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Gal­li­markt 2026 in Leer: Besu­cher­re­kord und posi­ti­ve Bilanz

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Gal­li­markt 2026 in Leer: Besu­cher­stärks­ter Gal­li­markt seit vie­len Jahren

Posi­ti­ve Bilanz zum Gal­li­markt-Fina­le: Mehr Fami­li­en, hohe Besu­cher­zah­len und weni­ge Zwi­schen­fäl­le. Poli­zei, DRK und Stadt zie­hen ein posi­ti­ves Fazit zum fünf­tä­gi­gen Volks­fest in Leer.

Leer – Der 518. Gal­li­markt in Leer geht an die­sem Sonn­tag in sei­ne letz­ten Stun­den. Bis 23 Uhr läuft das tra­di­tio­nel­le Volks­fest in der ost­frie­si­schen Leda­stadt. Bereits am Nach­mit­tag haben die Ver­ant­wort­li­chen der betei­lig­ten Orga­ni­sa­tio­nen bei der täg­li­chen Lage­be­spre­chung im Rat­haus ein vor­läu­fi­ges und über­aus posi­ti­ves Abschluss­re­sü­mee gezo­gen. Ihr Fazit: Der Gal­li­markt 2026 war ein her­aus­ra­gen­der Markt und zählt zu den besu­cher­stärks­ten Ver­an­stal­tun­gen der ver­gan­ge­nen Jahre.

Gal­li­markt 2026 lockt wie­der mehr Fami­li­en nach Leer

Markt­meis­ter Micha­el Mey­er und Schau­stel­ler-Chef Timo von Hal­le spra­chen über­ein­stim­mend von einem „her­aus­ra­gen­den Markt“. Beson­ders erfreu­lich sei, dass es gelun­gen sei, wie­der deut­lich mehr Fami­li­en auf den Gal­li­markt zu locken als in den Vorjahren.

Mey­er und von Hal­le gin­gen davon aus, dass die Besu­cher­zahl des Vor­jah­res von 550.000 im Lau­fe des Sonn­tags über­trof­fen wer­de. Damit wäre der aktu­el­le Gal­li­markt der besu­cher­stärks­te seit vie­len Jah­ren – und das, obwohl es zeit­wei­se Regen­wet­ter gab.

Beson­ders stark waren nach Ein­schät­zung der Ver­ant­wort­li­chen der Auf­takt am Mitt­woch, der Don­ners­tag und der Sonn­abend. Ledig­lich am Frei­tag fiel die Reso­nanz wet­ter­be­dingt etwas schwä­cher aus.

Bür­ger­meis­ter lobt fried­li­chen Ver­lauf des Gallimarktes

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst freu­te sich über die über­aus gelun­ge­ne „Fünf­te Jah­res­zeit“ in Leer. Erneut habe das tra­di­ti­ons­rei­che Volks­fest zahl­rei­che Men­schen in die Stadt an der Leda gelockt.

Beson­ders wich­tig sei, dass der Gal­li­markt an allen fünf Tagen fried­lich ver­lau­fen sei und es kei­ne nen­nens­wer­ten Zwi­schen­fäl­le gege­ben habe. Horst sprach allen enga­gier­ten Kräf­ten sei­nen Dank aus. Ein beson­de­res Lob rich­te­te er an die Sicher­heits­kräf­te, die maß­geb­lich dazu bei­getra­gen hät­ten, die­sen außer­ge­wöhn­li­chen Gal­li­markt zu ermöglichen.

Poli­zei regis­triert 23 Straf­ta­ten in fünf Tagen

Auch die Poli­zei zog eine posi­ti­ve Bilanz. Nach ihren Anga­ben blieb die Zahl der regis­trier­ten Straf­ta­ten mit ins­ge­samt 23 über­schau­bar. Dar­un­ter waren zwölf Kör­per­ver­let­zun­gen und vier Beleidigungen.

Das ent­spricht weni­ger als fünf Straf­ta­ten pro Tag. Ange­sichts der hohen Besu­cher­zah­len sei dies ein „ver­schwin­dend gerin­ger Wert“.

Die Zah­len unter­strei­chen aus Sicht der Ver­ant­wort­li­chen den ins­ge­samt fried­li­chen Ver­lauf des fünf­tä­gi­gen Volks­fes­tes. Trotz des gro­ßen Besu­cher­an­drangs kam es dem­nach zu kei­nen nen­nens­wer­ten Zwischenfällen.

DRK behan­delt 112 Besu­cher auf dem Gallimarkt

Das Deut­sche Rote Kreuz (DRK) berich­te­te von ins­ge­samt 112 Besu­chern, die wäh­rend des Gal­li­mark­tes medi­zi­nisch behan­delt wer­den muss­ten. Damit lag die Zahl der Behand­lun­gen unter dem Wert des Vorjahres.

Ein grö­ße­rer Teil der Ein­sät­ze war nach Anga­ben des DRK auf über­mä­ßi­gen Alko­hol­kon­sum zurück­zu­füh­ren. Dar­über hin­aus muss­ten unter ande­rem eini­ge klei­ne­re chir­ur­gi­sche Ver­let­zun­gen ver­sorgt wer­den, bei­spiels­wei­se nach Stürzen.

Die Zahl der Per­so­nen, die zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den muss­ten, lag im ein­stel­li­gen Bereich. Auch die­ser Wert war im Ver­gleich zu ande­ren Ver­an­stal­tun­gen und ange­sichts des gro­ßen Besu­cher­auf­kom­mens ver­gleichs­wei­se niedrig.

350 Ver­war­nun­gen wegen Falsch­par­kens – 25 Fahr­zeu­ge abgeschleppt

Neben der Sicher­heit auf dem Ver­an­stal­tungs­ge­län­de beschäf­tig­te auch die Ver­kehrs­si­tua­ti­on rund um den Gal­li­markt die Verantwortlichen.

Ins­ge­samt wur­den 350 Ver­war­nun­gen wegen Falsch­par­kens aus­ge­spro­chen. Dar­über hin­aus muss­ten 25 Fahr­zeu­ge abge­schleppt wer­den. Die Zahl der abge­schlepp­ten Fahr­zeu­ge lag damit deut­lich unter den Wer­ten der Vorjahre.

Weni­ger Wild­pin­k­ler als im Vorjahr

Noch nicht abschlie­ßend bekannt war die genaue Zahl der Per­so­nen, die wäh­rend des Gal­li­mark­tes uner­laubt uri­nier­ten. Nach Ein­schät­zung der Ver­ant­wort­li­chen waren es jedoch weni­ger als im Vor­jahr. Damals waren rund 70 ent­spre­chen­de Fäl­le bekannt geworden.

Ver­stö­ße wur­den mit einer Anzei­ge und der Ein­lei­tung eines Buß­geld­ver­fah­rens geahndet.

Posi­ti­ve Gesamt­bi­lanz zum Gallimarkt-Finale

Der Gal­li­markt 2026 über­zeug­te nach dem vor­läu­fi­gen Abschluss­re­sü­mee durch hohe Besu­cher­zah­len, mehr Fami­li­en auf dem Fest­ge­län­de und einen ins­ge­samt fried­li­chen Ver­lauf. Die star­ken Besu­cher­ta­ge am Mitt­woch, Don­ners­tag und Sonn­abend tru­gen maß­geb­lich zur posi­ti­ven Ein­schät­zung bei. Auch die ver­gleichs­wei­se nied­ri­gen Zah­len bei Straf­ta­ten, medi­zi­ni­schen Behand­lun­gen und abge­schlepp­ten Fahr­zeu­gen flos­sen in die Bilanz ein.

Auch die brei­te­ren Haupt­gän­ge mach­ten sich nach Ein­schät­zung von Markt­meis­ter Micha­el Mey­er bemerk­bar. Sie boten mehr Bewe­gungs­flä­che und tru­gen dazu bei, Staus selbst am besu­cher­star­ken Sonn­abend erheb­lich zu verringern.

Mit dem Abschluss am Sonn­tag um 23 Uhr endet für Leer eine inten­si­ve fünf­tä­gi­ge Gal­li­markt-Woche. Die Ver­ant­wort­li­chen zeig­ten sich bereits am Nach­mit­tag zufrie­den mit dem Ver­lauf des tra­di­ti­ons­rei­chen Volks­fes­tes und rech­ne­ten damit, dass die Besu­cher­zahl des Vor­jah­res von 550.000 über­trof­fen wird.

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