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Erst­mals ent­steht ein Kreuz­fahrt­schiff für Car­ni­val Crui­se Line in Papenburg

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Ber­nard Mey­er, Chris­ti­ne Duffy (Prä­si­den­tin Car­ni­val Crui­se Line) und Ben Cle­ment (Seni­or Vice Pre­si­dent New­builds Car­ni­val Crui­se Line) bei der Kiel­le­gung der Car­ni­val Jubilee.

MEYER WERFT legt Car­ni­val Jubi­lee auf Kiel

 Erst­mals ent­steht ein Kreuz­fahrt­schiff für Car­ni­val Crui­se Line in Papenburg

Mit der tra­di­tio­nel­len Kiel­le­gung hat der Bau der Car­ni­val Jubi­lee auf der MEYER WERFT in Papen­burg einen wei­te­ren Mei­len­stein erreicht. Erst­mals ent­steht damit ein Schiff für die­se Mar­ke und Ree­de­rei aus Miami in Papenburg.

„Wir freu­en uns, mit der Kiel­le­gung einen wei­te­ren sym­bo­li­schen Schritt beim Bau der Car­ni­val Jubi­lee zu machen. Das MEY­ER-Team wird wie­der ein fort­schritt­li­ches und inno­va­ti­ves Kreuz­fahrt­schiff fer­ti­gen, das Mil­lio­nen von Pas­sa­gie­ren einen schö­nen Urlaub ermög­licht“, sagt Ber­nard Mey­er, Geschäfts­füh­rer der MEYER WERFT.

Die Car­ni­val Jubi­lee wird nun im größ­ten über­dach­ten Schiff­bau­do­ck der Welt auf der MEYER WERFT fer­tig­ge­stellt und Ende 2023 abge­lie­fert. Anschlie­ßend setzt Car­ni­val Crui­se Line das Schiff für Kreuz­fahr­ten in die Kari­bik vom texa­ni­schen Hafen Gal­ves­ton ein. Des­halb war der US-Bun­des­staat auch wäh­rend der Kiel­le­gungs­ze­re­mo­nie all­ge­gen­wär­tig: Ree­de­rei-Prä­si­den­tin Chris­ti­ne Duffy leg­te mit einem Schutz­helm in Form eines Cow­boy-Huts die tra­di­tio­nel­len Glück­mün­zen unter den 375 Ton­nen schwe­ren Stahlblock.

Die Car­ni­val Jubi­lee ist das drit­te Schif­fe einer Serie, die die MEYER Grup­pe für Car­ni­val Crui­se Line baut. Bereits 2020 hat MEYER TURKU die Mar­di Gras abge­lie­fert, 2022 folgt dort die Car­ni­val Cele­bra­ti­on. Alle Schif­fe sind mit dem emis­si­ons­ar­men LNG-Antrieb aus­ge­stat­tet. High­light für die Pas­sa­gie­re an Bord der drei Schif­fe ist erst­mals eine Achterbahn.

Als Reak­ti­on auf die Pan­de­mie und die damit ver­bun­de­ne Kri­se hat­ten sich die MEYER WERFT und Car­ni­val Corporation,entschieden, die­ses Schiff für eine ande­re Mar­ke als ursprüng­lich geplant inner­halb des Kon­zerns ein­zu­set­zen und damit eine Design­än­de­rung in Rekord­zeit vereinbart.Erstmals wird dazu ein Schiffs­de­sign von MEYER TURKU zur MEYER WERFT übertragen.

Die­ser Schritt wur­de erst durch die gemein­sa­me MEY­ER-Glo­bal-Design-Orga­ni­sa­ti­on der Ent­wick­lung, Pla­nung und Kon­zep­ti­on an allen Stand­or­ten der MEYER Grup­pe mög­lich und zeigt damit die gro­ße Fle­xi­bi­li­tät der gesam­ten MEYER Grup­pe ad-hoc Markt­an­for­de­run­gen reagie­ren zu können-

Auch aus die­sem Grund soll das Grup­pen­wei­te Design & Engi­nee­ring wei­ter wach­sen und ist daher auf der Suche nach wei­te­ren Archi­tek­ten, Inge­nieu­ren und Exper­ten für die Berei­che Enter­tain­ment, Nach­hal­tig­keit und IT-Ent­wick­lung. Dabei wird auch die Aus­bil­dung eige­ner Youngs­ters z.B. im Zuge des Dua­len Stu­di­ums aller Fach­rich­tun­gen wei­ter fokussiert.


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