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Leer wird „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­ne“: Stadt stärkt Betei­li­gung von Kin­dern und Jugendlichen

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Das Foto zeigt (v.l.): Claus-Peter Horst, Arne Sal­ge, Björn Stein­au, Inka Rip­ken, Det­lef Holz und Dr. Hei­de-Rose Brückner.

Stadt Leer wird „Kin­der­freund­li­che Kommune“

Leer – Die Stadt Leer tritt dem Pro­gramm „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­nen“ bei. Mit der Unter­schrift von Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst wur­de der Bei­tritt am Don­ners­tag offi­zi­ell besie­gelt. Zuvor hat­te der Stadt­rat die ent­spre­chen­de Ent­schei­dung getroffen.

Ziel des Pro­gramms ist es, die Bedürf­nis­se von Kin­dern und Jugend­li­chen in Leer künf­tig noch stär­ker zu berück­sich­ti­gen. Dies soll bei der Pla­nung, bei poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen und auch bei der Umset­zung von Pro­jek­ten und Maß­nah­men eine grö­ße­re Rol­le spielen.

„Das Ziel ist klar: Es geht dar­um, die Bedürf­nis­se von Kin­dern und Jugend­li­chen in allen Berei­chen noch stär­ker zu berück­sich­ti­gen – egal ob bei der Pla­nung, Ent­schei­dung oder Umset­zung von Pro­jek­ten und Maß­nah­men in Leer“, erklär­te Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst.

Stadt Leer will Betei­li­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen stärken

Unter­stüt­zung erhält die Stadt dabei vom Ver­ein „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­ne“. Dr. Hei­de-Rose Brück­ner, Seni­or-Con­sul­tant des Ver­eins, begrüß­te den Bei­tritt und erklär­te: „Wir freu­en uns dar­auf, die Stadt dabei zu beglei­ten, noch zukunfts­fä­hi­ger und attrak­ti­ver für jun­ge Men­schen und Fami­li­en zu werden.“

Bei dem Ter­min im Rat­haus waren neben Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst auch der Ers­te Stadt­rat Det­lef Holz, die städ­ti­sche Koor­di­na­to­rin für das Pro­jekt, Inka Rip­ken, sowie Björn Stein­au und Arne Sal­ge vom Fach­dienst Jugend, Schu­le, Sport und Sozia­les dabei.

Leer ist damit in Nie­der­sach­sen bereits die 23. Kom­mu­ne, die sich offi­zi­ell dem Pro­gramm „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­nen“ ange­schlos­sen hat. Trä­ger des Ver­eins „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­ne“ sind UNICEF Deutsch­land und das Deut­sche Kin­der­hilfs­werk.

Bestehen­de Ange­bo­te sol­len bes­ser mit­ein­an­der ver­knüpft werden

In Leer gibt es bereits zahl­rei­che Ange­bo­te und Maß­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che. Die­se fin­den bis­lang aller­dings häu­fig an unter­schied­li­chen Stel­len statt. Im Rah­men des Pro­gramms sol­len die bestehen­den Akti­vi­tä­ten künf­tig stär­ker zusam­men­ge­führt und wei­ter­ent­wi­ckelt werden.

Im Mit­tel­punkt steht dabei der Auf­bau einer struk­tu­rier­ten und nach­hal­ti­gen Betei­li­gungs­kul­tur. Die Per­spek­ti­ven von Kin­dern, Jugend­li­chen und ihren Fami­li­en sol­len in unter­schied­li­chen Berei­chen der Stadt stär­ker berück­sich­tigt werden.

Damit sol­len jun­ge Men­schen nicht nur Ziel­grup­pe städ­ti­scher Maß­nah­men sein, son­dern ihre Erfah­run­gen, Wün­sche und Bedürf­nis­se auch aktiv in die wei­te­re Ent­wick­lung der Stadt ein­brin­gen können.

Bestands­auf­nah­me bil­det den ers­ten Schritt

Als nächs­tes ist zunächst eine Bestands­auf­nah­me geplant. Dabei soll unter­sucht wer­den, wie die Lebens­be­din­gun­gen von Kin­dern und Jugend­li­chen in Leer bereits heu­te aus­se­hen und an wel­chen Stel­len wei­te­rer Ver­bes­se­rungs­be­darf besteht.

Nach der Aus­wer­tung die­ser Bestands­auf­nah­me erhält die Stadt gemein­sam mit Sach­ver­stän­di­gen kon­kre­te Emp­feh­lun­gen. Die­se sol­len anschlie­ßend in einen Akti­ons­plan für eine kin­der­freund­li­che­re Stadt Leer einfließen.

Der Akti­ons­plan soll kon­kre­te Maß­nah­men ent­hal­ten. Über deren Umset­zung muss anschlie­ßend der Stadt­rat ent­schei­den. Die beschlos­se­nen Maß­nah­men sol­len Schritt für Schritt umge­setzt werden.

Sie­gel „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­ne“ für Leer

Im Zusam­men­hang mit dem Bei­tritt erhält die Stadt Leer das Sie­gel „Kin­der­freund­li­che Kom­mu­ne“. Damit beginnt für die Stadt zugleich ein län­ger­fris­ti­ger Pro­zess, bei dem die Inter­es­sen von Kin­dern und Jugend­li­chen stär­ker in die kom­mu­na­le Ent­wick­lung ein­be­zo­gen wer­den sollen.

Das Pro­gramm soll dazu bei­tra­gen, Leer für Kin­der, Jugend­li­che und Fami­li­en noch attrak­ti­ver und zukunfts­fä­hi­ger zu gestalten.

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