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Start­chan­cen-Pro­gramm: Frie­sen­schu­le Leer kämpft mit Platz­man­gel und Sanierungsstau

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Bei einem Besuch der Frie­sen­schu­le in Leer sprach der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le auch die bau­li­chen Gege­ben­hei­ten, ins­be­son­de­re den gro­ßen Sanie­rungs­be­darf des 1964 bzw. 1966 errich­te­ten Gebäu­des an. Mit dem Anbau müss­ten wei­te­re Ertüch­ti­gun­gen erfol­gen. Das Foto zeigt (von links) den Schul­lei­ter Tho­mas von Gar­rel, den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le (CDU) und Jes­si­ca Okken (Leh­re­rin, mit dem Start­chan­cen­pro­gramm betraut). Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Inves­ti­ti­on in die Zukunft: Frie­sen­schu­le Leer fit für das Start­chan­cen-Pro­gramm machen

Leer. Gute Bil­dung ist das Fun­da­ment für Wohl­stand und Chan­cen­ge­rech­tig­keit – doch dafür müs­sen auch die Rah­men­be­din­gun­gen stim­men. Die Frie­sen­schu­le in Leer gehört zu den bun­des­weit rund 4.000 aus­ge­wähl­ten Schu­len, die über das mil­li­ar­den­schwe­re Start­chan­cen-Pro­gramm von Bund und Län­dern geför­dert wer­den. Um sich ein genau­es Bild von den geplan­ten Maß­nah­men und den Her­aus­for­de­run­gen vor Ort zu machen, besuch­te der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le die Real­schu­le. Das Fazit des Besuchs: Die päd­ago­gi­schen Wei­chen sind gestellt, doch bei der bau­li­chen Infra­struk­tur brennt es an allen Ecken.

Neue päd­ago­gi­sche Kon­zep­te erfor­dern zusätz­li­chen Raum

Seit dem Schul­jahr 2024/25 läuft das auf zehn Jah­re ange­leg­te Start­chan­cen-Pro­gramm, das mit ins­ge­samt 20 Mil­li­ar­den Euro gezielt Schu­len mit einem hohen Anteil sozi­al benach­tei­lig­ter Kin­der stär­ken soll. Im Fokus ste­hen die För­de­rung von Grund­kom­pe­ten­zen wie Lesen, Schrei­ben und Rech­nen. An der Frie­sen­schu­le, die von rund 400 Schü­le­rin­nen und Schü­lern besucht wird, ist der Bedarf groß: Der Anteil von Jugend­li­chen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund liegt hier bei 75 bis 80 Pro­zent. Dank eines hoch­mo­ti­vier­ten Kol­le­gi­ums funk­tio­nie­re das von Respekt und Tole­ranz gepräg­te Mit­ein­an­der laut der betreu­en­den Leh­re­rin Jes­si­ca Okken hervorragend.

Um das ver­än­der­te päd­ago­gi­sche Kon­zept erfolg­reich umzu­set­zen, wird vor allem Platz benö­tigt. Im soge­nann­ten A‑Trakt sol­len auf zwei Eta­gen sechs zusätz­li­che Grup­pen­räu­me ent­ste­hen, um die Arbeit in klei­ne­ren Lern­grup­pen zu ermög­li­chen. „Das ist die Grund­la­ge für die ver­än­der­te Päd­ago­gik. Ohne die­se Grup­pen­räu­me kön­nen wir das Kon­zept nicht umset­zen“, ver­deut­lich­te Schul­lei­ter Tho­mas von Garrel.

Enor­mer Sanie­rungs­stau und büro­kra­ti­sche Hürden

Neben der Raum­knapp­heit sorgt der bau­li­che Zustand des Gebäu­des aus den Jah­ren 1964 und 1966 für Sor­gen. Grö­ße­re Moder­ni­sie­run­gen blie­ben in den letz­ten Jahr­zehn­ten aus. Beson­ders augen­schein­lich sind die Schä­den an der Außen­fas­sa­de des A‑Traktes, wo an zahl­rei­chen Fens­tern das Holz bereits groß­flä­chig absplit­tert. Thie­le sieht hier den Land­kreis Leer als Schul­trä­ger in der Pflicht: „Der Land­kreis ist gut bera­ten, neben dem zeit­na­hen Anbau auch die Fas­sa­den­sa­nie­rung anzu­ge­hen. Das ver­bes­sert nicht nur die Lern­be­din­gun­gen, son­dern hilft zugleich beim Energiesparen.“

Kri­tik gab es im Gespräch zudem an der über­bor­den­den Büro­kra­tie des För­der­pro­gramms. Dass jede ein­zel­ne Maß­nah­me vor dem Mit­tel­ab­ruf erneut geson­dert begrün­det wer­den muss, bin­de wert­vol­le per­so­nel­le Res­sour­cen in den Schu­len, die eigent­lich für den Unter­richt benö­tigt würden.

Thie­le for­dert Kraft­an­stren­gung gegen Lehrermangel

Für den Abge­ord­ne­ten Ulf Thie­le sind Inves­ti­tio­nen in die schu­li­sche Infra­struk­tur rei­ne Zukunfts­si­che­rung. Gleich­zei­tig spar­te er nicht mit Kri­tik an der aktu­el­len Bil­dungs­po­li­tik der rot-grü­nen Lan­des­re­gie­rung. Die Unter­richts­ver­sor­gung in Nie­der­sach­sen sei alar­mie­rend. Neben einer geziel­ten Kraft­an­stren­gung zur Gewin­nung von neu­em Lehr­per­so­nal for­der­te Thie­le eine spür­ba­re Ent­las­tung der Lehr­kräf­te im Alltag:

  • Mehr Schul­so­zi­al­ar­beit zur Unter­stüt­zung bei sozia­len Herausforderungen.

  • Pro­fes­sio­nel­le Ver­wal­tungs­as­sis­tenz zur Redu­zie­rung des büro­kra­ti­schen Aufwands.

  • Ver­läss­li­cher IT-Sup­port, damit Lehr­kräf­te sich wie­der auf ihre Kern­auf­ga­be – den Unter­richt – kon­zen­trie­ren können.

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Sanie­rungs­stau? Hand­wer­ker vor Ort jetzt bei BauWoLe.de finden

Brö­ckeln­der Putz, ver­al­te­te Hei­zungs­an­la­gen oder Fens­ter, die drin­gend aus­ge­tauscht wer­den müs­sen: Ein Sanie­rungs­stau an der eige­nen Immo­bi­lie belas­tet nicht nur Ner­ven und Geld­beu­tel, son­dern min­dert auch lang­fris­tig den Wert des Eigen­tums. Je län­ger not­wen­di­ge Repa­ra­tu­ren und Moder­ni­sie­run­gen auf­ge­scho­ben wer­den, des­to grö­ßer und teu­rer wer­den oft die Folgeschäden.

Die Lösung liegt meist nah, schei­tert in der Pra­xis aber häu­fig an der zeit­auf­wen­di­gen Suche nach qua­li­fi­zier­ten Fach­be­trie­ben. Wer kennt es nicht? Tele­fo­na­te ins Lee­re, wochen­lan­ges War­ten auf Rück­mel­dun­gen oder schlicht­weg feh­len­de Kapa­zi­tä­ten bei Betrie­ben aus der Region.

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Hier setzt das Por­tal BauWoLe.de an. Die Platt­form ver­kürzt den Weg zwi­schen Immo­bi­li­en­be­sit­zern und dem regio­na­len Hand­werk ent­schei­dend. Anstatt unzäh­li­ge Betrie­be ein­zeln abzu­te­le­fo­nie­ren, lässt sich das eige­ne Bau- oder Sanie­rungs­vor­ha­ben hier gezielt und unkom­pli­ziert ausschreiben.

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