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Sil­via Sin­ning begeis­tert in Jem­gum: Song­poe­tin sorgt für Stan­ding Ovations

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Song­poe­tin Sil­via Sin­ning begeis­tert Publi­kum im Bür­ger­haus Jemgum

Jem­gum. Am Sams­tag, 26. Sep­tem­ber, wur­de das Bür­ger­haus Jem­gum zum Schau­platz eines beson­de­ren Kon­zert­abends. Um 19.30 Uhr füll­te sich der Saal zuse­hends mit Besu­che­rin­nen und Besu­chern im Alter von etwa acht bis 80 Jah­ren. Das Inter­es­se war so groß, dass kurz­fris­tig noch Stüh­le für drei zusätz­li­che Rei­hen auf­ge­stellt wer­den mussten.

Im Mit­tel­punkt des Abends stand die Song­poe­tin Sil­via Sin­ning aus Leer, die zahl­rei­che selbst getex­te­te und kom­po­nier­te Lie­der aus ihrem umfang­rei­chen Reper­toire präsentierte.

Musi­ka­li­sche Viel­falt ohne Schubladen

Rund ein­ein­halb Stun­den lang nahm Sil­via Sin­ning ihr Publi­kum mit auf eine musi­ka­li­sche Rei­se. Dabei beglei­te­te sie sich selbst am Kla­vier, an der Gitar­re und am Saxo­fon.

Ange­kün­digt war das Kon­zert als „sti­lis­ti­sche Viel­falt auf hohem Niveau“. Tat­säch­lich erwies sich das Pro­gramm als musi­ka­li­sches Cross­over, das sich kaum in eine bestimm­te Schub­la­de ein­ord­nen lässt.

So prä­sen­tier­te Sin­ning unter ande­rem einen Reg­gae auf Platt­deutsch sowie einen Folk-Song mit einem Bos­sa-Nova-Zwi­schen­teil auf Por­tu­gie­sisch. Ein wei­te­res Stück ver­band Pop, Rock und Latin und setz­te sich inhalt­lich mit dem Frie­den und den Grund­wer­ten unse­res Grund­ge­set­zes auseinander.

Die musi­ka­li­sche Band­brei­te kam beim Publi­kum sicht­bar gut an. Bei meh­re­ren Lie­dern gab es bereits wäh­rend des Vor­trags Sze­nen­ap­plaus. Teil­wei­se stimm­ten die Kon­zert­be­su­cher sogar direkt in die Refrains ein.

Über­ra­schungs­gäs­te sor­gen für zusätz­li­chen Klang

Für eine beson­de­re Über­ra­schung sorg­ten wei­te­re Musi­ker, die im Ver­lauf des Kon­zerts auf die Büh­ne kamen. Ingo Arndt unter­stütz­te das Kon­zert an den Con­gas und am Cajón, wäh­rend Mar­kus Schoor­mann den E‑Bass übernahm.

Zusätz­lich stieß der Frie­dens- und Frei­heits­chor aus Leer dazu. Gemein­sam prä­sen­tier­ten die Musi­ker zwei Hym­nen, mit denen sie das Publi­kum eben­falls begeisterten.

Aus dem ursprüng­lich als Solo­auf­tritt ange­kün­dig­ten Kon­zert wur­de damit zeit­wei­se ein musi­ka­li­sches Zusam­men­spiel aus Song­poe­tin, Band und Chor.

Stan­ding Ova­tions für Sil­via Sin­ning und ihre Mitstreiter

Am Ende belohn­te das Publi­kum die Künst­ler mit lang anhal­ten­dem Applaus und Stan­ding Ova­tions. Nach einer schwung­vol­len und einer besinn­li­chen Zuga­be ver­ab­schie­de­te sich Sil­via Sin­ning gemein­sam mit den Musi­kern und dem Chor von den Konzertbesuchern.

Doch auch nach dem letz­ten Ton war der Abend noch nicht vor­bei. Im Anschluss an das Kon­zert ent­wi­ckel­te sich ein reger Aus­tausch über das musi­ka­li­sche Erleb­nis und die ver­schie­de­nen Facet­ten des Abends.

Wei­te­res Kon­zert in Leer geplant

Wer Sil­via Sin­ning erneut live erle­ben möch­te, soll dazu bereits im Janu­ar 2026 Gele­gen­heit bekom­men. Ein ähn­li­ches Kon­zert ist im Musik­ate­lier von Sil­via Sin­ning in Leer geplant.

Der Kon­zert­abend im Bür­ger­haus Jem­gum hat dabei gezeigt, dass selbst kom­po­nier­te Musik, unter­schied­li­che Stil­rich­tun­gen und mehr­spra­chi­ge Tex­te ein Publi­kum über Gene­ra­tio­nen hin­weg errei­chen können.

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