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SPD-Poli­ti­ker Blo­em besucht Jem­gu­mer Tisch­le­rei: Hand­werk als Wirtschaftsmacht

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„Wirt­schafts­macht Num­mer eins“: Nico Blo­em wür­digt Jem­gu­mer Handwerkstradition

JEMGUM. Gro­ße Wor­te für das regio­na­le Hand­werk: Bei sei­nem Besuch der renom­mier­ten Tisch­le­rei Baartz in Jem­gum unter­strich der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em (Wee­ner) die immense Bedeu­tung die­ses Wirt­schafts­zweigs. „Unser Hand­werk ist die Wirt­schafts­macht Num­mer eins“, beton­te Blo­em und stell­te damit die zen­tra­le Rol­le von Hand­werks­be­trie­ben für die Stär­ke und Zukunfts­fä­hig­keit der Regi­on heraus.

Aner­ken­nung für her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen und Nachwuchsförderung

Ein beson­de­rer Fokus des Besuchs lag auf der Wür­di­gung des 20-jäh­ri­gen Hau­ke Tie­rel. Nach sei­ner erfolg­rei­chen Aus­bil­dung bei Baartz erziel­te er den Lan­des­sieg und qua­li­fi­zier­te sich für die Bun­des­meis­ter­schaf­ten im Deut­schen Tisch­ler­hand­werk. „Sei­ne Leis­tung zeigt, wie viel Talent, Enga­ge­ment und Zukunft in unse­rem Hand­werk steckt“, lob­te Blo­em. „Er lebt das Hand­werk.“ Tie­rel wird dem Unter­neh­men auch nach sei­ner Aus­bil­dung erhal­ten blei­ben, was Blo­em als posi­ti­ves Signal für die Fach­kräf­te­si­che­rung in der Regi­on wer­te­te. An dem Ter­min nahm auch Uwe Flink, SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Rat der Gemein­de Jem­gum, teil.

Spe­zia­li­sie­rung auf Denk­mal­schutz und his­to­ri­sche Bausubstanz

Die Tisch­le­rei Baartz, ein Tra­di­ti­ons­be­trieb seit 1931, hat sich unter der Lei­tung von Fir­men­chef Johan­nes Baartz auf hoch­wer­ti­ge Restau­rie­rungs­ar­bei­ten und den Denk­mal­schutz spe­zia­li­siert. Ein Schwer­punkt liegt dabei auf Kir­chen­sa­nie­run­gen. „Wir müs­sen die Vor­ge­hens­wei­se unse­rer ehe­ma­li­gen Kol­le­gen lesen. Das ist sehr reiz­voll“, erklär­te Baartz. Er äußer­te gro­ßen Respekt vor dem Kön­nen frü­he­rer Gene­ra­tio­nen, die ohne moder­ne tech­ni­sche Hilfs­mit­tel beein­dru­cken­de Wer­ke geschaf­fen hätten.

Erfolg­rei­che Posi­tio­nie­rung und Her­aus­for­de­run­gen durch Bürokratie

Mit vier Gesel­len und zwei Aus­zu­bil­den­den sieht sich der Betrieb, der Kun­den in ganz Ost­fries­land und dar­über hin­aus bedient, gut auf­ge­stellt. „Wir kön­nen zufrie­den sein“, so Baartz. Kri­tik äußer­te er jedoch an der zuneh­men­den Doku­men­ta­ti­on und den gesetz­li­chen Vor­ga­ben, die er als „Bevor­mun­dung“ empfindet.

Poli­ti­scher Rücken­wind für den Bürokratieabbau

Nico Blo­em zeig­te sich beein­druckt von der Qua­li­tät der Arbeit bei Baartz und bezeich­ne­te den Betrieb als „Aus­hän­ge­schild der Regi­on“. Hand­werks­be­trie­be stün­den für Arbeits­plät­ze und eine star­ke Zukunft. Zum The­ma Büro­kra­tie erklär­te er, dass die­ses The­ma in Han­no­ver prä­sent sei und mit der Ände­rung der Bau­ord­nung bereits Fort­schrit­te erzielt wor­den sei­en. „Aber das war nur ein ers­ter Schritt, wir müs­sen beim Büro­kra­tie-Abbau sicht­bar Tem­po machen“, so der Landtagsabgeordnete.

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