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Mehr Geld für “Sau­ber­ma­cher”: Lohn­plus für 250 Rei­ni­gungs­kräf­te im Kreis Leer

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Sau­be­re Arbeit, fai­re­rer Lohn: Mehr Geld für Rei­ni­gungs­kräf­te im Kreis Leer

Ob in den Büros loka­ler Unter­neh­men, in den Klas­sen­zim­mern der Schu­len oder auf den Flu­ren des Kran­ken­hau­ses – ohne sie wür­de der All­tag im Land­kreis Leer still­ste­hen. Rund 250 Rei­ni­gungs­kräf­te sor­gen in 29 Betrie­ben der Regi­on täg­lich für Sau­ber­keit. Mit dem Jah­res­wech­sel gibt es für die­se wich­ti­ge Arbeit eine posi­ti­ve Nach­richt: Die Löh­ne stei­gen spürbar.

Ab Janu­ar tritt eine neue Lohn­un­ter­gren­ze in Kraft, die das Porte­mon­naie der Beschäf­tig­ten in der Gebäu­de­rei­ni­gung füllt. Wie die Gewerk­schaft IG BAU Nord­west-Nie­der­sach­sen unter Beru­fung auf aktu­el­le Zah­len der Arbeits­agen­tur mit­teilt, steigt der Min­dest­lohn für die Innen­rei­ni­gung auf 15 Euro pro Stun­de.

Höhe­re Sät­ze für Spezialreinigungen

Beson­ders deut­lich fällt das Plus für Fach­kräf­te aus, die in der Außen- oder Spe­zi­al­rei­ni­gung tätig sind. Wer bei­spiels­wei­se Fas­sa­den oder Fens­ter rei­nigt, erhält ab sofort min­des­tens 18,40 Euro pro Stun­de. Laut Gabrie­le Knue, Vor­sit­zen­de der IG BAU Nord­west-Nie­der­sach­sen, sind die­se Sät­ze ver­bind­li­che Unter­gren­zen für alle 29 Gebäu­de­rei­ni­ger-Unter­neh­men im Land­kreis Leer.

„Gebäu­de­rei­ni­ge­rin­nen und Fas­sa­den­rei­ni­ger machen im Kreis Leer einen wich­ti­gen und har­ten Job. Der wird durch die neu­en Bran­chen-Min­dest­löh­ne jetzt deut­lich fai­rer bezahlt“, betont Knue.

Aus­bil­dung im Hand­werk wird attraktiver

Nicht nur für gestan­de­ne Kräf­te, auch für den Nach­wuchs in der Bran­che ver­bes­sern sich die Kon­di­tio­nen deut­lich. Die Aus­bil­dung im Gebäu­de­rei­ni­ger-Hand­werk gehört mitt­ler­wei­le zu den finan­zi­ell lukra­ti­ve­ren Ein­stiegs­we­gen im Handwerk.

Aus­zu­bil­den­de star­ten bereits im ers­ten Jahr mit einer Ver­gü­tung von 1.000 Euro pro Monat. In den Fol­ge­jah­ren steigt das Lehr­lings­ge­halt auf 1.150 Euro im zwei­ten und schließ­lich auf 1.300 Euro im drit­ten Aus­bil­dungs­jahr an. Damit setzt die Bran­che ein kla­res Zei­chen gegen den Fach­kräf­te­man­gel und für eine höhe­re Wert­schät­zung der hand­werk­li­chen Dienstleistung.

Das Bei­trags­bild wur­de KI-gene­riert.

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