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Leera­ner Schü­ler schnup­pern Hol­ly­wood-Luft an pro­fes­sio­nel­lem Filmset

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Gro­ßes Kino in Ver­den: Moham­mad Alk­ha­tib, Alper Cetin, Dahoz Musa, Simo­na Hilow­le und Pro­jekt­lei­te­rin Ste­fa­nie Schü­ler (v.l.) von der Guten­berg­schu­le Leer blick­ten gemein­sam mit dem Haupt­dar­stel­ler Pizan des Films „Welt­un­ter­gang“ und Fil­me­ma­cher Robert Deça­ni (rechts) hin­ter die Kulis­sen einer pro­fes­sio­nel­len Produktion.

Hol­ly­wood-Flair in Ver­den: Leera­ner Nach­wuchs-talen­te schnup­pern Set-Luft bei Profi-Regisseur

LEER / VERDEN. Für eine Grup­pe jun­ger Fil­me­ma­cher der Guten­berg­schu­le Leer wur­den die Oster­fe­ri­en zu einem unver­gess­li­chen Aben­teu­er. Nach ihrem beein­dru­cken­den Erfolg beim Kurz­film­wett­be­werb „Ganz schön anders“ mit ihrem Werk „Bru­der im Wind“, folg­te nun der Rit­ter­schlag: Dreh­buch­au­tor und Regis­seur Robert Deça­ni lud die Talen­te per­sön­lich an sein aktu­el­les Film­set nach Ver­den ein.

Von der Schul­bank ins Scheinwerferlicht

Die beson­de­re Ver­bin­dung zwi­schen dem Pro­fi und den Schü­lern der Klas­se 8d ent­stand bereits wäh­rend eines Work­shops zum The­ma Dreh­buch­auf­bau an der Guten­berg­schu­le. Deça­ni zeig­te sich damals so begeis­tert von der Auf­ge­schlos­sen­heit, dem Enga­ge­ment und dem bren­nen­den Inter­es­se der Jugend­li­chen, dass sie ihm nach­hal­tig im Gedächt­nis blie­ben. Kur­zer­hand kon­tak­tier­te er die Pro­jekt­lei­te­rin und sprach die exklu­si­ve Ein­la­dung aus.

Trotz der Feri­en­pau­se zöger­ten die Nach­wuchs­ta­len­te kei­ne Sekun­de und mach­ten sich auf den Weg nach Ver­den. Dort tauch­ten sie tief in die fas­zi­nie­ren­de Welt einer pro­fes­sio­nel­len Film­pro­duk­ti­on ein. Das High­light: Die Schü­ler durf­ten nicht nur zuschau­en, son­dern als Kom­par­sen in Deça­nis neu­em Film „Welt­un­ter­gang“ aktiv mitwirken.

Gemein­sam mit dem Team von Fil­me­ma­cher Robert Deça­ni pro­bie­ren die enga­gier­ten Nach­wuchs­ta­len­te der Guten­berg­schu­le Leer ver­schie­de­ne Kame­ra­ein­stel­lun­gen aus und erhal­ten wert­vol­le Ein­bli­cke in die pro­fes­sio­nel­le tech­ni­sche Umset­zung am Filmset.

Geduld, Lei­den­schaft und gro­ße Pläne

Hin­ter den Kulis­sen lern­ten die Jugend­li­chen schnell, dass Fil­me­ma­chen weit mehr ist als nur „Action!“ zu rufen. Sie erfuh­ren aus ers­ter Hand, wie essen­zi­ell Sta­tis­ten für die Atmo­sphä­re eines Films sind und dass die­ser Job vor allem eines erfor­dert: jede Men­ge Geduld und Dis­zi­plin wäh­rend der War­te­zei­ten. Die­se Erfah­rung schweiß­te die Grup­pe nur noch enger zusammen.

Die Begeis­te­rung ist so groß, dass die Schü­ler bereits fest ent­schlos­sen sind, im kom­men­den Schul­jahr eine eige­ne Film-AG zu grün­den. Neue Ideen für packen­de Kurz­fil­me spru­deln bereits aus ihnen heraus.

Unter­stüt­zung für die Visio­nä­re von mor­gen gesucht

Um die­sen enor­men Ein­satz und die krea­ti­ve Ener­gie wei­ter för­dern zu kön­nen, hofft die Pro­jekt­lei­te­rin nun auf tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung aus der Regi­on. Damit künf­ti­ge Pro­jek­te ohne tech­ni­sche Hür­den rea­li­siert und pro­fes­sio­nell bear­bei­tet wer­den kön­nen, wird drin­gend moder­ne Hard- und Soft­ware benö­tigt. Die der­zeit genutz­ten Schul-iPads sto­ßen bei den ambi­tio­nier­ten Plä­nen der jun­gen Regis­seu­re und Cut­ter lei­der an ihre Grenzen.

Spon­so­ren, die die­ses groß­ar­ti­ge Pro­jekt unter­stüt­zen möch­ten und den Film­nach­wuchs aus Leer för­dern wol­len, sind herz­lich ein­ge­la­den, Kon­takt auf­zu­neh­men.

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