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Ser­vice­clubs finan­zie­ren Segel‑Törn: 3.500‑Euro‑Schub für die Gutenbergschule

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Ser­vice­clubs spen­den 3.500 Euro: Segel‑AG der Guten­berg­schu­le Leer sticht dank regio­na­ler Unter­stüt­zung erneut in See

Die Segel‑AG der Guten­berg­schu­le Leer kann auch in die­sem Jahr ihren tra­di­tio­nel­len Aus­bil­dung­s­törn durch­füh­ren – dank einer außer­ge­wöhn­lich star­ken Unter­stüt­zung aus der Regi­on. Gleich vier Ser­vice­clubs stel­len gemein­sam 3.500 Euro bereit und ermög­li­chen damit ein Pro­jekt, das es in die­ser Form an kei­ner ande­ren Brenn­punkt­schu­le in Deutsch­land gibt.

Mit 1.500 Euro betei­ligt sich der Round Table 12 Leer/Emden an der Finan­zie­rung. Wei­te­re 1.000 Euro kom­men vom Lions Club Leer / Ems‑Leda‑Jümme, 500 Euro vom Lions Club Leer – Even­burg sowie 500 Euro vom Lions Club Leer/Ostfriesland. Die Sum­me deckt einen wesent­li­chen Teil der Kos­ten für den Aus­bil­dung­s­törn vom 20. bis 28. Juni 2026, der die Jugend­li­chen in die­sem Jahr zu meh­re­ren ost­frie­si­schen Inseln führt.

Ein Pro­jekt, das weit über den Unter­richt hinausgeht

Die Segel‑AG ist seit Jah­ren ein Aus­hän­ge­schild der Guten­berg­schu­le. Wäh­rend ande­re Schu­len auf klas­si­sche AG‑Angebote set­zen, arbei­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler hier an einem ech­ten Tra­di­ti­ons­schiff: der „Fried­rich“, einem his­to­ri­schen Seg­ler aus Leer. Über das gesam­te Schul­jahr hin­weg über­neh­men die Jugend­li­chen Instand­hal­tungs­ar­bei­ten, pfle­gen das Schiff und unter­stüt­zen die Schipper­gil­de „Fried­rich“ e. V. bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen – vom Weih­nachts­markt ach­ter d’Waag bis zum Tref­fen der Traditionsschiffe.

„Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler wach­sen an die­sen Auf­ga­ben“, erklärt Kon­rek­tor Hepp­ner. „Sie ler­nen Ver­ant­wor­tung, Team­geist und Durch­hal­te­ver­mö­gen – Fähig­kei­ten, die man nicht im Klas­sen­zim­mer ver­mit­teln kann.“

Segeln als Chan­ce für jun­ge Menschen

Die Segel‑AG bie­tet den teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Mög­lich­keit, Erfah­run­gen zu sam­meln, die weit über den Schul­all­tag hin­aus­ge­hen. Der Aus­bil­dung­s­törn wäre ohne die Unter­stüt­zung der Ser­vice­clubs in die­ser Form nicht rea­li­sier­bar. Dank der För­de­rung kön­nen alle enga­gier­ten Mit­glie­der der AG an dem mehr­tä­gi­gen Törn teil­neh­men – unab­hän­gig davon, wel­che finan­zi­el­len Mit­tel ihren Fami­li­en zur Ver­fü­gung ste­hen. So wird sicher­ge­stellt, dass Leis­tung, Ein­satz­be­reit­schaft und Team­geist im Mit­tel­punkt stehen.

Wäh­rend des Törns über­neh­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler Wach­diens­te, steu­ern das Schiff, set­zen Segel und tref­fen Ent­schei­dun­gen im Team. Vie­le erle­ben dabei zum ers­ten Mal, wie es sich anfühlt, Ver­ant­wor­tung zu tra­gen – und über sich hinauszuwachsen.

Ein star­kes Zei­chen für die Region

Die gemein­sa­me För­de­rung durch vier Ser­vice­clubs zeigt, wie sehr die Regi­on hin­ter dem Pro­jekt steht. „Wir sind dank­bar für die­se brei­te Unter­stüt­zung“, so Hepp­ner. „Sie zeigt, dass gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment in Leer nicht nur ein Wort ist, son­dern gelebt wird.“

Der Aus­bil­dung­s­törn bil­det den Höhe­punkt eines inten­si­ven Schul­jah­res – und für vie­le Jugend­li­che einen Moment, der ihr Leben nach­hal­tig prägt.

 

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