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Richt­fest: Neu­es Feu­er­wehr­haus in Nüt­ter­moor nimmt Form an

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Richt­fest in Nüt­ter­moor: Ein moder­nes Zuhau­se für den Brandschutz

Ein bedeu­ten­der Mei­len­stein für die Sicher­heit in Leer-Nüt­ter­moor ist erreicht: Am Frei­tag­nach­mit­tag wur­de der Richt­kranz über dem Neu­bau des Feu­er­wehr­hau­ses an der Stra­ße „An der Trah“ gehisst. Das 3,7 Mil­lio­nen Euro teu­re Pro­jekt setzt nicht nur funk­tio­na­le, son­dern auch öko­lo­gi­sche Maßstäbe.

Von links Ste­fan Weß (GF Fir­ma Stahl­kon­zept), Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst und Orts­brand­meis­ter Marc Taute

 

Im Bei­sein von Ver­tre­tern aus Stadt­ver­wal­tung, Poli­tik, Feu­er­wehr und den betei­lig­ten Fach­fir­men wur­de der Abschluss der Roh­bau­ar­bei­ten fei­er­lich began­gen. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst hob in sei­ner Anspra­che die Bedeu­tung des Neu­baus her­vor: Hier ent­ste­he ein Ort, an dem das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Ein­satz­kräf­te opti­ma­le Arbeits­be­din­gun­gen vor­fin­de. Er dank­te ins­be­son­de­re den bereits 25 betei­lig­ten Fir­men sowie dem Rat der Stadt für die Bereit­stel­lung der Mittel.

Zukunfts­si­cher für die nächs­ten 50 Jahre

Auch Orts­brand­meis­ter Marc Tau­te zeig­te sich sicht­lich zufrie­den. Mit der geplan­ten Über­ga­be im August 2026 sei die Feu­er­wehr Nüt­ter­moor für min­des­tens das nächs­te hal­be Jahr­hun­dert bes­tens gerüs­tet. Den tra­di­tio­nel­len Richt­spruch hielt Ste­fan Weß, Geschäfts­füh­rer der Fir­ma Stahl­kon­zept, bevor das zer­sprin­gen­de Schnaps­glas nach altem Brauch das Glück für das Gebäu­de besiegelte.

Funk­tio­na­li­tät trifft auf Klimaschutz

Das vom Büro „Ham­b­rock Bau­pla­nung“ ent­wor­fe­ne Gebäu­de bie­tet auf 607 Qua­drat­me­tern Grund­flä­che moder­ne Strukturen:

  • Fahr­zeug­hal­le: Platz für vier Ein­satz­fahr­zeu­ge, mit einer per­spek­ti­vi­schen Erwei­te­rungs­op­ti­on für ein fünf­tes Fahrzeug.

  • Sozi­al­trakt: Zwei­ge­schos­si­ger Bereich für Ver­samm­lun­gen, Schu­lun­gen und die wich­ti­ge Arbeit der Jugendfeuerwehr.

  • Infra­struk­tur: Getrenn­te Umklei­den und Sani­tär­an­la­gen nach aktu­el­lem Standard.

Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist die ener­ge­ti­sche Bau­wei­se. Das Pro­jekt wird von der KfW als „Kli­ma­freund­li­cher Neu­bau“ geför­dert. Ein begrün­tes Flach­dach, eine moder­ne Wär­me­pum­pe sowie eine Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge sor­gen dafür, dass das Gebäu­de wei­test­ge­hend unab­hän­gig von exter­nen Ener­gie­quel­len betrie­ben wer­den kann. Für den Ernst­fall ist zudem eine Netz­er­satz­an­la­ge inte­griert, die den Betrieb bei Strom­aus­fäl­len sicherstellt.

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