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Kli­ni­kum Leer: Neue Trans­for­ma­tor­sta­ti­on stärkt die regio­na­le Patientenversorgung

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High-Tech für die Pati­en­ten­ver­sor­gung: Kli­ni­kum Leer stärkt Energie-Infrastruktur

Sicher­heit steht im Kran­ken­haus an obers­ter Stel­le – das gilt nicht nur für die Medi­zin, son­dern auch für die Tech­nik im Hin­ter­grund. Um für die Zukunft gerüs­tet zu sein, hat das Kli­ni­kum Leer sei­ne Ener­gie­ver­sor­gung mas­siv aus­ge­baut. Ein neu­er Zehn-Ton­nen-Koloss im Kes­sel­haus sorgt ab sofort für noch mehr Verlässlichkeit.

Leer/Ostfriesland, 19. Janu­ar 2026. Ein Kran­ken­haus schläft nie. Rund um die Uhr sind lebens­er­hal­ten­de Sys­te­me, hoch­mo­der­ne OP-Säle und Dia­gno­se­ge­rä­te im Ein­satz. Mit dem ste­tig wach­sen­den Ein­satz medi­zi­ni­scher Groß­ge­rä­te stei­gen jedoch auch die Anfor­de­run­gen an das Strom­netz. Um die­sen Bedarf lang­fris­tig zu decken und die Aus­fall­si­cher­heit zu maxi­mie­ren, hat das Kli­ni­kum Leer im ver­gan­ge­nen Monat einen drit­ten Trans­for­ma­tor erfolg­reich in Betrieb genommen.

Prä­zi­si­ons­ar­beit: Zehn Ton­nen am Haken

Die Instal­la­ti­on war eine logis­ti­sche Meis­ter­leis­tung. Das neue Tra­fo­ge­bäu­de bringt ein stol­zes Gewicht von rund zehn Ton­nen auf die Waa­ge. Um das Gehäu­se an sei­nen end­gül­ti­gen Bestim­mungs­ort im Kes­sel­haus zu brin­gen, war schwe­res Gerät erfor­der­lich: Ein Spe­zi­al­kran hob die Anla­ge zen­ti­me­ter­ge­nau an ihren Platz.

Zah­len und Fak­ten zur neu­en Anlage

Der neue Trans­for­ma­tor ist ein ech­tes Kraft­pa­ket und sorgt für die not­wen­di­ge „Red­un­danz“. Das bedeu­tet: Soll­te eine Anla­ge gewar­tet wer­den müs­sen oder eine Stö­rung vor­lie­gen, über­neh­men die ande­ren Sys­te­me naht­los die Versorgung.

  • Leis­tung: 1.000 kVA

  • Pri­mär­span­nung: 20.000 Volt (20 kV)

  • Sekun­där­span­nung: 231/400 Volt (haus­halts­üb­li­che Span­nung für medi­zi­ni­sche Gerä­te und Infrastruktur)

Wei­chen­stel­lung für grü­ne Energie

Die Moder­ni­sie­rung dient nicht nur der rei­nen Kapa­zi­täts­er­wei­te­rung. Das Kli­ni­kum nutzt die Umbau­ar­bei­ten auch für den Weg in eine nach­hal­ti­ge­re Zukunft. Im Zuge der Instal­la­ti­on wur­den bereits die vor­be­rei­ten­den Maß­nah­men für den Anschluss einer neu­en Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge getrof­fen. Damit wird das Kli­ni­kum künf­tig einen Teil sei­nes Strom­be­darfs kli­ma­freund­lich selbst erzeu­gen können.

Ver­sor­gungs­si­cher­heit wäh­rend der Bauphase

Ein span­nen­der Moment war die eigent­li­che Ein­bin­dung in das Strom­netz, für die die regu­lä­re Ver­sor­gung kurz­zei­tig unter­bro­chen wer­den muss­te. Doch die Pati­en­ten beka­men davon nichts mit: Ein mobi­les Aggre­gat über­nahm wäh­rend der Arbei­ten die gesam­te Ener­gie­ver­sor­gung des Hau­ses ohne Unterbrechung.

Ein kla­res Bekennt­nis zur Patientenversorgung

Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp unter­streicht die Bedeu­tung der Maßnahme:

„Mit der Inves­ti­ti­on in die neue Trans­for­ma­tor­an­la­ge stär­ken wir nach­hal­tig die tech­ni­sche Infra­struk­tur und stel­len eine siche­re Ener­gie­ver­sor­gung für unser Haus und damit die Pati­en­ten­ver­sor­gung sicher.“

Mit die­ser 1.000-kVA-Investition zeigt das Kli­ni­kum Leer ein­mal mehr, dass Spit­zen­me­di­zin nur mit einer eben­so star­ken und moder­nen Tech­nik im Hin­ter­grund funktioniert.

 

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