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Mas­si­ve Fahr­bahn­schä­den füh­ren zu Tem­po 10 auf der L 24 in Remels

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Frost und Tau­wet­ter haben tie­fe Spu­ren im Asphalt hin­ter­las­sen: Auf der L 24 in Remels ist ab sofort nur noch Schritt­tem­po erlaubt. (Sym­bol­fo­to: KI-generiert)

Mas­si­ve Fahr­bahn­schä­den auf der L 24: Schritt­tem­po in Remels angeordnet

REMELS / AURICH – Der ver­hält­nis­mä­ßig har­te Win­ter mit sei­nen extre­men Frost-Tau-Wech­seln hin­ter­lässt deut­li­che Spu­ren im Stra­ßen­netz des Land­krei­ses Leer. Beson­ders schwer getrof­fen hat es die Lan­des­stra­ße 24 (Oster­tor­stra­ße) in Remels. Wie die Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr (NLStBV) mit­teilt, ist die Ver­kehrs­si­cher­heit dort mas­siv gefähr­det. Als Sofort­maß­nah­me wur­de die zuläs­si­ge Höchst­ge­schwin­dig­keit auf ledig­lich 10 Stun­den­ki­lo­me­ter herabgestuft.

Obwohl der meteo­ro­lo­gi­sche Win­ter kalen­da­risch noch nicht been­det ist, zie­hen die Stra­ßen­bau­ex­per­ten bereits eine ers­te bit­te­re Bilanz. Vor allem die dyna­mi­sche Wet­ter­la­ge der ver­gan­ge­nen Wochen hat der Sub­stanz der L 24 stark zuge­setzt. Das Scha­dens­bild auf dem rund 600 Meter lan­gen Abschnitt zwi­schen der Ein­mün­dung Bis­marck­stra­ße und der Brü­cke über den Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal hat sich laut Behör­de zuletzt „sehr dyna­misch“ entwickelt.

Kei­ne ein­fa­che Repa­ra­tur möglich

Die dras­ti­sche Tem­po­re­du­zie­rung auf Tem­po 10 ist eine unge­wöhn­li­che, aber der­zeit unum­gäng­li­che Maß­nah­me. Eine her­kömm­li­che Instand­set­zung durch die zustän­di­ge Stra­ßen­meis­te­rei ist auf­grund der Art der Schä­den aktu­ell nicht mög­lich. Die Behör­de betont, dass die Sicher­heit der Ver­kehrs­teil­neh­mer obers­te Prio­ri­tät habe und die Geschwin­dig­keits­be­gren­zung der­zeit das ein­zi­ge Mit­tel sei, um die Stre­cke über­haupt für den Ver­kehr offen­hal­ten zu können.

Unmut bei Pend­lern – Prü­fung läuft

Dass die Ent­schei­dung bei Auto­fah­rern und Anwoh­nern für Unmut sorgt, ist der Ver­wal­tung in Aurich bewusst. Den­noch bit­tet die NLStBV um Ver­ständ­nis für die Maß­nah­me. Der regio­na­le Geschäfts­be­reich prüft nun unter Hoch­druck, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen und mit wel­chen bau­li­chen Ein­grif­fen die Beschrän­kung wie­der auf­ge­ho­ben wer­den kann. Sobald neue Erkennt­nis­se zur Sanie­rung vor­lie­gen, will die Lan­des­be­hör­de die Öffent­lich­keit zeit­nah informieren.

Bis dahin müs­sen sich Ver­kehrs­teil­neh­mer in Remels auf Ver­zö­ge­run­gen ein­stel­len und den betrof­fe­nen Bereich mit beson­de­rer Vor­sicht befahren.

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