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Grün­pfle­ge in Leer: Ver­kehrs­si­cher­heit hat jetzt Vorrang

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Der Josef-Her­mann-Höcker-Padd ver­bin­det die Rat­haus­stra­ße mit der Hafen­pro­me­na­de und ist eine klei­ne grü­ne Oase mit­ten in der Leera­ner Alt­stadt. Gleich­zei­tig ist der Padd eine wich­ti­ge Ver­bin­dung für Men­schen mit Roll­stuhl oder Rol­la­tor, die die Hafen­trep­pen nicht pas­sie­ren kön­nen. Dank der Stadt­wer­ke Leer ist der Weg gut gepflegt und gut nutz­bar. Foto: Ingo Tonsor

 
 

Grün­flä­chen­pfle­ge in Leer: Ver­kehrs­si­cher­heit hat Vorrang

Die Grün­flä­chen­pfle­ge in Leer stellt den Bau­be­triebs­hof der Stadt­wer­ke Leer der­zeit vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen. Neben meh­re­ren gro­ßen Sturm­schä­den in den städ­ti­schen Parks wir­ken sich auch die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels auf die täg­li­chen Arbei­ten aus. Extre­me Hit­ze­ta­ge und lan­ge Tro­cken­pe­ri­oden erfor­dern eine ange­pass­te Vor­ge­hens­wei­se bei der Pfle­ge der öffent­li­chen Grünflächen.

Län­ge­res Gras schützt tro­cke­ne Böden

Beim Mähen öffent­li­cher Flä­chen im Stadt­ge­biet haben die Mit­ar­bei­ter des Bau­be­triebs­ho­fes des­halb unter ande­rem die Schnitt­hö­hen ange­passt. Das Gras wird der­zeit vie­ler­orts bewusst nicht so kurz geschnit­ten wie sonst.

Der Grund: Län­ge­res Gras ver­hin­dert eine direk­te Son­nen­ein­strah­lung auf die ohne­hin tro­cke­nen Böden. Dadurch wird eine zusätz­li­che Erwär­mung der Flä­chen redu­ziert und ein wei­te­res Aus­trock­nen der Böden verhindert.

Mit die­ser ange­pass­ten Vor­ge­hens­wei­se reagie­ren die Stadt­wer­ke Leer auch auf Nach­fra­gen von Bür­gern, die sich wun­dern, war­um bestimm­te öffent­li­che Flä­chen der­zeit ver­meint­lich weni­ger oder sel­te­ner gemäht werden.

Hecken wach­sen 2026 beson­ders stark

Dass das Jahr 2026 trotz der bis­he­ri­gen Tro­cken­pe­ri­oden ein sehr wachs­tums­rei­ches Jahr ist, zeigt sich unter ande­rem an der Ent­wick­lung der Hecken im Stadtgebiet.

Der Bau­be­triebs­hof muss­te zunächst das Ende der Brut- und Setz­zeit abwar­ten, bevor mit dem Rück­schnitt der Hecken im gesam­ten öffent­li­chen Raum begon­nen wer­den konn­te. Seit­dem lau­fen die Arbei­ten durch­ge­hend und mit hohem Einsatz.

Dabei gilt eine kla­re Prio­ri­tät: Zunächst wer­den die Berei­che bear­bei­tet, in denen Hecken und Pflan­zen die Sicht im Stra­ßen­ver­kehr beein­träch­ti­gen und dadurch eine Gefahr für die Ver­kehrs­si­cher­heit dar­stel­len können.

Eben­so wich­tig ist, dass Geh- und Rad­we­ge jeder­zeit unge­hin­dert genutzt wer­den kön­nen. Über­ste­hen­de Äste und ande­rer Bewuchs wer­den des­halb dort zurück­ge­schnit­ten, wo sie die Nut­zung der Wege beeinträchtigen.

Wild­wuchs wird anschlie­ßend beseitigt

Sobald die drin­gend not­wen­di­gen Arbei­ten an den Hecken abge­schlos­sen sind, will sich das Team der Stadt­wer­ke ver­stärkt um den Wild­wuchs auf öffent­li­chen Flä­chen küm­mern. Dazu gehört auch die Besei­ti­gung von Unkraut.

Auch hier­zu hat­ten Bür­ger zuletzt ver­mehrt Nach­fra­gen gestellt. BBH-Lei­ter Jens Dene­kas erklärt die not­wen­di­ge Rei­hen­fol­ge der Arbei­ten: „Wir kön­nen lei­der nicht über­all gleich­zei­tig sein.“

Zunächst müs­se der Bau­be­triebs­hof dort tätig wer­den, wo die Ver­kehrs­si­cher­heit betrof­fen sei. Die Besei­ti­gung von Wild­wuchs und Unkraut fol­ge anschließend.

 

Bür­ger kön­nen Män­gel direkt melden

Wer Schä­den, Behin­de­run­gen oder ande­re Auf­fäl­lig­kei­ten im öffent­li­chen Raum fest­stellt, kann die­se über das Anre­gungs- und Ereig­nis­ma­nage­ment (AEM) der Stadt­wer­ke Leer melden.

Mit dem Män­gel­mel­der kön­nen sich Bür­ger inter­ak­tiv an der Gestal­tung und Ver­bes­se­rung der öffent­li­chen Infra­struk­tur in Leer betei­li­gen und auf ent­spre­chen­de Pro­ble­me auf­merk­sam machen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und den Män­gel­mel­der fin­den Sie auf der Inter­net­sei­te der Stadt­wer­ke Leer.

https://www.stadtwerke-leer.de/maengelmelder

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