Veranstaltung
Kunst, Kultur und Geschichte: Premiere des „Sommer-KunstPadd“ in Mitling-Mark!
Perspektivenwechsel: Der Sommer-KunstPadd ermöglicht neue Einblicke in Mitling-Mark – ganz ähnlich wie in den bekannten Bildbänden des ostfriesischen Fotografen Hartmut Manitzke, dessen beeindruckende Luftaufnahmen die Region regelmäßig aus der Vogelperspektive neu erlebbar machen.
Sommer-KunstPadd in Mitling-Mark: Kreative Vielfalt trifft auf Tradition
Am Wochenende des 20. und 21. Juni verwandelt sich der Emsort Mitling-Mark in eine lebendige Galerie. Zum ersten Mal findet der „Sommer-KunstPadd“ statt – eine Initiative, die darauf abzielt, das vielfältige künstlerische und kreative Schaffen innerhalb des Ortes einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Einblicke in das lokale Schaffen
Organisiert durch den Dorfverein Mitling-Mark und initiiert von Richard Kok, bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, an insgesamt 15 Standorten hinter die Kulissen lokaler Kreativarbeit zu blicken. Jeweils von 11 bis 17 Uhr öffnen die Kunstschaffenden ihre Türen. Das Spektrum ist breit gefächert und reicht von klassischer Malerei über filigrane Glaskunst und Gartendekoration bis hin zu moderner digitaler Kunst, kunstvollen Näharbeiten und innovativen 3D-Drucken.
Zur Orientierung dient die Alte Schule als zentraler Anlaufpunkt. Dort erhalten Besuchende eine Übersicht sowie einen Flyer mit der entsprechenden Route, die zu allen beteiligten Standorten führt.
Highlights: Kunst und Geschichte
Ein besonderes Highlight im Rahmen des KunstPadds ist die Jubiläums-Ausstellung „150+1 – Die Emsreisen des Poppe Folkerts“. In der Scheune des FährPadHofs werden Originalwerke des bedeutenden Heimat- und Marinemalers Poppe Folkerts (1875–1949) präsentiert, die in dieser Zusammenstellung bisher noch nicht zu sehen waren.
Kulturelles Erbe erleben
Die Veranstaltung lässt sich ideal mit der Besichtigung historischer Wahrzeichen des Ortes verbinden. Mitling-Mark ist weithin bekannt für seine Windmühle aus dem Jahr 1764. Im dazugehörigen Müllerhaus befindet sich das Museum „Omas Küche“. Dort sind neben Exponaten mit dem typischen Delfter Mühlenmuster auch eine Sammlung historischer Puppenküchen aus dem Besitz von Elise Andresen-Bunjes zu bewundern.
Abgerundet wird das kulturelle Programm in der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Marker Kirche. Anlässlich des KunstPadds wird dort die kürzlich aufwendig restaurierte Orgel erklingen. Sowohl das Mühlenmuseum als auch die Kirche sind an diesem Wochenende kostenlos zu besichtigen.
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