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CDU Ost­fries­land for­dert Zukunft für VW Emden und zwei­ten Marinehafen

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CDU-Bezirks­vor­sit­zen­der Ulf Thie­le for­der­te in sei­ner Rede beim Bezirks­par­tei­tag im Fähr­haus in Emden die Ent­wick­lung eines „Ost­fries­land­plans 2.0“. Die­ser sol­le vor allem als Inno­va­ti­ons­stra­te­gie für die Regi­on die­nen und erneu­er­ba­re Ener­gien, Indus­trie, Mit­tel­stand, mari­ti­me Wirt­schaft sowie die Hoch­schu­le Emden/Leer stär­ker mit­ein­an­der verknüpfen.

CDU Ost­fries­land beschließt Zukunfts­pro­gramm für Land­wirt­schaft, Indus­trie und Häfen

Bezirks­par­tei­tag in Emden: CDU for­dert kla­re Zukunfts­per­spek­ti­ve für VW Emden, einen zwei­ten Mari­ne­ha­fen an der Ems und einen „Ost­fries­land­plan 2.0“

Emden, 15. August 2026. Die CDU Ost­fries­land hat auf ihrem Bezirks­par­tei­tag in Emden zen­tra­le poli­ti­sche Leit­li­ni­en für die kom­men­den Jah­re beschlos­sen. Unter dem Mot­to „Ganz klar für Ost­fries­land“ ver­ab­schie­de­ten die Dele­gier­ten am Sonn­abend im Fähr­haus am Emder Bor­kum­kai ein umfang­rei­ches Arbeits­pro­gramm für die Region.

Im Mit­tel­punkt stan­den die Zukunft der Land­wirt­schaft, die Siche­rung indus­tri­el­ler Arbeits­plät­ze, die Ent­wick­lung der ost­frie­si­schen Häfen, erneu­er­ba­re Ener­gien und Was­ser­stoff sowie der Aus­bau der Infra­struk­tur und die Stär­kung der Kom­mu­nen und des länd­li­chen Raumes.

Als Gäs­te dis­ku­tier­ten unter ande­rem der Prä­si­dent des Land­volks Nie­der­sach­sen und Vize­prä­si­dent des Deut­schen Bau­ern­ver­ban­des, Dr. Hol­ger Hen­nies, sowie der Gene­ral­se­kre­tär der CDU Nie­der­sach­sen und agrar­po­li­ti­sche Spre­cher der CDU-Land­tags­frak­ti­on, Dr. Mar­co Mohr­mann, mit den Dele­gier­ten. Auch die poli­ti­sche Lage vor der Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber spiel­te eine wich­ti­ge Rolle.

Land­volk­prä­si­dent Hen­nies for­dert mehr Pla­nungs­si­cher­heit für die Landwirtschaft

Dr. Hol­ger Hen­nies ver­wies auf die beson­de­re Bedeu­tung Nie­der­sach­sens als Agrar­land. Die land­wirt­schaft­li­chen Betrie­be sei­en leis­tungs­fä­hig und inno­va­tiv, stün­den gleich­zei­tig aber zuneh­mend unter wirt­schaft­li­chem Druck.

Hohe Pro­duk­ti­ons­kos­ten, wach­sen­de Auf­la­gen und feh­len­de Pla­nungs­si­cher­heit wür­den Inves­ti­tio­nen erschwe­ren und damit die Zukunft vie­ler Fami­li­en­be­trie­be gefährden.

„Unse­re Land­wirt­schaft braucht nicht immer neue Auf­la­gen, son­dern ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen, unter denen unse­re Betrie­be wett­be­werbs­fä­hig pro­du­zie­ren und inves­tie­ren kön­nen. Wer hei­mi­sche Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on will, muss den Fami­li­en­be­trie­ben auch eine wirt­schaft­li­che Zukunft ermög­li­chen“, sag­te Hennies.

In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on bestand nach Anga­ben der CDU brei­te Über­ein­stim­mung dar­über, dass Land­wirt­schaft, Natur- und Kli­ma­schutz nicht gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den dürf­ten. Gefor­dert wur­den pra­xis­taug­li­che Lösun­gen, Pla­nungs­si­cher­heit und eine stär­ke­re Ori­en­tie­rung am Verursacherprinzip.

Mohr­mann: Arbeit müs­se sich wie­der stär­ker lohnen

Dr. Mar­co Mohr­mann for­der­te sowohl in der agrar­po­li­ti­schen Dis­kus­si­on als auch in sei­ner Rede zur poli­ti­schen Lage einen grund­le­gen­den Kurs­wech­sel. Nie­der­sach­sen müs­se sei­ne wirt­schaft­li­chen Stär­ken wie­der stär­ker in den Mit­tel­punkt stel­len. Unter­neh­men, Land­wirt­schaft und Beschäf­tig­te soll­ten von unnö­ti­gen Belas­tun­gen ent­las­tet werden.

Mit Blick auf die Land­wirt­schaft erklär­te Mohr­mann: „Wir müs­sen wie­der dafür sor­gen, dass die­je­ni­gen, die Lebens­mit­tel erzeu­gen, inves­tie­ren und Arbeits­plät­ze sichern, nicht durch immer neue Kos­ten und Auf­la­gen aus­ge­bremst wer­den. Land­wirt­schaft braucht unter­neh­me­ri­sche Frei­heit, Ver­läss­lich­keit und fai­re Wettbewerbsbedingungen.“

Mit Blick auf die Kom­mu­nal­wah­len stell­te Mohr­mann zudem das The­ma Leis­tungs­ge­rech­tig­keit in den Mit­tel­punkt. Men­schen, die arbei­ten und mit ihren Steu­ern und Sozi­al­ab­ga­ben zur Finan­zie­rung des Gemein­we­sens bei­tra­gen, müss­ten am Monats­en­de spür­bar mehr von ihrem Ein­kom­men behal­ten können.

Die CDU müs­se ins­be­son­de­re auf kom­mu­na­ler Ebe­ne zei­gen, dass sie kon­kre­te Pro­ble­me lösen kön­ne, wirt­schaft­li­che Ver­nunft mit sozia­ler Ver­ant­wor­tung ver­bin­de und Städ­ten, Gemein­den und Land­krei­sen wie­der grö­ße­re eige­ne Hand­lungs­spiel­räu­me verschaffe.

CDU for­dert lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve für VW-Werk in Emden

Der CDU-Bezirks­vor­sit­zen­de Ulf Thie­le MdL stell­te die Zukunft des Indus­trie­stand­or­tes Emden beson­ders her­aus. Das Volks­wa­gen-Werk sei von gro­ßer Bedeu­tung für die Stadt, aber auch für Beschäf­ti­gung, Kauf­kraft, Zulie­fe­rer und die wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät der gesam­ten Region.

Thie­le for­der­te den VW-Kon­zern auf, bestehen­de Ver­ein­ba­run­gen ein­zu­hal­ten. Wenn die Beschäf­tig­ten und die Werk­lei­tung in Emden ihren Teil der ver­ein­bar­ten Kos­ten­zie­le erfüll­ten, müs­se auch der Volks­wa­gen-Vor­stand zu sei­nen Zusa­gen stehen.

„Der Tigu­an gehört dann wie zuge­sagt nach Emden. Und für mich ist eben­so klar: Auch das künf­ti­ge Nach­fol­ge­mo­dell des ID.7 muss in Emden gebaut wer­den“, sag­te Thiele.

Die For­de­rung wur­de auch in den beschlos­se­nen Leit­an­trag auf­ge­nom­men. Die CDU Ost­fries­land erwar­tet dem­nach aus­drück­lich Ver­trags­treue des VW-Vor­stan­des und bei Errei­chen der ver­ein­bar­ten Ein­spar­zie­le die zuge­sag­te Pro­duk­ti­on des ID. Tigu­an am Stand­ort Emden.

Emden soll zwei­ter Mari­ne­ha­fen­stand­ort werden

Eine wei­te­re zen­tra­le For­de­rung betrifft die mari­ti­me Bedeu­tung Emdens. Thie­le sprach sich dafür aus, den Emder Hafen neben Wil­helms­ha­ven zu einem Mari­ne­ha­fen­stand­ort der Deut­schen Mari­ne auszubauen.

Emden ver­fü­ge über geeig­ne­te Flä­chen, mari­ti­me Kom­pe­tenz, Hafen­in­fra­struk­tur und eine stra­te­gisch güns­ti­ge Lage. Ange­sichts der ver­än­der­ten Sicher­heits­la­ge in Euro­pa sei­en zusätz­li­che mari­ti­me Fähig­kei­ten und belast­ba­re Hafen­struk­tu­ren notwendig.

Auch die­se For­de­rung wur­de in den Leit­an­trag auf­ge­nom­men. Die Bun­des­re­gie­rung soll dem­nach die ver­füg­ba­ren Außen­ha­fen­flä­chen Emdens, ins­be­son­de­re am Rysumer Nacken, als stra­te­gi­schen Mari­ne­ha­fen­stand­ort der Deut­schen Mari­ne neben Wil­helms­ha­ven ent­wi­ckeln. Gleich­zei­tig soll die Pro­duk­ti­on von Defence-Gütern im ost­frie­si­schen Mit­tel­stand gestärkt werden.

 

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„Ost­fries­land­plan 2.0“ soll Inno­va­ti­on und Arbeits­plät­ze schaffen

Mit dem Leit­an­trag „Ganz klar für Ost­fries­land – Star­ker länd­li­cher Raum, ver­läss­li­che Infra­struk­tur und wirt­schaft­li­che Dyna­mik“ ver­ab­schie­de­te die CDU ein umfang­rei­ches poli­ti­sches Arbeitsprogramm.

Eine zen­tra­le Rol­le spielt dabei die Idee eines „Ost­fries­land­plans 2.0“. Dahin­ter steht eine neue Inno­va­ti­ons­stra­te­gie, die die unter­schied­li­chen wirt­schaft­li­chen und wis­sen­schaft­li­chen Stär­ken der Regi­on stär­ker mit­ein­an­der ver­bin­den soll.

Genannt wer­den ins­be­son­de­re erneu­er­ba­re Ener­gien und Was­ser­stoff, die mari­ti­me Wirt­schaft, die Auto­mo­bil­in­dus­trie, der Mit­tel­stand sowie die Hoch­schu­le Emden/Leer.

Nach den Vor­stel­lun­gen der CDU soll Ost­fries­land stär­ker als Modell­re­gi­on für Inno­va­ti­on ent­wi­ckelt wer­den. Geplant bezie­hungs­wei­se gefor­dert wer­den unter ande­rem ein inten­si­ve­rer Tech­no­lo­gie- und Wis­sens­trans­fer zwi­schen Hoch­schu­le und Mit­tel­stand, bes­se­re Bedin­gun­gen für Unter­neh­mens­grün­dun­gen und Start-ups sowie neue Finanzierungsinstrumente.

Der Leit­an­trag sieht unter ande­rem Real­la­bo­re für Was­ser­stoff­spei­cher und Netz­sta­bi­li­sie­rung, Tech­no­lo­gie­trans­fer-Gut­schei­ne für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men sowie einen regio­na­len Risi­ko­ka­pi­tal-Grün­der­fonds vor.

„Wir brau­chen jetzt einen Ost­fries­land­plan 2.0. Er muss vor allem eine Inno­va­ti­ons­stra­te­gie für unse­re Regi­on sein“, erklär­te Thie­le. Ziel müs­se es sein, aus der vor­han­de­nen erneu­er­ba­ren Ener­gie neue Inno­va­tio­nen, Inves­ti­tio­nen, Wert­schöp­fung und siche­re Arbeits­plät­ze ent­ste­hen zu lassen.

Das von der CDU for­mu­lier­te Leit­mo­tiv lau­tet dabei: „Indus­trie folgt der Ener­gie.“ Der in Ost­fries­land erzeug­te Strom soll stär­ker vor Ort für indus­tri­el­le Pro­duk­ti­on, Was­ser­stoff­wirt­schaft und neue Arbeits­plät­ze genutzt werden.

 

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Land­wirt­schaft, Ener­gie und Infra­struk­tur als wei­te­re Schwerpunkte

In der Land­wirt­schaft bekennt sich die CDU zu den bäu­er­li­chen Fami­li­en­be­trie­ben. Gefor­dert wer­den weni­ger Büro­kra­tie, mehr Pla­nungs­si­cher­heit und fai­re Bedin­gun­gen für regio­na­le Lebens­mit­tel. Außer­dem spricht sich die Par­tei für ein akti­ves Wolfs­ma­nage­ment und einen koope­ra­ti­ven Moor­schutz anstel­le diri­gis­ti­scher Vor­ga­ben aus.

Beim Wirt­schafts­stand­ort setzt die CDU auf die Siche­rung des indus­tri­el­len Drei­ecks aus VW Emden, Ener­con und Mey­er Werft. Gleich­zei­tig sol­len neue Wert­schöp­fungs­mög­lich­kei­ten rund um erneu­er­ba­re Ener­gien und Was­ser­stoff entstehen.

Für den Emder Hafen for­dert die Par­tei neben der Fahr­rin­nen­an­pas­sung der Außen­ems neue Groß­schiffs­lie­ge­plät­ze sowie einen vom Land finan­zier­ten Hafen­pakt. Der Mas­ter­plan Ems müs­se öko­lo­gi­sche Sanie­rung und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung mit­ein­an­der verbinden.

Wei­te­re For­de­run­gen betref­fen den Lücken­schluss der A20 und die B210n, den Aus­bau von Schie­ne, Glas­fa­ser und Mobil­funk sowie eine zukunfts­fes­te medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung. Auch die Hoch­schu­le und die beruf­li­che Bil­dung sol­len gestärkt und die Unter­richts­ver­sor­gung ver­bes­sert werden.

Zudem for­dert die CDU grö­ße­re finan­zi­el­le Hand­lungs­spiel­räu­me für Städ­te, Gemein­den und Landkreise.

„Die­ser Leit­an­trag ist kein Wunsch­zet­tel, son­dern unser poli­ti­scher Arbeits­auf­trag für Ost­fries­land“, sag­te Thie­le. Ost­fries­land sol­le nicht Zuschau­er des Wan­dels sein, son­dern von den Ver­än­de­run­gen wirt­schaft­lich profitieren.

CDU legt Zukunfts­plan für die ost­frie­si­sche Küs­ten­fi­sche­rei vor

Mit einem wei­te­ren Beschluss stell­te sich der Bezirks­par­tei­tag hin­ter die ost­frie­si­sche Küs­ten­fi­sche­rei. Gefor­dert wird ein ergeb­nis­of­fe­ner Fische­rei­dia­log auf Grund­la­ge trans­pa­ren­ter wis­sen­schaft­li­cher und sozio­öko­no­mi­scher Daten.

Dabei soll die wirt­schaft­li­che Exis­tenz der Fische­rei­be­trie­be stär­ker berück­sich­tigt wer­den. Bereits bestehen­de Fische­rei­ver­bots­zo­nen sol­len auf die euro­päi­schen Flä­chen­zie­le ange­rech­net wer­den. Gleich­zei­tig for­dert die CDU gesi­cher­te Durch­fahrts­rech­te und pra­xis­taug­li­che, dyna­mi­sche Schutzgebiete.

Statt eines rei­nen Flot­ten­ab­baus ver­langt die Par­tei einen ver­bind­li­chen Trans­for­ma­ti­ons­fahr­plan. Die­ser soll die Betrie­be sta­bi­li­sie­ren, die Moder­ni­sie­rung von Flot­te und Häfen ermög­li­chen und lang­fris­tig eine öko­lo­gisch wie wirt­schaft­lich trag­fä­hi­ge Küs­ten­fi­sche­rei sichern.

Dafür soll nach dem Beschluss ein mehr­jäh­ri­ges Inves­ti­ti­ons­pro­gramm von Bund und Land mit einem Finanz­rah­men zwi­schen 90 und 135 Mil­lio­nen Euro auf­ge­legt werden.

Zusätz­lich for­dert die CDU ein ver­bind­li­ches Fische­rei­ha­fen- und Stand­ort­kon­zept. Im Beschluss heißt es: „Die Küs­ten­fi­sche­rei gehört zu Ost­fries­land wie die Dei­che und das Meer.“

Aus­bil­dung auf den Ost­frie­si­schen Inseln soll ver­bes­sert werden

Auch die beson­de­ren Bedin­gun­gen für Aus­zu­bil­den­de auf den Ost­frie­si­schen Inseln waren The­ma des Parteitages.

Die CDU for­dert, den Block­un­ter­richt für wich­ti­ge Aus­bil­dungs­be­ru­fe aus­zu­bau­en. Ab dem Schul­jahr 2027/28 sol­len die Aus­bil­dungs­gän­ge Hotelfachfrau/Hotelfachmann sowie Restaurantfachfrau/Restaurantfachmann für alle Aus­bil­dungs­jah­re an der BBS Bor­kum ein­ge­rich­tet werden.

Ergän­zend soll geprüft und geför­dert wer­den, ob theo­re­ti­sche Aus­bil­dungs­in­hal­te teil­wei­se im Distanz­un­ter­richt ver­mit­telt wer­den können.

Damit sol­len Rei­se­zei­ten und Kos­ten redu­ziert, mehr prak­ti­sche Aus­bil­dungs­zeit in den Betrie­ben ermög­licht und die Nach­wuchs­ge­win­nung für Gas­tro­no­mie und Hotel­le­rie auf den Inseln ver­bes­sert werden.

Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber im Blick

Mit Blick auf die Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber stell­te der Bezirks­par­tei­tag außer­dem die Bedeu­tung der kom­mu­na­len Ebe­ne heraus.

Die CDU wür­dig­te die Arbeit der ehren­amt­li­chen Kom­mu­nal­po­li­ti­ker und for­dert eine bes­se­re finan­zi­el­le Aus­stat­tung der Städ­te, Gemein­den und Land­krei­se. Bund und Land müss­ten für über­tra­ge­ne Auf­ga­ben auch die not­wen­di­gen finan­zi­el­len Mit­tel bereitstellen.

Das Kon­ne­xi­täts­prin­zip – ver­ein­facht: „Wer die Musik bestellt, bezahlt“ – müs­se kon­se­quent ange­wen­det werden.

Thie­le fass­te den Anspruch der CDU Ost­fries­land am Ende des Par­tei­ta­ges zusam­men: „Wir haben heu­te deut­lich gemacht, wofür die CDU Ost­fries­land steht: für wirt­schaft­li­che Stär­ke statt schlei­chen­den Struk­tur­ver­lust, für eine Land­wirt­schaft mit Zukunft, für siche­re Arbeits­plät­ze, star­ke Häfen und Kom­mu­nen, die wie­der han­deln können.“

Die Par­tei wol­le die anste­hen­den Ver­än­de­run­gen nicht ledig­lich beglei­ten, son­dern aktiv aus Ost­fries­land her­aus gestal­ten. Das zen­tra­le Mot­to des Bezirks­par­tei­ta­ges lau­te­te ent­spre­chend: „Ganz klar für Ostfriesland.“

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