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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­fri­schimp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Con­ne­mann geht in die Luft

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Beim “Batt­le-Beam” wird ver­sucht, den Geg­ner in die Schnit­zel­gru­be zu beför­dern. V.l. Niels Plai­sier (Vor­sit­zen­der des CDU-Gemein­de­ver­ban­des Rhau­der­fehn), Nata­scha Alfers und die CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Connemann.

Tram­po­l­in­hal­le „Jump‑N Kick“ lädt zu Luft­sprün­gen ein

 
Con­ne­mann geht in die Luft
 
RHAUDERFEHN. Ech­te Luft­sprün­ge mach­te jetzt die CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann in Rhau­der­fehn. Dort besuch­te die Hesele­rin das Jump‑N Kick. Con­ne­mann enga­giert sich näm­lich seit Jah­ren für Exis­tenz­grün­dun­gen. Und genau die­sen Schritt hat Nata­scha Alfers an der Werft­stra­ße gewagt. Alfers hat das frü­he­re Soc­cer-Cen­ter Ost­fries­land in eine Tram­po­l­in­hal­le umge­baut. Ein Indoor-Fuß­ball­platz ist geblie­ben. Con­ne­mann woll­te wis­sen, wie Alfers auf die Idee die­ser beson­de­ren Exis­tenz­grün­dung gekom­men ist, und wel­che Erfah­run­gen sie in den ers­ten Mona­ten gemacht hat. Gleich­zei­tig nutz­te sie gemein­sam mit dem Vor­sit­zen­den des CDU-Gemein­de­ver­ban­des Rhau­der­fehn Niels Plai­sier die Gele­gen­heit, ein­mal ordent­lich „in die Luft zu gehen“.
 
Nata­scha Alfers wohnt in West­over­le­din­gen. Sie gab ihren siche­ren Job  auf und wag­te 2021 den Schritt in die Selb­stän­dig­keit. Die Mut­ter drei­er Kin­der kann­te ver­gleich­ba­re Tram­po­lin­parks aus der wei­te­ren Umge­bung. Doch in Ost­fries­land ist eine Tram­po­l­in­hal­le neu. 2018 ent­stand die Idee. Damals wuss­te sie noch nicht, dass vor ihr ein wei­ter Weg lie­gen wür­de. Denn Fra­gen nach einem geeig­ne­ten Ort und der Finan­zie­rung muss­ten geklärt wer­den. Dann kam Coro­na. Aber Alfers ließ sich nicht ent­mu­ti­gen. So kam auch der Kon­takt zu Hei­ke und Ger­fried Bley zustan­de, die in Rhau­der­fehn das Soc­cer-Cen­ter Ost­fries­land betrieben.
 
Alfers erklärt: „ Für Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne gibt es kaum in die­ser Regi­on Frei­zeit­an­ge­bo­te wie die­se, um den Glücks­ge­füh­len wie Dopa­min frei­en Lauf zu las­sen. Genau das bie­tet das Jump’n Kick. Ab 8 Jah­ren kön­nen alle die sich den Spaß­fak­tor zutrau­en, austoben.
 
Der Erfolg gibt Alfers Recht. Trotz Pan­de­mie neh­men die Besu­cher das neue Ange­bot begeis­tert an. Gera­de an den Wochen­en­den. Kein Wun­der. Denn das Jump-N-Kick bie­tet vie­le Mög­lich­kei­ten zum Sprin­gen – vom Dodge Ball bis zum Nin­ja Par­cours. Es gibt den Batt­le-Beam, bei dem man einen Geg­ner in die „Schnit­zel­gru­be“ beför­dern muss, aber auch den Valo-Jump, bei dem Tram­po­lin­sprin­ger zur inter­ak­ti­ven Com­pu­ter­spiel­fi­gur werden.
 
Git­ta Con­ne­mann ist begeis­tert: „Sprin­gen ist gesund, sprin­gen macht glück­lich. Nata­scha Alfers hat an ihren Traum geglaubt. Wie auf einem Tram­po­lin ging es „auf und ab“. Am Ende ist Ost­fries­land um eine Attrak­ti­on rei­cher. Dank des Mutes von Nata­scha Alfers. Exis­tenz­grün­de­rin­nen wie sie brin­gen fri­schen Wind. Ein Besuch im Jump-N-Kick lohnt – egal ob mit 8 oder 88. “
 

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DDW: Die 10 Top Unter­neh­men aus Leer

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Stand­ort Leer im Überblick

Bün­ting mit 1529 Mio. Euro Umsatz und 12300 Mit­ar­bei­tern auf Platz 1

Der kumu­lier­te Umsatz aller von DDW gelis­te­ten Top-Unter­neh­men am Stand­ort Leer beträgt 2416 Mio. Euro. Die Gesamt­zahl der Beschäf­tig­ten die­ser Unter­neh­men (welt­weit) liegt bei 19666. Die Wert­schöp­fungs­quo­te liegt bei 122,85 Tsd. Euro pro Arbeitnehmer.

Das Durch­schnitts­grün­dungs­jahr der Top-Unter­neh­men am Stand­ort Leer ist 1937. Die J. Bün­ting Betei­li­gungs AG mit dem Ursprung im Jahr 1806 gilt dabei als ältes­tes Unter­neh­men, eQ‑3 AG (gegrün­det 2007) als das jüngste.

Leer zählt neun der 10.000 wich­tigs­ten Mit­tel­ständ­ler Deutsch­lands am sei­nem Ort. Damit liegt Leer bun­des­weit auf Rang 192.

Auch aus­län­di­sche Inves­to­ren zieht es nach Leer. Aus der Lis­te der Unter­neh­men in Aus­lands­be­sitz fin­den sich zwei Unter­neh­men am Stand­ort. Zu den Unter­neh­men zählt MEM- Bau­che­mie GmbH, das mit Arke­ma (Frank­reich) einen Eigen­tü­mer aus Frank­reich hat.

 

Die größ­ten Unter­neh­men in Leer

 

1. J. Bün­ting Betei­li­gungs AG: 1529 Mio. Euro Umsatz / 12300 Mitarbeiter

Die Bün­ting Unter­neh­mens­grup­pe hat als mit­tel­stän­di­sches Han­dels­un­ter­neh­men ihren Sitz seit über 200 Jah­ren in Leer (Ost­fries­land). Mit über 12.500 Mit­ar­bei­tern und rund 600 Aus­zu­bil­den­den ist sie einer der größ­ten Arbeit­ge­ber und ein wich­ti­ger Wirt­schafts­fak­tor in der Region.

2. Hart­mann AG: 316 Mio. Euro Umsatz / 5000 Mitarbeiter

Die Ree­de­rei Hart­mann ist eine Schiff­fahrts­ge­sell­schaft aus Leer in Ostfriesland.

3. Egbert Wilts GmbH & Co KG: 81,3 Mio. Euro Umsatz / 300 Mitarbeiter

Egbert Wilts ist ein Han­dels­un­ter­neh­men für Bau­stof­fe und Zube­hör, wel­ches vor­nehm­lich für die Innen­ge­stal­tung von Räu­men gedacht ist.

4. Loga­er Maschi­nen­bau GmbH: 75 Mio. Euro Umsatz / 300 Mitarbeiter

Loga­er Maschi­nen­bau ist ein Unter­neh­men, das sich auf den Maschi­nen- und Stahl­bau spe­zia­li­siert hat.

5. HIRO Auto­markt GmbH: 65 Mio. Euro Umsatz / 250 Mitarbeiter

Hiro ist ein Ver­trags­händ­ler für Opel, Kia, Land-Rover und Ford mit sie­ben Stand­or­ten in der Regi­on Weser-Ems.

6. eQ‑3 AG: 54,6 Mio. Euro Umsatz / 50 Mitarbeiter

eQ‑3 zählt zu den Inno­va­tions- und Tech­no­lo­gie­füh­rern im Smart-Home-Markt und gilt ins­be­son­de­re im Bereich Home Con­trol als Pionier.

7. ELV Elek­tro­nik AG: 54 Mio. Euro Umsatz / 180 Mitarbeiter

ELV Elek­tro­nik ist ein Elektronik-Versandhaus.

8. M. Nee­mann OHG: 49 Mio. Euro Umsatz / 140 Mitarbeiter

Nee­mann ist ein Fami­li­en­un­ter­neh­men, des­sen Kern­auf­ga­ben in der Pro­duk­ti­on von fle­xi­blen Ver­pa­ckun­gen liegen.

9. Karl Hune­ke Stra­ßen- und Tief­bau GmbH: 37,75 Mio. Euro Umsatz / 151 Mitarbeiter

10. mul­ti Markt Hero Brahms KG: 33,75 Mio. Euro Umsatz / 150 Mitarbeiter

Mul­ti sind gro­ße SB-Waren­häu­ser in Leer und Emden, Ostfriesland.

Leer liegt mit 47,6 Punk­ten auf Rang 276 im Stand­ortran­king von DDW (hier zur Detail­an­sicht). Es fin­den sich 15 der von der DDW-Rese­arch erfass­ten größ­ten Unter­neh­men in Leer. Die eben­falls im Stand­ortran­king berück­sich­tig­te Bewer­tung durch die Akteu­re des Stand­orts nach „Schul­no­ten“ hat aktu­ell die­ses Ergeb­nis: 2,23

Quel­le: DDW Die Deut­sche Wirt­schaft GmbH — Foto: Ingo Ton­sor @Leser-ECHO


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Lokal

DDW: Die 10 Top Unter­neh­men aus Leer

Stand­ort Leer im Überblick Bün­ting mit 1529 Mio. Euro Umsatz und 12300 Mit­ar­bei­tern auf Platz 1 Der kumu­lier­te Umsatz aller von DDW...

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Gewin­ne einen Prä­sent­korb von EDEKA W. Mey­er aus Detern

Prä­sent­kör­be von EDEKA W. Mey­er! Erle­se­ne Spe­zia­li­tä­ten aus der Region. Prä­sent­kör­be sind dank­ba­re und belieb­te Geschenk­ideen. Zu jedem Anlass und...

Blaulicht

Amts­an­ma­ßung: Anruf von fal­schem Poli­zei­be­am­ten — wei­te­re Meldungen

Wohn­zim­mer­brand West­over­le­din­gen — Aus nicht zwei­fels­frei geklär­ter Ursa­che kommt es im Wohn­zim­mer des Ein­fa­mi­li­en­hau­ses in der Okko-Ten-Broek-Stra­ße, am Mor­gen des...

auch inter­es­sant:

News

Bun­des­wei­te Impf­pflicht für den Gesund­heits- und Pfle­ge­be­reich gilt ab dem 15. März

Gesund­heits­mi­nis­te­rin Danie­la Beh­rens: „Wer im Gesund­heits- und Pfle­ge­be­reich arbei­tet, trägt eine beson­ders hohe Ver­ant­wor­tung. Mei­ne herz­li­che Bit­te an die noch...

Lokal

Schwim­men ler­nen im Land­kreis Leer

Neue Wege für schnel­le Lösung finden Grup­pen­bild nach dem Gespräch (von links): Jörg Krom­min­ga, Han­ne Mod­der und Sascha Laa­ken. Bild: SPD...

Politik

Laa­ken: Mehr Wert­schät­zung für Ermitt­ler im Bereich der Kinderpornografie

Laa­ken: Finanz­mi­nis­ter Hil­bers zeigt wenig Wertschätzung für die Arbeit der — Ermitt­ler bei der Polizei Leer – Mit Unver­ständ­nis und...

Blaulicht

Fens­ter ein­ge­schla­gen und Feu­er­lö­scher ent­leert — wei­te­re Polizeimeldungen

West­over­le­din­gen — Sachbeschädigung Unbe­kann­te Täter haben eine Pump­sta­ti­on am West­over­le­din­ger Wall­schloot auf­ge­sucht. Dort haben sie ein Fens­ter des dor­ti­gen Füh­rer­häus­chens...

Blaulicht

LK-Leer: Voll­ende­ter Tele­fon­be­trug “Schock­an­ruf”

  Land­kreis Leer/ Over­le­din­ger­land — Voll­ende­ter Tele­fon­be­trug “Schock­an­ruf” Am 20.01.2022 wur­de eine 72-jäh­ri­ge Frau aus dem Over­le­din­ger­land Opfer eines soge­nann­ten...

Allgemein

Stadt­wer­ke neh­men neue Schran­ken­an­la­ge in Betrieb Leer 

Die Stadt­wer­ke Leer haben am Don­ners­tag eine neue voll­au­to­ma­ti­sche Schran­ken­an­la­ge am Bahn­über­gang in der Ness­e­stra­ße in Betrieb genom­men. Die tech­ni­sche...

Blaulicht

Täter zer­stach Auto­rei­fen und ver­teil­te rohe Eier auf dem Fahr­zeug — wei­te­re Meldungen

Leer — Laden­dieb­stahl von Bauzubehör Bereits am 17.01.2022 kam es gegen 11:30 Uhr zu einem Dieb­stahl von diver­sem Bau­zu­be­hör aus...

Lokal

28. Febru­ar: Stich­tag für Anmel­dung in Krip­pe und Kindergarten

28. Febru­ar: Erin­ne­rung an ein­heit­li­chen Stich­tag für Anmel­dung in Krip­pe und Kindergarten Auch bereits vor­ge­merk­te Kin­der sind anzumelden   Wer...

Lokal

Coro­na: Imp­fun­gen im Zoll­haus jetzt auch mit Ter­min möglich

Coro­na: Imp­fun­gen im Zoll­haus jetzt auch mit Ter­min möglich     Für Coro­na-Schutz­imp­fun­gen im Zoll­haus in Leer kön­nen sich Bür­ge­rin­nen...

Blaulicht

Bedro­hung nach Laden­dieb­stahl und wei­te­re Meldungen

Leer — Bedro­hung nach Ladendiebstahl Am 17.01.2022 wur­de ein 25-jäh­ri­ger Mann mit Wohn­sitz in Leer gegen 14:20 Uhr in einem...

Lokal

Christ­de­mo­kra­ten schi­cken Ulf Thie­le ins Ren­nen um das Land­tags­man­dat im Wahl­kreis Leer

Ers­te hybri­de Nomi­nie­rungs­ver­samm­lung zu einer Land­tags­wahl in der Geschich­te Niedersachsens   Er ist “Een van uns” und unser Stim­me in...

News

Nie­der­sach­sen: Wei­te­re 1,5 Mil­lio­nen Euro für Lastenräder

Althus­mann: „Las­ten­rä­der sind gute Ergän­zung für nach­hal­ti­ge Logistik” Das Nie­der­säch­si­sche Wirt­schafts- und Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um för­dert den Kauf von Las­ten­rä­dern für wei­te­re...

Blaulicht

Ver­kehrs­un­fall mit lebens­ge­fähr­lich ver­letz­ter Per­son und wei­te­re Meldungen.

Ver­stoß Pflichtversicherungsgesetz Leer — Am 14.01.2022 gegen 14:20 Uhr wur­de in der Georg­stra­ße ein Pkw kon­trol­liert. Bei der Kon­trol­le stell­ten...

News

Minis­ter Björn Thüm­ler: „Wir ver­län­gern die Regel­stu­di­en­zeit um ein wei­te­res Semester”

Dank des ent­schlos­se­nen und eng abge­stimm­ten Han­delns von Lan­des­re­gie­rung, Land­tag, Hoch­schul­gre­mi­en und Gesund­heits­äm­tern ist es gelun­gen, den Prä­senz­be­trieb im lau­fen­den...

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