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Frak­ti­on Moin unter­stützt Olaf Bade bei Land­rats­wahl im Land­kreis Leer

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Land­rats­kan­di­dat Olaf Bade (par­tei­los) setzt im lau­fen­den Wahl­kampf auf wirt­schaft­li­che Fach­kom­pe­tenz und par­tei­po­li­ti­sche Unab­hän­gig­keit, um die anste­hen­den Her­aus­for­de­run­gen im Land­kreis Leer ziel­ge­rich­tet anzugehen.

Moin unter­stützt Olaf Bade als Kan­di­da­ten für das Landratsamt

Die über­par­tei­li­che Frak­ti­on Moin im Kreis­tag Leer hat offi­zi­ell ihre Unter­stüt­zung für die Land­rats­kan­di­da­tur von Olaf Bade bekannt gege­ben. Die Frak­ti­on kün­dig­te an, aktiv für Bade zu wer­ben – sowohl inner­halb der poli­ti­schen Gre­mi­en als auch in der Öffentlichkeit.

Die Ent­schei­dung für Olaf Bade stützt sich auf drei zen­tra­le Über­zeu­gun­gen: sei­ne ehr­li­che und mensch­li­che Art, sei­ne aus­ge­präg­te beruf­li­che Kom­pe­tenz als Diplom-Inge­nieur und erfah­re­ner Pro­jekt­ent­wick­ler sowie sei­ne kom­pro­miss­lo­se par­tei­po­li­ti­sche Unabhängigkeit.

Bedarf an wirt­schaft­li­cher Kompetenz

Die Frak­ti­on Moin sieht den Land­kreis Leer mit zahl­rei­chen Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert – sowohl bei kon­kre­ten bau­li­chen Pro­jek­ten als auch in finan­zi­el­ler Hin­sicht. Mit Blick auf die kom­men­den Haus­hal­te warnt Moin vor dro­hen­den mas­si­ven Schul­den­ber­gen, soll­te die aktu­el­le Poli­tik unver­än­dert fort­ge­setzt werden.

„Wir brau­chen jetzt einen Fach­mann wie Olaf Bade: jeman­den mit wirt­schaft­li­cher Kom­pe­tenz, der Pro­jek­te ziel­stre­big, zügig und sicher zum Abschluss bringt“, heißt es aus der Frak­ti­on. Ein Land­rat, der sein Amt nach Ansicht von Moin ledig­lich als „Grüß­au­gust“ aus­übe und pri­mär nach par­tei­po­li­ti­schen Gesichts­punk­ten agie­re, kön­ne den Land­kreis nicht voranbringen.

Unab­hän­gig­keit als ent­schei­den­des Kriterium

Die Zusam­men­ar­beit mit Olaf Bade wird von Moin als kon­struk­tiv beschrie­ben. Beson­ders her­vor­ge­ho­ben wird sei­ne Unab­hän­gig­keit; Bade las­se sich von kei­ner poli­ti­schen Grup­pie­rung ver­ein­nah­men. Auch Ver­su­che ver­schie­de­ner Sei­ten, ihn in ein poli­ti­sches Lager zu zie­hen, habe er stand­haft abge­lehnt. Die­se Hal­tung beein­dru­cke die über­par­tei­lich den­ken­den Mit­glie­der von Moin.

Kri­tik am Amts­in­ha­ber Mat­thi­as Groote

Schar­fe Kri­tik äußert die Frak­ti­on an dem amtie­ren­den Land­rat Mat­thi­as Groo­te. Die­ser kan­di­diert zusätz­lich zu sei­nem Amt auf der Par­tei­lis­te der SPD. Laut Moin ver­folgt die­ser par­tei­tak­tisch moti­vier­te Schritt den Zweck, die Par­tei vor einem dro­hen­den Absturz bei der Kom­mu­nal­wahl zu bewahren.

Die Frak­ti­on betont: „Ein Land­rat darf sein Amt auf kei­nen Fall für par­tei­po­li­ti­sche Zwe­cke instru­men­ta­li­sie­ren. Ein Land­rat ist Reprä­sen­tant aller Men­schen im Land­kreis – quer durch alle Par­tei­en und Über­zeu­gun­gen.“ Wer gleich­zei­tig als „Ret­ter einer Par­tei“ auf­tre­te, ver­las­se den Pfad der Neu­tra­li­tät, was das Ver­trau­en in poli­ti­sche Insti­tu­tio­nen unter­gra­be und letzt­lich der Demo­kra­tie schade.

Zudem bemän­gelt Moin die schwie­ri­ge Zusam­men­ar­beit mit dem amtie­ren­den Land­rat. Anfra­gen der Frak­ti­on blie­ben regel­mä­ßig wochen­lang unbe­ant­wor­tet oder fie­len, sofern eine Reak­ti­on erfol­ge, spär­lich und aus­wei­chend aus. Moin sieht in die­sem Umgang mit dem Kreis­tag eine Miss­ach­tung des Aus­kunfts­rechts, das zu den wich­tigs­ten Rech­ten gewähl­ter Abge­ord­ne­ter zähle.

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