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Brown Sugar lie­fert Profiliga‑Show – Leer tanzt den Regen ein­fach weg

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Im Vor­der­grund Front­mann Gün­ter „Gün­ne“ Roh­mann und Sän­ge­rin Cath­ryn DuPont. Die per­fekt ein­ge­spiel­te For­ma­ti­on mit Har­ry F. (Gitar­re & Gesang), Mar­tin Rader (Gitar­re & Gesang), Micki Meu­ser (Bass) und Ste­fan Woi­cke (Drums) – eine Profiliga‑Besetzung, die den Denk­mal­platz zur gro­ßen Tanz­flä­che verwandelte.

Brown Sugar begeis­tert Leer – Front­mann Gün­ter „Gün­ne“ Roh­mann fei­ert, wie das Publi­kum den Regen ein­fach weg­ge­tanzt hat

Der Denk­mal­platz in Leer wur­de am Don­ners­tag­abend zum Schau­platz eines außer­ge­wöhn­li­chen Open‑Air‑Konzerts, das trotz Regen zu einem der ein­drucks­volls­ten Musik­aben­de des Som­mers wur­de. Die Ber­li­ner For­ma­ti­on „Brown Sugar – The Gre­at Rol­ling Stones Show“ lie­fer­te eine Dar­bie­tung, die weit über das Niveau einer gewöhn­li­chen Tribute‑Band hin­aus­ging. Schon die ers­ten Minu­ten mach­ten deut­lich, dass hier eine For­ma­ti­on auf der Büh­ne stand, die musi­ka­lisch, optisch und atmo­sphä­risch in der Pro­fi­li­ga spielt. Prä­zi­se Gitar­ren­riffs, per­fekt abge­stimm­te Solo­ein­la­gen, detail­rei­che Kos­tü­me und eine Büh­nen­prä­senz, die man sonst nur von inter­na­tio­na­len Tour‑Acts kennt, mach­ten die­sen Abend zu einem Ereig­nis, das die Stadt Leer so schnell nicht ver­ges­sen wird.

Der Denk­mal­platz ver­wan­del­te sich in eine ein­zi­ge gro­ße Tanz­flä­che – die Fans fei­er­ten, als gäbe es kein Mor­gen mehr, und lie­ßen sich selbst vom Regen nicht bremsen.

Wie Leer den Regen weg­ge­tanzt hat – und wie die Band dar­auf reagierte

Wäh­rend der Regen zeit­wei­se kräf­tig auf den Platz fiel, zeig­te das Publi­kum eine beein­dru­cken­de Stand­haf­tig­keit. Die Men­schen tanz­ten, san­gen und beweg­ten sich im Takt, als wäre der Him­mel strah­lend blau. Front­mann Gün­ter „Gün­ne“ Roh­mann, der mit einer außer­ge­wöhn­li­chen Büh­nen­prä­senz und einer stimm­li­chen Nähe zu Mick Jag­ger über­zeug­te, war sicht­lich über­wäl­tigt von die­ser Ener­gie. Immer wie­der fei­er­te er das Publi­kum, hob die Arme, lach­te, rief den Fans zu – und die Fans fei­er­ten ihn und die gesam­te Band zurück. Es ent­stand eine sel­te­ne Wech­sel­wir­kung: Gün­ne fei­er­te das Publi­kum, und das Publi­kum fei­er­te die Band. Die­se gegen­sei­ti­ge Begeis­te­rung ver­lieh dem Abend eine Inten­si­tät, die weit über ein gewöhn­li­ches Kon­zert hinausging.

Eine Per­for­mance, die ihres­glei­chen sucht – musi­ka­li­sche Prä­zi­si­on und star­ke Bühnenoptik

Die musi­ka­li­sche Qua­li­tät des Abends war beein­dru­ckend. Die Gitar­ris­ten Har­ry F. und Mar­tin Rader lie­fer­ten Solo­ein­la­gen, die das Publi­kum immer wie­der zu spon­ta­nen Jubel­ru­fen hin­ris­sen. Jeder Griff, jeder Ein­satz, jeder Über­gang saß – eine Prä­zi­si­on, die man nur von lang­jäh­rig ein­ge­spiel­ten Pro­fis kennt. Bas­sist Micki Meu­ser und Drum­mer Ste­fan Woi­cke bil­de­ten ein rhyth­mi­sches Fun­da­ment, das so kraft­voll und sau­ber war, dass man sich zeit­wei­se wie auf einem inter­na­tio­na­len Tour‑Konzert fühlte.

Auch optisch über­zeug­te die Band auf gan­zer Linie. Die Kos­tü­me waren detail­reich, sti­lis­tisch nah am Ori­gi­nal und ver­lie­hen der Show eine zusätz­li­che Inten­si­tät. Cath­ryn DuPont setz­te mit ihrer star­ken Stim­me und ihrer dyna­mi­schen Percussion‑Arbeit wei­te­re Akzen­te, die das Klang­bild abrun­de­ten. Die gesam­te For­ma­ti­on wirk­te per­fekt ein­ge­spielt – ein Ensem­ble, das klar in der Pro­fi­li­ga spielt und mit jeder Minu­te zeig­te, war­um es seit über vier Jahr­zehn­ten zu den gefrag­tes­ten Rolling‑Stones‑Tribute‑Bands Deutsch­lands gehört.

Die Song­aus­wahl des Abends zeig­te die gan­ze Klas­se der Band. „Brown Sugar“, „Paint It Black“, „Angie“, „Sym­pa­thy for the Devil“ oder „Satis­fac­tion“ – jeder Titel wur­de mit prä­zi­sen Gitar­ren­riffs, star­ken Solo­ein­la­gen und einer beein­dru­cken­den Büh­nen­ab­stim­mung prä­sen­tiert. Selbst anspruchs­vol­le Stü­cke wie „Mid­night Ram­bler“ oder „Gim­me Shel­ter“ wirk­ten mühe­los und sou­ve­rän. Die Band spiel­te die Klas­si­ker nicht nur nach, son­dern leb­te sie – und das Publi­kum spür­te jeden Moment.

Die gespiel­ten Songs – ein kom­plet­ter Streif­zug durch die Stones‑Geschichte

Die Set­list des Abends umfass­te nahe­zu alle gro­ßen Klas­si­ker der Rol­ling Stones. Gespielt wur­den unter ande­rem: Brown Sugar, I’m Free, Let’s Spend the Night Tog­e­ther, It’s All Over Now, Under My Thumb, Time Is on My Side, Dead Flowers, Angie, Like a Rol­ling Stone, Paint It Black, Love Is Strong, It’s Only Rock’n’Roll, Last Time, As Tears Go By, You Can’t Always Get What You Want, Mid­night Ram­bler, Miss You, Start Me Up, Dance Litt­le Sis­ter, Gim­me Shel­ter, Hon­ky Tonk Women, Get Off of My Cloud, Street Fight­ing Man, Jum­pin’ Jack Flash, Sym­pa­thy for the Devil, Satis­fac­tion und Wild Hor­ses. Jeder die­ser Titel wur­de mit einer Lei­den­schaft und Prä­zi­si­on gespielt, die das Publi­kum mit­riss und die Atmo­sphä­re wei­ter aufheizte.

Kos­ten­freie Kul­tur dank loka­ler Sponsoren

Ein beson­de­rer Dank gilt dem Café Extra­blatt Leer und der Bar Celo­na Leer. Durch deren Enga­ge­ment konn­ten die Don­ners­tags­kon­zer­te – dar­un­ter auch die­ser Abend – kos­ten­frei besucht wer­den. Die­se Initia­ti­ve berei­chert die Stadt Leer kul­tu­rell und schafft ein Ange­bot, das Men­schen jeden Alters zusammenbringt.

Fazit: Ein Abend, der Leer bewegt hat

„Brown Sugar“ lie­fer­te eine Show, die den Regen über­strahl­te und den Denk­mal­platz in eine pul­sie­ren­de Rock‑Arena ver­wan­del­te. Die Kom­bi­na­ti­on aus musi­ka­li­scher Prä­zi­si­on, cha­ris­ma­ti­scher Büh­nen­prä­senz und einem Publi­kum, das sich von nichts auf­hal­ten ließ, mach­te den Abend zu einem der Höhe­punk­te des Som­mers. Leer hat bewie­sen, dass die Stadt nicht nur fei­ern kann, son­dern auch bereit ist, für gute Musik zusam­men­zu­ste­hen – selbst wenn der Him­mel sei­ne Schleu­sen öffnet.

Die nächs­ten Donnerstags‑Konzerte am Denkmalplatz

  1. August: Watch Your Steps – Funk, Soul & mehr

  2. August: Dr. Beat – Top 40

  3. August: Rock­shots – Rock‑, Pop‑ und NDW‑Cover

Wer die kom­men­den Som­mer­aben­de in Leer mit erst­klas­si­ger Live‑Musik, küh­len Geträn­ken und guter Gesell­schaft ver­brin­gen möch­te, soll­te sich die­se Ter­mi­ne fest im Kalen­der markieren.

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