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CDU-Frak­ti­on im Leera­ner Stadt­rat kon­sti­tu­iert sich: Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut Vorsitzender

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Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff wur­de erneut zum Vor­sit­zen­den der CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer gewählt. Er steht damit auch in der neu­en Rats­pe­ri­ode an der Spit­ze der Frak­ti­on, die sich mit den The­men Sicher­heit, soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und Stadt­ent­wick­lung beschäf­ti­gen will.

CDU-Frak­ti­on Leer stellt sich für neue Rats­pe­ri­ode auf

Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut zum Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den gewählt

Leer. Die CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer hat sich am Mon­tag für die neue Rats­pe­ri­ode kon­sti­tu­iert und ihren Frak­ti­ons­vor­stand gewählt. Dabei wur­de Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut zum Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den bestimmt. Hein­richs­dorff gehört dem Rat der Stadt Leer seit 15 Jah­ren an und steht seit fünf Jah­ren an der Spit­ze der CDU-Fraktion.

Zu sei­nen Stell­ver­tre­te­rin­nen wur­den Hil­trud Rich­mond und Julia Malch­us gewählt. Das Amt des Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rers über­nimmt Tho­mas Bruns. Wei­te­re Mit­glie­der der neu­en CDU-Frak­ti­on sind Dirk Bee­ning, Nico Jan­ßen, Harm Did­dens und Micha­el Weber.

„Ich freue mich sehr über das Ver­trau­en der neu­en Frak­ti­on. Wir haben ein star­kes Team und wol­len gemein­sam mit kla­rer Hal­tung und einem guten Mit­ein­an­der in die neue Rats­pe­ri­ode star­ten“, erklärt Heinrichsdorff.

CDU will poli­ti­sche Arbeit weiterentwickeln

Das Ergeb­nis der Kom­mu­nal­wahl sei zugleich ein kla­rer Auf­trag, die poli­ti­sche Arbeit der CDU in Leer wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, so Hein­richs­dorff. Die CDU wol­le sicht­ba­rer wer­den, ihre Posi­tio­nen klar ver­tre­ten und zugleich offen für den Aus­tausch mit ande­ren Frak­tio­nen sein.

„Im Mit­tel­punkt müs­sen die The­men ste­hen, die für die Men­schen in Leer im All­tag einen Unter­schied machen“, betont der Fraktionsvorsitzende.

Ein Schwer­punkt der kom­men­den Frak­ti­ons­ar­beit soll nach Anga­ben der CDU das The­ma Sicher­heit wer­den. Vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hät­ten im Wahl­kampf deut­lich gemacht, dass ihnen die­ses The­ma wich­tig sei. Dies wol­le die CDU ernst nehmen.

„Die Men­schen sol­len sich in Leer sicher füh­len kön­nen – auf den Stra­ßen, in den Stadt­tei­len und auch abends in der Innen­stadt“, sagt Hein­richs­dorff. Die Frak­ti­on wol­le des­halb genau hin­schau­en, wo Hand­lungs­be­darf bestehe, und sich für kon­kre­te Lösun­gen einsetzen.

Finanz­po­li­tik und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung im Fokus

Einen wei­te­ren Schwer­punkt sieht die CDU-Frak­ti­on in einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Finanz­po­li­tik und der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung der Stadt. Ange­sichts der finan­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen müs­se bei poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen genau geprüft wer­den, wel­che Kos­ten ent­ste­hen und was sich die Stadt dau­er­haft leis­ten könne.

„Wir müs­sen bei allen poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen genau hin­schau­en, was sie kos­ten und was wir uns dau­er­haft leis­ten kön­nen. Gera­de ange­sichts der finan­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen der Stadt müs­sen wir kla­re Prio­ri­tä­ten set­zen und mit den Steu­er­gel­dern der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­ant­wor­tungs­voll umge­hen“, erklärt Heinrichsdorff.

Gleich­zei­tig müs­se Leer aus Sicht der CDU attrak­ti­ve Rah­men­be­din­gun­gen für Unter­neh­men, Arbeits­plät­ze und Inves­ti­tio­nen schaf­fen. Soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und eine ver­nünf­ti­ge Stadt­ent­wick­lung gehör­ten dabei zusammen.

„Eine Stadt kann lang­fris­tig nur gestal­ten, wenn ihre wirt­schaft­li­che Grund­la­ge stimmt. Des­halb gehö­ren soli­de Finan­zen, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und eine ver­nünf­ti­ge Stadt­ent­wick­lung für uns zusam­men“, so der Fraktionsvorsitzende.

Wahl­pro­gramm soll Grund­la­ge für die kom­men­den fünf Jah­re sein

Für die poli­ti­sche Arbeit der neu­en Rats­pe­ri­ode soll das Wahl­pro­gramm der CDU die Grund­la­ge bil­den. Dar­in habe die Par­tei kon­kre­te Zie­le für die Stadt Leer for­mu­liert, die nun Schritt für Schritt umge­setzt wer­den sollen.

Gleich­zei­tig kün­digt Hein­richs­dorff eine selbst­kri­ti­sche Betrach­tung des Wahl­er­geb­nis­ses an. Die CDU wol­le sich damit aus­ein­an­der­set­zen, wo sie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht erreicht habe und an wel­chen Stel­len die poli­ti­sche Arbeit noch ver­bes­sert wer­den müsse.

„Unser Wahl­pro­gramm ist dabei die Grund­la­ge für die poli­ti­sche Arbeit der kom­men­den fünf Jah­re. Wir haben dar­in kon­kre­te Zie­le für Leer for­mu­liert und wol­len die­se jetzt Schritt für Schritt umset­zen. Gleich­zei­tig gehört für uns dazu, ehr­lich auf das Wahl­er­geb­nis zu schau­en und selbst­kri­tisch zu hin­ter­fra­gen, wo wir Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht erreicht haben und wo wir unse­re poli­ti­sche Arbeit noch bes­ser machen müssen.“

Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Fraktionen

Die neue CDU-Frak­ti­on will geschlos­sen auf­tre­ten und zugleich kon­struk­tiv mit den ande­ren Frak­tio­nen im Leera­ner Stadt­rat zusam­men­ar­bei­ten. Die eige­nen poli­ti­schen Posi­tio­nen sol­len dabei klar ver­tre­ten wer­den. Gleich­zei­tig sei die CDU bereit, über Frak­ti­ons­gren­zen hin­weg nach gemein­sa­men Lösun­gen für die Stadt zu suchen.

„Wir wer­den unse­re Posi­tio­nen klar ver­tre­ten. Gleich­zei­tig sind wir bereit, über Frak­ti­ons­gren­zen hin­weg nach Lösun­gen zu suchen, wenn es um die Zukunft unse­rer Stadt geht“, erklärt Heinrichsdorff.

In den kom­men­den Wochen wird sich die neue Frak­ti­on ins­be­son­de­re auf die Arbeit in den Aus­schüs­sen vor­be­rei­ten. Außer­dem sol­len Zustän­dig­kei­ten fest­ge­legt und die poli­ti­schen Schwer­punk­te für die neue Rats­pe­ri­ode wei­ter kon­kre­ti­siert werden.

„Wir wol­len auf der bis­he­ri­gen Arbeit auf­bau­en und zugleich neue Impul­se set­zen. Unser Anspruch ist es, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, Leer wei­ter vor­an­zu­brin­gen und für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ansprech­bar zu sein“, sagt Hein­richs­dorff abschließend.

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