS sowie sie­ben Bediens­te­te der Berufs­ge­nos­sen­schaft der Bau­wirt­schaft, der Aus­län­der­be­hör­den und der Gewer­be­auf­sichts­äm­ter in den Land­krei­sen Gif­horn, Gos­lar, Göt­tin­gen, Helm­stedt, Nort­heim und der Städ­te Braun­schweig, Salz­git­ter, Wolfs­burg und Gos­lar im Ein­satz. Für den Bereich des Land­krei­ses Wol­fen­büt­tel führ­te die Stadt Salz­git­ter die Über­prü­fun­gen durch, nach­dem ihr die Auf­ga­be durch Abschluss einer Zweck­ver­ein­ba­rung über­tra­gen wur­de. Es wur­den 119 Betrie­be und 311 Per­so­nen über­prüft. Dabei wur­den 19 mut­maß­li­che Rechts­ver­stö­ße gegen Hand­werks- und Gewer­be­ord­nung festgestellt.

Beson­de­re Vor­komm­nis­se: Im Land­kreis Gif­horn wur­den drei bos­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge mit slo­we­ni­schen Auf­ent­halts­ti­tel ange­trof­fen, die rechts­wid­rig einer Erwerbs­tä­tig­keit in Deutsch­land nach­gin­gen. Die Aus­län­der­be­hör­de hat die Aus­rei­se ver­an­lasst. Zudem muss­ten im Land­kreis Gif­horn wegen gra­vie­ren­der Arbeits­schutz­män­gel Bau­stel­len still­ge­legt wer­den. Im Land­kreis Göt­tin­gen flüch­te­ten drei Arbei­ter beim Ein­tref­fen der Bediens­te­ten von der Baustelle.

Im Bereich Olden­burg waren ins­ge­samt 121 Bediens­te­te der Kom­mu­nen und der FKS sowie neun Bediens­te­te der Berufs­ge­nos­sen­schaft der Bau­wirt­schaft, der Aus­län­der­be­hör­de, der Poli­zei und des Gewer­be­auf­sichts­am­tes in den Land­krei­sen Ammer­land, Aurich, Clop­pen­burg, Ems­land, Olden­burg, Osna­brück, Vech­ta, Witt­mund und der Städ­te Del­men­horst, Emden, Olden­burg, Osna­brück und Lin­gen im Ein­satz. Es wur­den 225 Betrie­be und 622 Per­so­nen über­prüft. Dabei wur­den 11 mut­maß­li­che Rechts­ver­stö­ße gegen Hand­werks- und Gewer­be­ord­nung festgestellt.

Beson­de­re Vor­komm­nis­se: Im Land­kreis Ems­land wies sich eine Per­son mit einem gefälsch­ten Rei­se­pass aus. In der Stadt Emden zeig­ten zwei Per­so­nen gefälsch­te rumä­ni­sche ID-Kar­ten vor, die ein­ge­zo­gen wur­den. Es han­del­te sich um ukrai­ni­sche und mol­da­wi­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge, die auf­ge­for­dert wur­den, Deutsch­land zu ver­las­sen. Auf einer Bau­stel­le im Land­kreis Vech­ta wur­de eine Per­son ange­trof­fen, die bereits zur Auf­ent­halts­er­mitt­lung zwecks Abschie­bung aus­ge­schrie­ben war.

Im Bereich Han­no­ver waren ins­ge­samt 56 Bediens­te­te der Kom­mu­nen und der FKS sowie vier Bediens­te­te der Aus­län­der­be­hör­de, der Berufs­ge­nos­sen­schaft der Bau­wirt­schaft und des Gewer­be­auf­sichts­am­tes in den Land­krei­sen Diep­holz, Hameln-Pyr­mont, Hil­des­heim, Holz­min­den, Nien­burg, Schaum­burg, der Regi­on Han­no­ver, der Lan­des­haupt­stadt Han­no­ver und den Städ­ten Hameln und Hil­des­heim im Ein­satz. Es wur­den 106 Betrie­be und 248 Per­so­nen über­prüft. Dabei wur­den 19 mut­maß­li­che Rechts­ver­stö­ße gegen Hand­werks- und Gewer­be­ord­nung festgestellt.

Beson­de­re Vor­komm­nis­se: In der Lan­des­haupt­stadt Han­no­ver wur­de auf zwei Bau­stel­len die wei­te­re Tätig­keit wegen Arbeits­schutz­män­geln untersagt.

Im Bereich Lüne­burg waren ins­ge­samt 100 Bediens­te­te der Kom­mu­nen und der FKS sowie fünf Bediens­te­te der Aus­län­der­be­hör­de, des Job­cen­ters, der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung und der Berufs­ge­nos­sen­schaft der Bau­wirt­schaft in den Land­krei­sen Cel­le, Cux­ha­ven, Har­burg, Hei­de­kreis, Lüchow-Dan­nen­berg, Lüne­burg, Oster­holz, Roten­burg (Wüm­me), Sta­de, Uel­zen, Ver­den und der Stadt Cux­ha­ven im Ein­satz. Es wur­den 147 Betrie­be und 359 Per­so­nen über­prüft. Dabei wur­den zwei mut­maß­li­che Rechts­ver­stö­ße gegen Hand­werks- und Gewer­be­ord­nung festgestellt.

Beson­de­re Vor­komm­nis­se: Im Land­kreis Uel­zen wie­sen sich zwei Arbei­ter mit ukrai­ni­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit mit pol­ni­schem Visum aus. Die Aus­län­der­be­hör­de hat die Aus­wei­sung ver­an­lasst. Im Land­kreis Cel­le konn­ten sich drei Per­so­nen der Kon­trol­le durch Flucht entziehen.


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Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um unter­stützt Schau­stel­ler- und Ver­an­stal­tungs­bran­che mit 25 Mil­lio­nen Euro

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Althus­mann: Liqui­di­tät der Unter­neh­men sichern / Nie­der­sach­sen setzt sich für Öff­nung der Über­brü­ckungs­hil­fe III Plus ein

Ange­sichts des wei­ter­hin dyna­mi­schen Infek­ti­ons­ge­sche­hens und den damit ver­bun­de­nen Ein­schrän­kun­gen für Ver­an­stal­ter und Schau­stel­ler hat Nie­der­sach­sens Wirt­schafts­mi­nis­ter Dr. Bernd Althus­mann zügi­ge Hil­fen des Lan­des für die Bran­che ange­kün­digt. So befin­det sich eine 25 Mil­lio­nen Euro umfas­sen­de För­der­richt­li­nie zur Liqui­di­täts­si­che­rung für Ver­an­stal­ter und Schau­stel­ler kurz vor der Veröffentlichung.

Althus­mann: „Ich kann die Sor­gen der Schau­stel­ler und Ver­an­stal­ter gut nach­voll­zie­hen. Weih­nachts­märk­te und Ver­an­stal­tun­gen kön­nen auf­grund der Coro­na-Lage kaum noch wirt­schaft­lich statt­fin­den und wer­den zum Teil bereits abge­sagt. Wie schon im ver­gan­ge­nen Jahr muss mit deut­li­chen Umsatz­ein­bu­ßen gerech­net wer­den. Mit unse­rer För­de­rung wol­len wir daher erneut ganz gezielt der Ver­an­stal­tungs­wirt­schaft und dem Schau­stel­ler­ge­wer­be hel­fen, um die Ver­lus­te in die­sem Win­ter so gut es geht abzufedern.“

Die Liqui­di­täts­hil­fe soll die Über­brü­ckungs­hil­fen III und III Plus des Bun­des auf­sto­cken und kommt daher nur Unter­neh­men und Solo­selb­stän­di­gen des Ver­an­stal­tungs- und Schau­stel­ler­ge­wer­bes zu Gute, die die­se Über­brü­ckungs­hil­fen bei der NBank erfolg­reich bean­tragt haben. In die­sem Zusam­men­hang ver­wies Althus­mann auf eine Initia­ti­ve Nie­der­sach­sens gegen­über dem Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um, die Über­brü­ckungs­hil­fe 3 Plus auch für die Unter­neh­men zugäng­lich zu machen, die Ihr Geschäft auf­grund zurück­ge­hen­der Kun­den­zah­len vor­über­ge­hend schlie­ßen müs­sen, da die Coro­na-Bestim­mun­gen wie 2 G und 2G+ zu einem der­ar­ti­gen Rück­gang der Kun­den­an­zahl füh­ren, dass ein wirt­schaft­li­cher Geschäfts­be­trieb nicht mehr auf­recht­erhal­ten wer­den kann. Althus­mann: „Auf die­se Wei­se kön­nen die durch die Coro­na-Regeln wirt­schaft­lich beein­träch­ti­gen Unter­neh­men noch bes­ser unter­stützt werden.“

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen Liquiditätshilfe:

Geplant ist, dass Unter­neh­men oder Solo­selb­stän­di­ge der Ver­an­stal­tungs­wirt­schaft einen pau­scha­lier­ten Umsatz­ver­lust­aus­gleich für den im Zeit­raum von Janu­ar bis Dezem­ber 2021 ent­stan­de­nen oder abseh­ba­ren Umsatz­ver­lust gegen­über dem Ver­gleichs­zeit­raum 2019 erhal­ten: Für die ers­ten 100.000 Euro Umsatz­ver­lust soll der Aus­gleich min­des­tens 15 % des Ver­lus­tes betra­gen, dar­über­hin­aus­ge­hend min­des­tens 10 Prozent.

Unter­neh­men oder Solo­selb­stän­di­ge des Schau­stel­ler­ge­wer­bes sol­len einen Umsatz­ver­lust­aus­gleich von pau­schal min­des­tens 7,5 Pro­zent des im Zeit­raum von Janu­ar bis Dezem­ber 2021 ent­stan­de­nen oder abseh­ba­ren Umsatz­ver­lus­tes gegen­über dem Ver­gleichs­zeit­raum des Jah­res 2019 sowie einen Aus­gleich der in 2021 fäl­li­gen Til­gungs­kos­ten von betrieb­li­chen Dar­le­hens- oder Lea­sing­ver­trä­gen in Höhe von min­des­tens 20 Pro­zent als betrieb­li­che Fix­kos­ten bean­tra­gen können.

Mit Blick auf das För­der­vo­lu­men von geplan­ten 25 Mil­lio­nen Euro wird eine För­der­höchst­gren­ze bis 50.000 Euro pro Unter­neh­men vor­ge­se­hen. Die Hil­fen sol­len vor­aus­sicht­lich zu Beginn 2022 bei der NBank bean­tragt wer­den können.


 

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Kin­der und Weih­nachts­ker­zen bit­te nicht allein lassen!

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Feu­er­wehr und Brand­kas­se war­nen: Kin­der und Weih­nachts­ker­zen bit­te nicht allein lassen!

Brän­de durch Vor­sichts­maß­nah­men ver­mei­den — und mit Kin­dern rich­ti­ges Ver­hal­ten üben!

‚Oh Du fröh­li­che … ‘: In der vor­weih­nacht­li­chen Zeit sorgt der Ker­zen­schein auf Advents­krän­zen, Weih­nachts­ge­ste­cken und Christ­bäu­men für besinn­li­che Stim­mung und Atmo­sphä­re, aber lei­der auch für Gefahr. In der Advents­zeit kommt es lei­der in jedem Jahr zu tau­sen­den von Schä­den – gera­de weil die Men­schen es sich jetzt zu Hau­se so gemüt­lich machen wollen …

Inmit­ten von tro­cke­nen Tan­nen­zwei­gen, Papier- und Kunst­stoff­de­ko­ra­tio­nen kön­nen bren­nen­de Ker­zen schnell zum Brand­herd wer­den. Und gera­de sie üben auf Kin­der eine fast unwi­der­steh­li­che Anzie­hungs­kraft aus! Erwin Rei­ners, Regie­rungs­brand­meis­ter und Prä­si­dent des Feu­er­wehr­ver­ban­des Ost­fries­land, und Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se, bit­ten jetzt um erhöh­te Auf­merk­sam­keit: „Ein kur­zer Moment der Unauf­merk­sam­keit reicht manch­mal schon aus, und ‚Haus und Hof‘ gehen in Rauch und Flam­men auf. Und der Scha­den kann lei­der vom klei­nen Loch in der Tisch­de­cke bis zum abge­brann­ten Wohn­zim­mer oder Schlim­me­rem rei­chen!“, warnt Erwin Reiners.

Wel­che Ver­si­che­rung ist betroffen?

„Im Brand­fall wer­den am häu­figs­ten Ein­rich­tung und Gebäu­de in Mit­lei­den­schaft gezo­gen“, schil­dert Signe Foetz­ki. „Wer jetzt eine Haus­rat- und eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung hat, ist gegen die finan­zi­el­len Schä­den gut gewapp­net. Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung deckt im Rah­men der ver­si­cher­ten Gefah­ren Schä­den an der Immo­bi­lie selbst ab. Die Haus­rat­ver­si­che­rung kommt für Schä­den auf, die durch Feu­er oder aber auch Lösch­was­ser an Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den ent­ste­hen — sogar rui­nier­te Weih­nachts­ge­schen­ke sind bei uns mit­ver­si­chert, eben­so wie Möbel, Ste­reo­an­la­ge, Klei­dung und Bücher. Aber eben nicht der ‚per­sön­li­che‘ Wert lieb­ge­won­ne­ner, unwie­der­bring­li­cher Erinnerungsstücke.“

 

Vor­sichts­maß­nah­men

Vor­sichts­maß­nah­men im Umgang mit bren­nen­den Ker­zen sind in ers­ter Linie um der eige­nen Sicher­heit wil­len rat­sam. Aber auch bezüg­lich des Ver­si­che­rungs­schut­zes hat man als Ver­si­che­rungs­kun­de oder ‑kun­din eine soge­nann­te ‚Sorg­falts­pflicht‘: Ent­zün­det sich der Weihnachtsbaum/ das ‑gesteck durch bren­nen­de Ker­zen, zahlt die Ver­si­che­rung nicht unbe­dingt den gesam­ten Scha­den, wenn der Geschä­dig­te grob fahr­läs­sig gehan­delt und den Baum oder das Gesteck bei­spiels­wei­se mit bren­nen­den Ker­zen län­ge­re Zeit unbe­auf­sich­tigt gelas­sen hat. „Beson­ders für Kin­der ist der Lich­ter­glanz eine gro­ße Ver­su­chung und Gefahr. Eltern dür­fen sie bit­te nie mit bren­nen­den Ker­zen allei­ne las­sen“, rät Rei­ners. Und Foetz­ki ergänzt: „Und wenn es denn an Ihrem Weih­nachts­baum ech­te Ker­zen sein sol­len: Es gibt soge­nann­te ‚selbst­lö­schen­de‘ Ker­zen, die kurz vor dem Ker­ze­nen­de von allein aus­ge­hen!“. Damit das (vor-)weihnachtliche Fami­li­en-Idyll kei­nen Scha­den nimmt, soll­ten bit­te unbe­dingt fol­gen­de Rat­schlä­ge beher­zigt werden:

 

  1. Advents­krän­ze und ‑geste­cke sicher auf feu­er­fes­te Unter­sät­ze stel­len; geeig­net sind Tel­ler und Scha­len aus Glas, Por­zel­lan oder Steingut.
  2. Ach­ten Sie beim Auf­stel­len des Bau­mes mit ech­ten Ker­zen dar­auf, dass er nicht umkip­pen kann. Ver­wen­den Sie mög­lichst einen Tan­nen­baum­fuß mit einer Scha­le und fül­len Sie die­se mit Was­ser. Selbst­lö­schen­de Ker­zen erhö­hen zusätz­lich die Sicherheit.
  3. Die Ker­zen am Baum stets von hin­ten nach vorn und von oben nach unten anzün­den. Beim Löschen der Ker­zen gehen Sie bit­te in umge­kehr­ter Rei­hen­fol­ge vor.
  4. Las­sen Sie bren­nen­de Ker­zen nie unbe­auf­sich­tigt; ins­be­son­de­re dann nicht, wenn klei­ne Kin­der und Haus­tie­re allein im Zim­mer zurück­blei­ben. Löschen Sie die Ker­zen beim Ver­las­sen des Zimmers!
  5. Ach­ten Sie auf einen aus­rei­chen­den Sicher­heits­ab­stand zu leicht brenn­ba­ren Mate­ria­li­en wie z. B. Vor­hän­gen oder Gar­di­nen. Auch von Türen und Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den müs­sen die Ker­zen weit genug ent­fernt sein.
  6. Wun­der­ker­zen gehö­ren nicht an/in den Weih­nachts­baum. Her­un­ter­bren­nen­de Ker­zen wech­seln Sie bit­te recht­zei­tig aus.
  7. Behal­ten Sie Advents­krän­ze, Tan­nen­ge­ste­cke und Weih­nachts­bäu­me nicht über­mä­ßig lan­ge in den Wohn­räu­men. Tro­cke­ne Zwei­ge ent­zün­den sich schnell und bren­nen wie Zunder.
  8. Für den Brand­fall: Eimer mit Was­ser, Feuer­de­cke oder Feu­er­lö­scher griff­be­reit halten.
  9. Not­ruf 112 — der hei­ße Draht zu den Feu­er­weh­ren — aber den haben Sie ja sowie­so im Kopf!

 

Abschlie­ßend raten Erwin Rei­ners und Signe Foetz­ki: „Wirk­lich lau­fend machen wir die Erfah­run­gen, dass Rauch­mel­der im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes Leben ret­ten! Die heu­te schon sehr preis­wer­ten Warn­mel­der machen sich nicht nur gut unter dem Weih­nachts­baum als Geschenk, son­dern gehö­ren unter die Decke Ihres Hau­ses oder Ihrer Woh­nung … denn den­ken Sie bit­te dar­an: Für alle Häu­ser und Woh­nun­gen ist die Instal­la­ti­on von Rauch­mel­dern laut Nie­der­säch­si­scher Bau­ord­nung Pflicht!


 

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Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung

Wel­che “Sachen” sind über­haupt versichert?

Schüt­zen Sie Ihr Eigen­heim vor dro­hen­den Gefahren!

Ver­si­chert sind die im Ver­si­che­rungs­schein auf­ge­führ­ten Gebäu­de mit …

  • ihren Gebäu­de­be­stand­tei­len (Bei­spie­le: Klin­gel und Brief­käs­ten, Zie­gel, Müll­ton­nen,      Gebäu­de­far­be, Lei­tern, Heiz­öl, etc.)
  • ihrem Gebäu­de­zu­be­hör (Bei­spie­le: Anten­nen, Satel­li­ten-Anla­gen, Mar­ki­sen, Zaun­käs­ten, etc.)
  • und bestimm­ten Grund­stücks­be­stand­tei­len bis 1% der Ver­si­che­rungs­sum­me. Das Grund­stück muss hier­für im Ver­si­che­rungs­schein auf­ge­führt sein! (Bei­spie­le: Grund­stücks­ein­frie­dung, Hof- und Geh­weg­be­fes­ti­gun­gen, Mas­ten und Frei­lei­tun­gen, Wege- und Gar­ten­be­leuch­tung, etc.)

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Kin­der und Weih­nachts­ker­zen bit­te nicht allein lassen!

Feu­er­wehr und Brand­kas­se war­nen: Kin­der und Weih­nachts­ker­zen bit­te nicht allein lassen! Brän­de durch Vor­sichts­maß­nah­men ver­mei­den — und mit Kin­dern rich­ti­ges...

Lokal

Long Covid – Online-Selbst­hil­fe­grup­pe im Land­kreis Leer

Long Covid – Online-Selbst­hil­fe­grup­pe im Land­kreis Leer   Wer an Coro­na erkrankt, hofft auf einen mil­den Ver­lauf und auf eine schnel­le...

Blaulicht

Mann ent­blößt sich vor Mäd­chen und wei­te­re Polizeimeldungen

Emden — Mann ent­blößt sich vor Mädchen Am gest­ri­gen Tag kam es gegen 16:25 Uhr zu einer exhi­bi­tio­nis­ti­schen Hand­lung in...

Lokal

Land­kreis Leer ver­schärft Corona-Maßnahmen

Land­kreis Leer ver­schärft Corona-Maßnahmen Ab 1. Dezem­ber gilt auch im Kreis­ge­biet 2G Plus / Es fin­den Kon­trol­len statt   Im Land­kreis...

Blaulicht

Ein­bruch in Wohn­haus und wei­te­re Meldungen

Leer — Ein­bruch in Wohnhaus Leer — Nach einem hal­ben Jahr kehr­te der Haus­be­sit­zer in sein Haus an der Deich­stra­ße...

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