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Git­ta Con­ne­mann im Dia­log mit der Kreis­hand­wer­ker­schaft LeerWittmund

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Die Wirt­schafts­macht von neben­an: Git­ta Con­ne­mann im Dia­log mit dem Handwerk

LEER – „Wir ste­hen zusam­men – in guten und in schlech­ten Zei­ten.“ Mit die­ser kla­ren Bot­schaft besuch­te die CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann kürz­lich die Kreis­hand­wer­ker­schaft Leer­Witt­mund. In den neu­en Räum­lich­kei­ten an der Heis­fel­der Stra­ße fand ein inten­si­ver Aus­tausch mit dem Vor­stand und der Geschäfts­füh­rung über die aktu­el­le Lage und die poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen des regio­na­len Hand­werks statt.


Ehren­amt als Fun­da­ment der Region

Con­ne­mann wür­dig­te aus­drück­lich das Enga­ge­ment von Kreis­hand­werks­meis­ter Hei­ner Hei­jen, Geschäfts­füh­rer Tho­mas Drees­mann und dem gesam­ten Vor­stand. Da die Arbeit in der Kreis­hand­wer­ker­schaft ehren­amt­lich geleis­tet wird, beton­te die Abge­ord­ne­te den hohen Stel­len­wert die­ses Ein­sat­zes für die gesam­te Regi­on. Das Hand­werk lebe vom Mit­ein­an­der; ohne das inves­tier­te Herz­blut der Ver­ant­wort­li­chen wür­de ein zen­tra­ler Motor der loka­len Wirt­schaft fehlen.

Sta­bi­li­tät trotz wach­sen­der Herausforderungen

Die Zah­len bele­gen die Bedeu­tung des Sek­tors: In den Land­krei­sen Leer und Witt­mund sind 14 Innun­gen mit rund 500 Betrie­ben orga­ni­siert. Ein posi­ti­ver Indi­ka­tor für die Leis­tungs­fä­hig­keit sind die 183 erfolg­reich abge­leg­ten Gesel­len­prü­fun­gen im Jahr 2025. Den­noch bleibt die Situa­ti­on ange­spannt. Ins­be­son­de­re der anhal­ten­de Mit­ar­bei­ter­man­gel und die schwie­ri­ge Nach­wuchs­ge­win­nung stel­len die Betrie­be vor dau­er­haf­te Aufgaben.

Kampf gegen Schwarz­ar­beit und unfai­re Bedingungen

Ein zen­tra­ler Schwer­punkt des Gesprächs war die Bekämp­fung von Schwarz­ar­beit und uner­laub­ter Hand­werk­s­aus­übung. Con­ne­mann fand hier­zu deut­li­che Worte:

„Schwarz­ar­beit ist kein Kava­liers­de­likt. Sie trifft ehr­li­che Betrie­be ins Mark, kos­tet Auf­trä­ge und gefähr­det Arbeitsplätze.“

Um die Fair­ness im Wett­be­werb zu stär­ken, wur­de das Schwarz­ar­beits­be­kämp­fungs­ge­setz auf Bun­des­ebe­ne neu gefasst. Dabei flos­sen kon­kre­te For­de­run­gen aus der Pra­xis ein. So wur­den Hand­werks­flei­scher von büro­kra­ti­schen Nach­weis­pflich­ten befreit, wäh­rend gleich­zei­tig die Kon­trol­len im Fri­seur- und Kos­me­tik­ge­wer­be – ein­schließ­lich Bar­ber­shops und Nagel­stu­di­os – ver­schärft wurden.

Hand­werk als Rück­grat der Gesellschaft

Abschlie­ßend unter­strich Git­ta Con­ne­mann, dass das Hand­werk mit bun­des­weit rund einer Mil­li­on Betrie­ben kein Rand­the­ma, son­dern das wirt­schaft­li­che Rück­grat des Lan­des sei. Wer Wer­te schaf­fe und siche­re Arbeits­plät­ze garan­tie­re, müs­se sich auf fai­re poli­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen ver­las­sen können.

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