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Gal­li­markt Leer: Phø­ton-Poe­ten zei­gen fas­zi­nie­ren­de Licht­kunst durch Langzeitbelichtung

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Gal­li­markt Leer: Phø­ton-Poe­ten ver­wan­deln Fahr­ge­schäf­te in klei­ne Kunstwerke

Mit Lang­zeit­be­lich­tun­gen haben Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera von den Phø­ton-Poe­ten die Lich­ter und Bewe­gun­gen des Gal­li­mark­tes auf beson­de­re Wei­se ein­ge­fan­gen. Für den Pho­to­walk am Gal­li­markt-Sonn­tag wur­de die Grup­pe ange­sichts des gro­ßen Besu­cher­an­drangs auf sechs Teil­neh­mer redu­ziert. Das Ergeb­nis: fas­zi­nie­ren­de Auf­nah­men vol­ler Licht­spu­ren, Far­ben und Dynamik.

Leer – Der Gal­li­markt 2026 ist vor­bei, doch eini­ge beson­de­re Ein­drü­cke des größ­ten Volks­fes­tes in Ost­fries­land blei­ben in Erin­ne­rung. Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera von den Phø­ton-Poe­ten haben die beson­de­re Atmo­sphä­re des Gal­li­mark­tes am Sonn­tag foto­gra­fisch fest­ge­hal­ten. Gemein­sam mit einer klei­nen Grup­pe waren sie zwi­schen den Fahr­ge­schäf­ten unter­wegs. Dabei ent­stan­den beein­dru­cken­de Auf­nah­men, die zei­gen, wie aus dem bun­ten Trei­ben klei­ne foto­gra­fi­sche Kunst­wer­ke wer­den können.

Nor­ma­ler­wei­se sind die Pho­to­walks der Phø­ton-Poe­ten mit grö­ße­ren Grup­pen unter­wegs. Ange­sichts des Tru­bels auf dem Gal­li­markt ent­schie­den sich die bei­den jedoch dafür, die Teil­neh­mer­zahl auf sechs Per­so­nen zu begren­zen. Eine gute Ent­schei­dung: Die klei­ne Grup­pe konn­te sich in ange­neh­mer und ruhi­ger Atmo­sphä­re auf die Foto­gra­fie kon­zen­trie­ren, ohne sich vom geschäf­ti­gen Trei­ben ablen­ken zu lassen.

Die Stim­mung inner­halb der Grup­pe war ent­spannt und har­mo­nisch. Auch ande­re Besu­cher begeg­ne­ten den Foto­gra­fen auf­ge­schlos­sen und neu­gie­rig. So erga­ben sich neben den Auf­nah­men inter­es­san­te Gesprä­che. Mit dem Ergeb­nis des gemein­sa­men Pho­to­walks sind Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera sehr zufrieden.

Aus Fahr­ge­schäf­ten wer­den klei­ne Kunstwerke

Beson­ders die Fahr­ge­schäf­te erwie­sen sich als dank­ba­re Moti­ve. Ihre far­ben­fro­hen Beleuch­tun­gen, die krei­sen­den Bewe­gun­gen und die stän­dig wech­seln­den Licht­mus­ter boten idea­le Vor­aus­set­zun­gen für krea­ti­ve Aufnahmen.

Auf den Bil­dern wer­den die Bewe­gun­gen der Attrak­tio­nen zu leuch­ten­den Bögen, Lini­en und Mus­tern. Far­ben ver­schmel­zen mit­ein­an­der, Licht­spu­ren zeich­nen sich vor dem dunk­le­ren Hin­ter­grund ab und ver­lei­hen den Moti­ven eine ganz eige­ne Dyna­mik. Dadurch ent­ste­hen Bil­der, die das Volks­fest nicht ein­fach doku­men­tie­ren, son­dern sei­ne beson­de­re Atmo­sphä­re auf künst­le­ri­sche Wei­se interpretieren.

Die Auf­nah­men zei­gen ein­drucks­voll, wie viel Krea­ti­vi­tät in der Foto­gra­fie steckt. Mit dem rich­ti­gen Blick für Per­spek­ti­ve, Licht und Belich­tungs­zeit las­sen sich selbst all­täg­li­che Ein­drü­cke in außer­ge­wöhn­li­che Moti­ve ver­wan­deln. Gera­de die beleuch­te­ten Fahr­ge­schäf­te des Gal­li­mark­tes boten dafür zahl­rei­che Möglichkeiten.

 

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Lang­zeit­be­lich­tung macht Bewe­gung sichtbar

Ein wich­ti­ges Gestal­tungs­mit­tel bei sol­chen Auf­nah­men ist die Lang­zeit­be­lich­tung. Dabei bleibt der Kame­ra­ver­schluss über einen län­ge­ren Zeit­raum geöff­net, sodass der Sen­sor wäh­rend die­ser Zeit Licht auf­nimmt. Beweg­te Objek­te hin­ter­las­sen dadurch sicht­ba­re Spu­ren im Bild, wäh­rend unbe­weg­te Berei­che bei einer sta­bi­len Kame­ra­po­si­ti­on scharf blei­ben können.

Wie lan­ge die Belich­tung dau­ert, hängt vom Motiv und vom gewünsch­ten Effekt ab. Schon bei ver­gleichs­wei­se kur­zen Belich­tungs­zei­ten kön­nen Bewe­gun­gen sicht­bar wer­den. Bei län­ge­ren Belich­tun­gen ent­ste­hen aus­ge­präg­te Licht­spu­ren, die beson­ders bei beleuch­te­ten Fahr­ge­schäf­ten reiz­vol­le Effek­te erzeugen.

Damit die Auf­nah­men gelin­gen, sind die pas­sen­den Kame­ra­ein­stel­lun­gen und eine mög­lichst ruhi­ge Kame­ra­po­si­ti­on ent­schei­dend. Ein sta­bi­les Sta­tiv sowie ein Fern­aus­lö­ser oder der Selbst­aus­lö­ser hel­fen dabei, Ver­wack­lun­gen zu ver­mei­den. Auch Belich­tungs­zeit, Blen­de und ISO-Emp­find­lich­keit müs­sen auf­ein­an­der abge­stimmt werden.

Auf einem Volks­fest wie dem Gal­li­markt kom­men zahl­rei­che Fak­to­ren zusam­men: unter­schied­li­che Bewe­gungs­ge­schwin­dig­kei­ten, wech­seln­de Licht­ver­hält­nis­se und kräf­ti­ge Far­ben. Genau die­se Mischung macht die Lang­zeit­be­lich­tung so span­nend und sorgt dafür, dass jede Auf­nah­me ihren eige­nen Cha­rak­ter erhält.

Phø­ton-Poe­ten stel­len erst­mals in Ditz­um aus

Nach dem gelun­ge­nen Pho­to­walk auf dem Gal­li­markt steht für Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera bereits das nächs­te Ereig­nis an: Am kom­men­den Wochen­en­de sind die Phø­ton-Poe­ten bei den Dit­zu­mer Kunst­ta­gen ver­tre­ten. Dort prä­sen­tie­ren sie ihre Arbei­ten erst­mals im Rah­men einer eige­nen Ausstellung.

Für die bei­den ist die­se Pre­mie­re ein beson­de­rer Schritt und mit ent­spre­chen­der Vor­freu­de ver­bun­den. Besu­cher der Dit­zu­mer Kunst­ta­ge erhal­ten damit die Gele­gen­heit, die foto­gra­fi­sche Arbeit der Phø­ton-Poe­ten näher ken­nen­zu­ler­nen und ihre beson­de­ren Per­spek­ti­ven auf Moti­ve und Licht zu entdecken.

Wei­te­re Fotos zum Pho­to­walk am Gal­li­markt-Sonn­tag fin­den Sie auf unse­rer Face­book­sei­te “Wir Leera­ner”

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