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Groß­brand in Leer: Fach­zug Logis­tik ver­sorgt mehr als 250 Einsatzkräfte

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„Ohne Mampf kein Kampf“: Der Fach­zug Logis­tik hält die Ein­satz­kräf­te beim Groß­brand in Leer bei Kräften

Leer. Bei einem Groß­ein­satz wie dem aktu­el­len Brand auf dem Gelän­de einer Recy­cling­fir­ma in Leer sind nicht nur die Lösch­mann­schaf­ten gefor­dert. Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te sind heu­te an der Brand­be­kämp­fung betei­ligt. Damit sie über vie­le Stun­den leis­tungs­fä­hig blei­ben, küm­mert sich der Fach­zug Logis­tik der Kreis­feu­er­wehr­be­reit­schaft um Ver­pfle­gung, Nach­schub und die not­wen­di­ge Infra­struk­tur an der Einsatzstelle.

Der bekann­te Spruch „Ohne Mampf kein Kampf“ bringt dabei ziem­lich genau auf den Punkt, wor­um es geht. Wer über vie­le Stun­den kör­per­lich anspruchs­vol­le Arbeit leis­tet, braucht zwi­schen­durch aus­rei­chend Essen und Getränke.

Kühl­an­hän­ger, Strom­ag­gre­gat und Pavil­lons im Einsatz

Beim heu­ti­gen Groß­brand wur­de dafür eini­ges auf­ge­fah­ren. Zum Ein­satz kamen unter ande­rem ein Kühl­an­hän­ger, ein Strom­erzeu­gungs­ag­gre­gat, Pavil­lons mit Sitz­gar­ni­tu­ren sowie Hand­wasch­be­cken und Ein­rich­tun­gen zur Des­in­fek­ti­on.

Damit wird an der Ein­satz­stel­le eine funk­tio­nie­ren­de Ver­sor­gungs­struk­tur geschaf­fen. Die Ein­satz­kräf­te kön­nen sich zwi­schen ihren Ein­satz­ab­schnit­ten kurz hin­set­zen, etwas essen und trin­ken und anschlie­ßend wie­der ihre Auf­ga­ben übernehmen.

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Ver­pfle­gung für 150 Ein­satz­kräf­te vorrätig

Im Lager des Fach­zu­ges ist grund­sätz­lich Ver­pfle­gung für rund 150 Ein­satz­kräf­te vor­rä­tig. Bei einem Groß­ein­satz wie dem heu­ti­gen reicht die­ser Bestand aller­dings nicht aus. Des­halb wird bei Bedarf kurz­fris­tig zusätz­li­cher Nach­schub organisiert.

Unter ande­rem wer­den Lebens­mit­tel bei MIOS, Back­ring und der Bäcke­rei Hopp­mann nach­ge­kauft. Die Unter­neh­men öff­nen bereits früh am Mor­gen und kön­nen des­halb auch bei einem Ein­satz, der in den frü­hen Stun­den beginnt, schnell zusätz­li­che Lebens­mit­tel bereitstellen.

Erb­sen­sup­pe für die Einsatzkräfte

Für die Ein­satz­kräf­te gab es heu­te auch eine war­me Mahl­zeit: Erb­sen­sup­pe wur­de an der Ein­satz­stel­le aus­ge­ge­ben. Gera­de bei einem der­art lan­gen Ein­satz ist eine war­me und sät­ti­gen­de Mahl­zeit ein wich­ti­ger Bestand­teil der Versorgung.

Dazu ste­hen Kaf­fee, Tee und Was­ser bereit. Für zwi­schen­durch gibt es klei­ne­re Snacks wie Würst­chen oder Scho­ko­la­den­rie­gel. Gera­de wenn nach vie­len Stun­den kör­per­li­cher Arbeit die Müdig­keit zunimmt, kön­nen schnell ver­füg­ba­re Koh­len­hy­dra­te kurz­fris­tig neue Ener­gie liefern.

 

Ver­sor­gung als wich­ti­ger Teil des Großeinsatzes

Wäh­rend die Feu­er­wehr­leu­te an den Brand­her­den arbei­ten, die gro­ßen Schrott­hau­fen mit zwei Krä­nen aus­ein­an­der­ge­zo­gen wer­den und immer wie­der neue Glut­nes­ter frei­ge­legt und abge­löscht wer­den, läuft im Hin­ter­grund die Arbeit des Fach­zu­ges Logis­tik weiter.

Der Kühl­an­hän­ger sorgt für die not­wen­di­ge Lage­rung der Lebens­mit­tel. Das Strom­erzeu­gungs­ag­gre­gat stellt Ener­gie bereit. Pavil­lons und Sitz­gar­ni­tu­ren schaf­fen einen geschütz­ten Bereich für die Pau­sen. Hand­wasch­be­cken und Des­in­fek­ti­ons­mög­lich­kei­ten gewähr­leis­ten die not­wen­di­ge Hygiene.

Der Fach­zug Logis­tik über­nimmt damit beim heu­ti­gen Groß­brand eine wich­ti­ge Auf­ga­be. Denn bei einem Ein­satz mit mehr als 250 Kräf­ten und einer Dau­er von vie­len Stun­den muss nicht nur die Brand­be­kämp­fung funk­tio­nie­ren – auch Ver­sor­gung, Nach­schub und Infra­struk­tur müs­sen zuver­läs­sig orga­ni­siert werden.

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