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Mehr Glanz für Nie­der­sach­sens Bahn­hö­fe: Sofort­pro­gramm gestartet!

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Gute Nach­rich­ten für den Schie­nen­ver­kehr: Das neue Sofort­pro­gramm für mehr Sicher­heit und Sau­ber­keit soll an allen Bahn­hö­fen in Nie­der­sach­sen – wie hier in Leer Ost­fries­land – für eine noch höhe­re Auf­ent­halts­qua­li­tät sor­gen und das Rei­sen für alle Fahr­gäs­te noch ange­neh­mer gestalten.

Visi­ten­kar­te für den Schie­nen­ver­kehr: Deut­sche Bahn star­tet Sofort­pro­gramm für Bahnhöfe

Mehr Sicher­heit, mehr Sau­ber­keit: Die Deut­sche Bahn (DB) möch­te das Rei­sen attrak­ti­ver machen und hat ein Sofort­pro­gramm für 25 aus­ge­wähl­te Bahn­hö­fe ins Leben geru­fen. In Nie­der­sach­sen steht dabei vor allem der Haupt­bahn­hof Han­no­ver im Fokus. Doch trotz des Lobes für die Initia­ti­ve mahnt Ver­kehrs­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne wei­te­ren Hand­lungs­be­darf an.

Bahn­hö­fe sind oft der ers­te Ein­druck, den Rei­sen­de von einer Stadt oder einer gesam­ten Regi­on erhal­ten. Um die­sen Ein­druck nach­hal­tig zu ver­bes­sern, setzt die DB nun auf eine geziel­te Auf­wer­tung der Auf­ent­halts­qua­li­tät. Das Pro­gramm ist ein zen­tra­ler Bau­stein der im Sep­tem­ber 2025 vor­ge­stell­ten „Agen­da für zufrie­de­ne Bahn­kun­den“ und soll das Sicher­heits­emp­fin­den der Fahr­gäs­te spür­bar stärken.

Han­no­ver als Pro­fi­teur der ers­ten Stunde

In Nie­der­sach­sen pro­fi­tiert ins­be­son­de­re der Haupt­bahn­hof Han­no­ver von den schnel­len Maß­nah­men. Als einer der wich­tigs­ten Kno­ten­punk­te des Lan­des mit täg­lich tau­sen­den Rei­sen­den ist eine sau­be­re und siche­re Umge­bung hier von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Nie­der­sach­sens Ver­kehrs­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne begrüßt den Vor­stoß: „Sau­be­re, siche­re und gut wahr­nehm­ba­re Bahn­hö­fe sind eine zen­tra­le Vor­aus­set­zung dafür, den Schie­nen­ver­kehr für alle Men­schen attrak­tiv zu gestal­ten. Bahn­hö­fe sind die Visi­ten­kar­te der Bahn.“

Ein guter Anfang – aber noch viel zu tun

Ton­ne macht jedoch auch deut­lich, dass die Kon­zen­tra­ti­on auf ledig­lich 25 Stand­or­te bun­des­weit nur ein ers­ter Schritt sein kann. Das Ziel müs­se eine flä­chen­de­cken­de Ver­bes­se­rung sein. „Der Hand­lungs­be­darf über die­se Bahn­hö­fe hin­aus ist deut­lich grö­ßer“, so der Minis­ter. Jede Sta­ti­on müs­se zum Bahn­fah­ren ein­la­den und dür­fe von den Fahr­gäs­ten nicht als Zumu­tung emp­fun­den werden.

Hoff­nung macht in die­sem Zusam­men­hang die Ankün­di­gung der DB, den soge­nann­ten „Früh­jahrs­putz“ mas­siv aus­zu­wei­ten. Künf­tig sol­len 1.400 statt bis­her 700 Bahn­hö­fe von Rei­ni­gungs­ak­tio­nen pro­fi­tie­ren. Zwar liegt noch kei­ne detail­lier­te Lis­te der berück­sich­tig­ten Sta­tio­nen vor, doch aus Sicht der Lan­des­re­gie­rung ist dies ein wich­ti­ger Impuls für die Fläche.

Schnel­le Umset­zung durch neue Konzernführung

Lob gab es von Ton­ne aus­drück­lich für das Tem­po der Umset­zung unter der neu­en Bahn­füh­rung. Dass das Pro­gramm so kurz nach der Vor­stel­lung der Agen­da gestar­tet wur­de, sei ein posi­ti­ves Signal. Den­noch bleibt die Erwar­tungs­hal­tung an die DB hoch: Das aktu­el­le Sofort­pro­gramm wird in Nie­der­sach­sen ledig­lich als Auf­takt für eine lang­fris­ti­ge Qua­li­täts­of­fen­si­ve an allen Sta­tio­nen gesehen.

Bei­trags­fo­to: Ingo Ton­sor @LeserECHO

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