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Mehr Sicher­heit für Rad­fah­rer in Ost­fries­land: 1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen wer­den kos­ten­los verteilt

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(v.l.n.r.): Die Vor­sit­zen­den der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten Hajo Reer­s­he­mi­us (Nor­den), Karl-Heinz Krä­mer (Aurich), Hans-Gün­ter Jel­ting (Leer), Sascha Nowak (Witt­mund) und Bert­hold Tuit­jer (Emden) appel­lie­ren mit Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se) an alle Rad­fah­rer „Reflek­tie­ren­de Fahr­rad­hel­me ret­ten Leben!“

Mehr Sicher­heit für Rad­fah­rer in Ost­fries­land: 1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen wer­den verteilt

Ost­frie­si­sche Ver­kehrs­wach­ten und Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se star­ten gemein­sa­mes Prä­ven­ti­ons­pro­jekt – kos­ten­lo­se Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen sol­len in der dunk­len Jah­res­zeit für bes­se­re Sicht­bar­keit sorgen.

Mit Beginn der dunk­len Jah­res­zeit steigt die Bedeu­tung einer guten Sicht­bar­keit im Stra­ßen­ver­kehr. Um Rad­fah­rer bes­ser zu schüt­zen, star­ten die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten gemein­sam mit der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se ein neu­es Prä­ven­ti­ons­pro­jekt. Ins­ge­samt 1.500 reflek­tie­ren­de Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen, soge­nann­te „Helm­müt­zen“, im Wert von rund 3.200 Euro wer­den kos­ten­los in ganz Ost­fries­land verteilt.

Die auf­fäl­li­gen Abde­ckun­gen bestehen aus leuch­ten­dem und reflek­tie­ren­dem Mate­ri­al. Sie sol­len dazu bei­tra­gen, dass Fahr­rad­fah­rer bei Dun­kel­heit und schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern frü­her wahr­ge­nom­men werden.

1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen für mehr Sicherheit

Immer wie­der kommt es zu Fahr­rad­un­fäl­len, bei denen die Betrof­fe­nen Kopf­ver­let­zun­gen oder noch schwe­re­re Ver­let­zun­gen erlei­den. Bei Ver­kehrs­un­fäl­len gehö­ren Kopf­ver­let­zun­gen zu den beson­ders gra­vie­ren­den Fol­gen. Des­halb spre­chen sich die Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se aus­drück­lich dafür aus, beim Fahr­rad­fah­ren einen Schutz­helm zu tragen.

Mit den reflek­tie­ren­den Helm­ab­de­ckun­gen soll nun ein wei­te­rer Bei­trag zur Ver­kehrs­si­cher­heit geleis­tet werden.

„Hier­mit star­ten wir ein neu­es Pro­jekt“, erklärt Sascha Nowak, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. Gera­de mit Blick auf die dunk­le Jah­res­zeit wer­de man nicht müde, alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den auf das Prin­zip „Sicher­heit durch Sicht­bar­keit“ hinzuweisen.

Die zunächst 1.500 beschaff­ten Helm­müt­zen haben einen Gesamt­wert von rund 3.200 Euro. Die Ver­kehrs­wach­ten wol­len sie bei pra­xis­na­hen Aktio­nen, bei­spiels­wei­se bei Fahr­rad- und Pedelec-Trai­nings, kos­ten­los zur Ver­fü­gung stellen.

Ermög­licht wird die Ver­tei­lung in ganz Ost­fries­land durch die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brandkasse.

Schutz­hel­me kön­nen schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen reduzieren

Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se, unter­streicht die Bedeu­tung eines geeig­ne­ten Schutz­helms. Ihr Appell rich­tet sich sowohl an Fahr­rad­fah­rer als auch an Fah­rer von E‑Scootern.

Ein Helm kön­ne einen Unfall zwar nicht ver­hin­dern, das Risi­ko schwe­rer Kopf­ver­let­zun­gen jedoch deut­lich redu­zie­ren. Beim Auf­prall wir­ke er wie ein Air­bag und kön­ne bis zu zwei Drit­tel der Schlag­ener­gie absorbieren.

Auch die Gestal­tung der Helm­ab­de­ckun­gen spiel­te bei der Ent­schei­dung für das Pro­jekt eine wich­ti­ge Rol­le. Das Ange­bot soll Men­schen unter­schied­li­chen Alters errei­chen. Dank eines fle­xi­blen Gum­mi­zugs las­sen sich die Abde­ckun­gen an ver­schie­de­ne Helm­grö­ßen anpassen.

Damit sol­len mög­lichst vie­le Fahr­rad­fah­rer von der zusätz­li­chen Sicht­bar­keit pro­fi­tie­ren können.

Ver­kehrs­wacht will Men­schen aus der „nächt­li­chen Unsicht­bar­keit“ holen

Hajo Reer­s­he­mi­us, Vor­sit­zen­der der Nor­der Ver­kehrs­wacht, sieht das neue Pro­jekt als kon­se­quen­te Ergän­zung der klas­si­schen Präventionsarbeit.

Gefah­ren früh­zei­tig zu erken­nen, Ver­kehrs­teil­neh­men­de zu sen­si­bi­li­sie­ren und mit ein­fa­chen, wir­kungs­vol­len Maß­nah­men für mehr Sicher­heit zu sor­gen – das sei­en zen­tra­le Auf­ga­ben der Verkehrswachten.

Zwar gibt es für Rad­fah­rer in Deutsch­land kei­ne all­ge­mei­ne gesetz­li­che Helm­tra­ge­pflicht und kei­ne all­ge­mei­ne Beklei­dungs­vor­schrift, die reflek­tie­ren­de Klei­dung vor­schreibt. Den­noch wol­len die Initia­to­ren dafür wer­ben, die eige­ne Sicher­heit durch sicht­ba­re Klei­dung und reflek­tie­ren­de Aus­rüs­tung zu erhöhen.

Ins­be­son­de­re bei Dun­kel­heit kön­nen Rad­fah­rer für Auto­fah­rer und ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer schwer erkenn­bar sein. Die reflek­tie­ren­den Helm­müt­zen sol­len hel­fen, die­se „nächt­li­che Unsicht­bar­keit“ zu verringern.

Brand­kas­se unter­stützt die Akti­on: „Nu süchst Du mi!“

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se sag­te ihre Unter­stüt­zung zu, nach­dem die Ver­kehrs­wach­ten ihre Idee vor­ge­stellt hatten.

Signe Foetz­ki macht zugleich deut­lich, dass die 1.500 Helm­ab­de­ckun­gen den tat­säch­li­chen Bedarf nicht voll­stän­dig decken kön­nen. Den­noch sol­le die Akti­on ein posi­ti­ves Zei­chen set­zen und mög­lichst vie­le Men­schen für das The­ma sensibilisieren.

Die Bot­schaft der Brand­kas­se lau­tet: „Sicher­heit durch Sicht­bar­keit!“ Mit einem Augen­zwin­kern wird sie auf Platt­deutsch ergänzt: „Nu süchst Du mi!“

Der humor­vol­le Spruch bringt den Kern der Akti­on auf den Punkt: Wer im Stra­ßen­ver­kehr recht­zei­tig gese­hen wird, kann dazu bei­tra­gen, gefähr­li­che Situa­tio­nen zu vermeiden.

Ver­kehrs­wach­ten appel­lie­ren an alle Verkehrsteilnehmer

Sascha Nowak rich­tet sei­nen Appell an sämt­li­che Ver­kehrs­teil­neh­men­den. Gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit kön­ne leuch­ten­de und opti­mal reflek­tie­ren­de Klei­dung einen wich­ti­gen Bei­trag zur eige­nen Sicher­heit leisten.

Zwar sei der Trend zu mehr Sicht­bar­keit zuneh­mend erkenn­bar, vie­ler­orts sei­en jedoch wei­ter­hin Men­schen ohne leuch­ten­de oder reflek­tie­ren­de Gegen­stän­de im Stra­ßen­ver­kehr unterwegs.

Die Emp­feh­lung der Ver­kehrs­wach­ten lau­tet des­halb: Mög­lichst einen gut sicht­ba­ren Helm tra­gen, auf hel­le und reflek­tie­ren­de Klei­dung ach­ten und damit auch für ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer ein Vor­bild sein.

Die kos­ten­lo­se Ver­tei­lung der Helm­müt­zen bei Fahr­rad- und Pedelec-Trai­nings soll die­se Bot­schaft in ganz Ost­fries­land unterstützen.

Ansprech­part­ner der Ver­kehrs­wach­ten in Ostfriesland

Inter­es­sier­te kön­nen sich an die jewei­li­gen Ansprech­part­ner vor Ort wenden:

Mit 1.500 kos­ten­lo­sen, reflek­tie­ren­den Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen set­zen die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se ein Zei­chen für mehr Sicher­heit auf den Stra­ßen. Gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit gilt: Gute Sicht­bar­keit und ein Schutz­helm kön­nen hel­fen, Unfall­fol­gen zu verringern.

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