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Volks­bank und Raiff­ei­sen­bank wer­den zur „Fehnt­jer VR Bank eG“

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Der neue vier­köp­fi­ge Vor­stand der Fehnt­jer VR Bank von links Uwe Brech­te­zen­de, Ulrich Jung­mann, Kai Stö­ter, Lothar Jans­sen — Bei­trags­fo­to: Foto­graf — Mar­kus Hibbeler 

Star­ke Alli­anz in Ost­fries­land: Fusi­on zur „Fehnt­jer VR Bank eG“ und Sicher­heits­hin­wei­se für Kun­din­nen und Kunden

Die Volks­bank eG West­rhau­der­fehn und die Raiff­ei­sen­bank eG, Moorm­er­land bün­deln ihre Kräf­te, um eine gemein­sa­me Zukunft als „Fehnt­jer VR Bank eG“ zu gestal­ten. Mit die­ser Ver­schmel­zung ent­steht eine der größ­ten und mit­glie­der­stärks­ten Genos­sen­schafts­ban­ken in Ost­fries­land, die rund 27.000 Mit­glie­der in den Land­krei­sen Aurich und Leer sowie in der Stadt Emden betreu­en wird. Das fusio­nier­te Haus wird mit rund 200 Mit­ar­bei­ten­den und zwölf Stand­or­ten eine Bilanz­sum­me von 1,2 Mrd. € verwalten.

Gemein­sam aus einer Posi­ti­on der Stär­ke in die Zukunft

Die Ent­schei­dung zur Fusi­on ist eine stra­te­gi­sche Ant­wort auf den rasan­ten Wan­del der Finanz­wirt­schaft, den zuneh­men­den Fach­kräf­te­man­gel sowie den stei­gen­den Ertrags- und Kos­ten­druck. Kai Stö­ter, Vor­stand der Volks­bank eG West­rhau­der­fehn, betont, dass es dar­um gehe, die guten Markt­po­si­tio­nen zu nut­zen, um not­wen­di­ge Ver­än­de­run­gen zum Woh­le von Mit­glie­dern, Kun­den und Mit­ar­bei­ten­den aus einer Posi­ti­on der Stär­ke her­aus umzusetzen.

Lothar Jans­sen, Vor­stand der Raiff­ei­sen­bank eG, Moorm­er­land, ergänzt, dass die bei­den wirt­schaft­lich kern­ge­sun­den Insti­tu­te bereits lan­ge ver­trau­ens­voll zusam­men­ar­bei­ten. Uwe Brech­te­zen­de, Vor­stand der Volks­bank eG West­rhau­der­fehn, hebt her­vor, dass durch die neue Bank­grö­ße nicht nur regu­la­to­ri­schen Anfor­de­run­gen bes­ser begeg­net wer­den kann, son­dern durch stei­gen­de Kre­dit­gren­zen und eine stär­ke­re Spe­zia­li­sie­rung der Mit­ar­bei­ten­den auch neue Geschäfts­fel­der erschlos­sen wer­den können.

Regio­na­le Ver­bun­den­heit und Standortgarantie

Trotz der Fusi­on bleibt die tie­fe regio­na­le Ver­bun­den­heit das Herz­stück der neu­en Bank:

  • Stand­orter­halt: Alle zwölf Stand­or­te blei­ben erhalten.

  • Haupt­sit­ze: Die Bank ver­fügt über zwei gleich­be­rech­tig­te Haupt­stand­or­te in West­rhau­der­fehn und War­singsfehn, an denen wei­ter­hin eine Vor­stands­prä­senz sicher­ge­stellt ist. Der juris­ti­sche Sitz der Genos­sen­schaft wird in War­singsfehn liegen.

  • Enga­ge­ment: Das Enga­ge­ment für regio­na­le Ver­ei­ne und Initia­ti­ven wird unver­än­dert fortgeführt.

  • Per­so­nal: Für die rund 200 Mit­ar­bei­ten­den ist die Fusi­on ein Weg zur Stär­kung der Arbeit­ge­ber­at­trak­ti­vi­tät. Ein Abbau von Arbeits­plät­zen ist nicht vor­ge­se­hen – viel­mehr soll die Attrak­ti­vi­tät für aktu­el­le und zukünf­ti­ge Talen­te gestei­gert werden.

Die fusio­nier­te Bank wird durch Lothar Jans­sen und Ulrich Jung­mann (bis­her Raiff­ei­sen­bank eG, Moorm­er­land) sowie Uwe Brech­te­zen­de und Kai Stö­ter (bis­her Volks­bank eG West­rhau­der­fehn) gelei­tet. Die Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den Wolf­gang Men­gers und Adria­nus Sin­ni­ge unter­strei­chen, dass die­ser Zusam­men­schluss die Zukunft einer regio­nal gepräg­ten Genos­sen­schafts­bank in der Mit­te Ost­fries­lands nach­hal­tig sichert.

Wich­ti­ger Sicher­heits­hin­weis: Schutz vor Phishing

Im Kon­text der tech­ni­schen Ver­schmel­zung, die für den 5. Sep­tem­ber 2026 vor­ge­se­hen ist, war­nen die Insti­tu­te ein­dring­lich vor betrü­ge­ri­schen Akti­vi­tä­ten. Kri­mi­nel­le nut­zen Fusi­ons­pro­zes­se häu­fig als Vor­wand, um Kun­din­nen und Kun­den durch täu­schend ech­te E‑Mails, SMS oder Anru­fe zur Preis­ga­be sen­si­bler Daten (wie PIN, TAN, IBAN oder Zugangs­da­ten) zu verleiten.

Mat­thi­as Geppert, Pro­ku­rist und Bereichs­lei­ter Pri­vat­kun­den, stellt klar: „Wir fra­gen nie­mals tele­fo­nisch, per E‑Mail oder SMS nach ver­trau­li­chen Zugangs­da­ten oder for­dern zu Test­über­wei­sun­gen auf.“

Ver­hal­tens­re­geln bei ver­däch­ti­gen Nachrichten:

  • Kei­ne Daten­wei­ter­ga­be: Geben Sie nie­mals per­sön­li­che Daten, PINs oder TANs weiter.

  • Vor­sicht bei Anhängen/Links: Kli­cken Sie kei­ne Links in ver­däch­ti­gen Nach­rich­ten an und öff­nen Sie kei­ne Datei­an­hän­ge, da die­se Schad­soft­ware ent­hal­ten können.

  • Siche­rer Kanal: Zugangs­da­ten soll­ten aus­schließ­lich auf der offi­zi­el­len Bank-Home­page oder in der legi­ti­mier­ten Ban­king-App ein­ge­ge­ben werden.

  • Im Zwei­fels­fall: Löschen Sie die Nach­richt umge­hend und suchen Sie bei Unsi­cher­heit direkt den Kon­takt zu Ihrer Bank.

Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zur Fusi­on und wei­te­re Sicher­heits­hin­wei­se fin­den Sie unter www.fehntjer-voba.de/fusion oder www.raibamol.de/fusion.

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