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MOIN tritt zur Stadt­rats­wahl in Leer an

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Von links nach rechts: Micha­el Run­den, Jörg Krom­min­ga, Teel­ke (steht das gan­ze Jahr dort – aber nicht zur Wahl), Son­ja Stroh­mei­er und Mat­thi­as Holt­hi­us vor dem Bünting‑Stammhaus in der Leera­ner Alt­stadt. Die vier MOIN‑Kandidierenden wol­len bei der Stadt­rats­wahl im Sep­tem­ber ins Leera­ner Rat­haus einziehen.

MOIN kün­digt Teil­nah­me an der Stadt­rats­wahl in Leer an

Die Wäh­ler­ge­mein­schaft MOIN hat in einer Pres­se­mit­tei­lung bekannt­ge­ge­ben, dass sie bei der Stadt­rats­wahl in Leer am 13. Sep­tem­ber antre­ten wird. Die Grup­pe for­mu­liert dar­in den Anspruch, eine sach­li­che, bür­ger­na­he und unab­hän­gi­ge Kom­mu­nal­po­li­tik zu ver­fol­gen, die die Inter­es­sen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in den Mit­tel­punkt stellt.

Brei­tes The­men­spek­trum für die kom­men­den Jahre

Wie es in der Mit­tei­lung heißt, steht die Stadt Leer vor einer Rei­he wich­ti­ger Ent­schei­dun­gen. Dazu zäh­len die Ent­wick­lung des geplan­ten Bil­dungs­cam­pus, die Ver­kehrs­si­tua­ti­on, die Zukunft der Schu­len, Sport­hal­len und Sport­an­la­gen, die finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät des städ­ti­schen Haus­halts sowie eine lang­fris­tig trag­fä­hi­ge und nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung. Die­se The­men wür­den die kom­mu­na­le Ent­wick­lung der kom­men­den Jah­re maß­geb­lich prägen.

Bil­dungs­cam­pus: For­de­rung nach offe­ner Diskussion

Beson­ders beim Bil­dungs­cam­pus sieht MOIN nach eige­nen Anga­ben die Not­wen­dig­keit einer „offe­nen und ehr­li­chen Dis­kus­si­on“. Inves­ti­tio­nen in Bil­dung sei­en Inves­ti­tio­nen in die Zukunft der Stadt, gleich­zei­tig müss­ten Groß­pro­jek­te wirt­schaft­lich trag­fä­hig geplant wer­den. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hät­ten ein Recht dar­auf zu erfah­ren, wel­che Kos­ten ent­ste­hen, wel­che Alter­na­ti­ven geprüft wur­den und wel­che lang­fris­ti­gen Fol­gen für den Haus­halt zu erwar­ten seien.

Ver­kehrs­si­tua­ti­on: Bedarf an neu­en Konzepten

Auch die Ver­kehrs­si­tua­ti­on in Leer wird in der Pres­se­mit­tei­lung kri­tisch bewer­tet. Staus, feh­len­de Ver­kehrs­len­kung und eine unzu­rei­chen­de Abstim­mung zwi­schen den Ver­kehrs­teil­neh­mern belas­te­ten Bür­ger und Wirt­schaft glei­cher­ma­ßen. MOIN spricht sich für prak­ti­ka­ble Lösun­gen aus, die den Ver­kehrs­fluss ver­bes­sern, die Innen­stadt stär­ken und zugleich Kli­ma­schutz und Lebens­qua­li­tät berücksichtigen.

Finanz­po­li­tik: Ver­ant­wor­tung gegen­über kom­men­den Generationen

Ein wei­te­rer Schwer­punkt liegt laut Mit­tei­lung auf der Haus­halts- und Finanz­po­li­tik. Die Stadt benö­ti­ge eine soli­de Finanz­pla­nung, die not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen ermög­li­che, ohne kom­men­de Gene­ra­tio­nen über­mä­ßig zu belas­ten. Jeder ein­ge­setz­te Euro müs­se nach­voll­zieh­bar und ver­ant­wor­tungs­voll ver­wen­det werden.

Unab­hän­gi­ge kom­mu­na­le Kraft

MOIN beschreibt sich als unab­hän­gi­ge Kraft, die weni­ger par­tei­po­li­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen und mehr Sach­po­li­tik in Leer anstre­be. Der Fokus lie­ge auf kon­kre­ten Her­aus­for­de­run­gen vor Ort und nicht auf ideo­lo­gi­schen Debat­ten. Eine leben­di­ge Demo­kra­tie lebe von unter­schied­li­chen Mei­nun­gen, gegen­sei­ti­gem Respekt und dem Wil­len, gemein­sam trag­fä­hi­ge Lösun­gen zu finden.

Kan­di­die­ren­de

Für die Stadt­rats­wahl tre­ten laut Pres­se­mit­tei­lung fol­gen­de Per­so­nen an:

  • Wahl­be­reich 1: Micha­el Run­den, Mat­thi­as Holthius

  • Wahl­be­reich 2: Jörg Krom­min­ga, Son­ja Strohmeier

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