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SPD for­dert in neu­er Initia­ti­ve den Bau eines Freibades

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Im Juni 2014 prä­sen­tier­te sich das Frei­bad der Stadt Leer noch in vol­lem Betrieb, wie die­se Auf­nah­me zeigt. Es war die letz­te Sai­son unter der Regie des Betrei­bers aus Papen­burg, der das Bad über­nom­men hat­te. Auf­grund ver­trag­li­cher Schwie­rig­kei­ten sah sich die Stadt Leer jedoch gezwun­gen, die Not­brem­se zu zie­hen und den Ver­trag zu kün­di­gen, was letzt­lich zur Schlie­ßung des Bades führ­te. (Foto: Ingo Tonsor)

Leer kann mehr als Hal­len­bad: SPD for­dert in neu­er Initia­ti­ve den Bau eines Freibades

Leer – „Leer braucht ein Frei­bad.“ Mit die­ser kla­ren For­de­rung geht die SPD in der Kreis­stadt an die Öffent­lich­keit. Die Sozi­al­de­mo­kra­ten beto­nen, dass es nicht hin­nehm­bar sei, wenn Leer auch in Zukunft über kei­ne sol­che Bade­ge­le­gen­heit ver­fügt. Die Initia­ti­ve stützt sich nach eige­nen Anga­ben auf zahl­rei­che Bür­ger­ge­sprä­che, in denen immer wie­der die Fra­ge auf­kom­me, war­um ver­gleich­ba­re oder sogar klei­ne­re Städ­te und Gemein­den im Umkreis erfolg­reich ein Frei­bad betrei­ben kön­nen, wäh­rend in Leer ent­spre­chen­de Ange­bo­te fehlen.

Sicher­heit und Schwimm­för­de­rung im Fokus

Als zen­tra­les Argu­ment führt die SPD die alar­mie­ren­de Ent­wick­lung bei der Schwimm­fä­hig­keit von Kin­dern und Jugend­li­chen an. Sin­ken­de Zah­len von Kin­dern, die sich sicher im Was­ser bewe­gen kön­nen, und eine stei­gen­de Zahl von Bade­un­fäl­len – dar­un­ter vie­le mit töd­li­chem Aus­gang – sei­en ein ernst­zu­neh­men­des Warn­si­gnal. Man­geln­de Schwimm­fä­hig­kei­ten bil­de­ten hier­bei meist die Haupt­ur­sa­che. Die­se besorg­nis­er­re­gen­de Ent­wick­lung zu stop­pen und umzu­keh­ren, müs­se ein vor­ran­gi­ges Ziel kom­mu­na­ler Poli­tik sein, wozu ein Frei­bad einen wirk­sa­men Bei­trag leis­ten könne.

Dar­über hin­aus spie­len wirt­schaft­li­che und tou­ris­ti­sche Aspek­te eine wich­ti­ge Rol­le. Als belieb­tes Rei­se­ziel erwar­te man von einer Stadt wie Leer auch ein attrak­ti­ves Frei­bad-Ange­bot. Sol­che Frei­zeit­ein­rich­tun­gen sei­en ein wesent­li­cher Stand­ort­fak­tor, um wir­kungs­voll Wer­bung zu machen und neue Ziel­grup­pen für die Regi­on zu gewinnen.

Poli­ti­scher Rücken­wind für den neu­en Stadtrat

Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on einen ent­spre­chen­den Antrag in den Rat der Stadt ein­ge­bracht. Die­ser war jedoch unter Ver­weis auf frü­he­re, hohe Inves­ti­ti­ons­kos­ten gegen die Stim­men der Sozi­al­de­mo­kra­ten abge­lehnt worden.

Die SPD kri­ti­siert in die­sem Zusam­men­hang das bis­he­ri­ge Vor­ge­hen der Mehr­heit im Rat scharf. Es sei­en weder alter­na­ti­ve Pla­nun­gen ins Auge gefasst noch Erkun­di­gun­gen bei ver­gleich­ba­ren Kom­mu­nen ein­ge­holt wor­den, wie dort der Betrieb eines Frei­ba­des wirt­schaft­lich auf­recht­erhal­ten gelin­ge. Mit einer sol­chen pas­si­ven und abweh­ren­den Hal­tung wol­le man sich nicht abfinden.

Unter dem Mot­to „Leer kann mehr – auch ein Frei­bad gehört dazu“ kün­digt die SPD an, im kom­men­den Stadt­rat ent­schlos­sen, krea­tiv und mit gro­ßem Nach­druck für die Errich­tung eines neu­en Frei­ba­des in Leer einzutreten.

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