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Pro­test gegen Rosatom-Ein­stieg: Mahn­wa­che vor der Brenn­ele­men­te­fa­brik Lingen

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Mon­tag, 27. Juli 2026, 18 Uhr: Mahn­wa­che vor Brenn­ele­men­te­fa­brik Lingen

„Ein­stieg von Kreml-Atom­kon­zern im Ems­land ver­hin­dern / Brenn­ele­men­te­pro­duk­ti­on in Lin­gen stoppen!“

Regio­na­le Anti-Atom­kraft-Initia­ti­ven, die bun­des­wei­te Anti-Atom-Orga­ni­sa­ti­on .aus­ge­strahlt sowie der Bun­des­ver­band Bür­ger­initia­ti­ven Umwelt­schutz (BBU) rufen für Mon­tag, 27. Juli, um 18 Uhr zu einer Mahn­wa­che vor der Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen auf. Anlass ist die Geneh­mi­gung des nie­der­säch­si­schen Umwelt­mi­nis­te­ri­ums für den Ein­stieg des Kreml-Atom­kon­zerns Rosatom in die Brenn­ele­men­te­fer­ti­gung in Lin­gen. Mit der Mahn­wa­che wol­len die Orga­ni­sa­tio­nen ihren jah­re­lan­gen Pro­test gegen das atom­po­li­tisch unver­ant­wort­li­che Vor­ha­ben des fran­zö­si­schen Atom­kon­zerns Fram­ato­me unter­strei­chen. Fram­ato­me betreibt die Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen. Die Anti-Atom-Orga­ni­sa­tio­nen for­dern aus sicher­heits­po­li­ti­schen Erwä­gun­gen, den Ein­stieg von Rosatom im Ems­land zu stop­pen. Statt­des­sen sol­le end­lich die Still­le­gung der äußerst umstrit­te­nen Uranfa­brik in Lin­gen ein­ge­lei­tet werden.

„Was uns sehr besorgt, ist die Tat­sa­che, dass Nie­der­sach­sens Umwelt­mi­nis­ter Mey­er offen zugibt, selbst er habe die Sicher­heits­ein­schät­zung der Bun­des­re­gie­rung aus Geheim­hal­tungs­grün­den gar nicht lesen dür­fen. Aber wie kann er dann die Geneh­mi­gung für die Koope­ra­ti­on von Fram­ato­me und Rosatom ertei­len? Ohne Kennt­nis der Sicher­heits­ein­schät­zung kann der Antrag von Fram­ato­me doch gar nicht kor­rekt bewer­tet wer­den. Das ist ein unglaub­li­cher Vor­gang, der uns sehr beun­ru­higt,“ erklär­te Mat­thi­as Eick­hoff vom Akti­ons­bünd­nis Müns­ter­land gegen Atomanlagen.

„Zudem heißt es nun, dass in „Aus­nah­me­fäl­len“ auch Mitarbeiter:innen von Rosatom die Brenn­ele­men­te­fa­brik betre­ten kön­nen. Das hat­te Fram­ato­me noch auf dem Erör­te­rungs­ter­min 2024 aus­ge­schlos­sen. Nun öff­net die Geneh­mi­gungs­be­hör­de von sich aus Rosatom die Türen im Ems­land. Das ist für uns im Ems­land das Worst-Case-Sze­na­rio und wir wer­den des­halb wei­ter gegen die­ses ato­ma­re Vor­ha­ben pro­tes­tie­ren,“ ergänz­te Alex­an­der Vent vom Bünd­nis AgiEl – Atomkraftgegner:innen im Emsland.

„Mehr als 125 000 Men­schen haben eine Online-Akti­on von .aus­ge­strahlt gegen den Ein­stieg von Rosatom unter­schrie­ben. Nun wen­den sich sogar CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te gegen die ato­ma­ren Plä­ne von Fram­ato­me und Rosatom. Es ist unver­ant­wort­lich, dass die Umwelt­mi­nis­te­ri­en in Han­no­ver und Ber­lin jetzt dem Druck der fran­zö­si­schen und rus­si­schen Atom­in­dus­trie nach­ge­ben. Der Ver­weis auf die EU führt in die Irre, da hier Frank­reich maß­geb­lich die Atom­sank­tio­nen gegen Russ­land blo­ckiert. Bun­des­kanz­ler Merz muss gegen­über Frank­reichs Prä­si­dent Macron kla­re Kan­te zei­gen und die Geneh­mi­gung zum Aus­bau der Atom­fa­brik Lin­gen zurück­zie­hen,“ so Bet­ti­na Acker­mann von .aus­ge­strahlt.

 

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Der genaue Ort der Mahn­wa­che: Am Sei­ten­ka­nal 1, 49811 Lingen.

Wei­te­re Informationen:

https://atomstadt-lingen.de/buendnis-agiel,

https://sofa-ms.de, www.ausgestrahlt.de,

https://www.bbu-online.de

https://dserver.bundestag.de/btd/21/031/2103103.pdf

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