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Wahl­kampf mit Rücken­wind: Olaf Bade hebt im Land­kreis Leer ab

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Neu­es aus dem Kom­mu­nal­wahl­kampf im Land­kreis Leer: Land­rats­kan­di­dat Olaf Bade geht in die Luft

Neu­es aus dem Kom­mu­nal­wahl­kampf im Land­kreis Leer: Lese­r­ECHO erreich­te heu­te eine Pres­se­mit­tei­lung von Olaf Bade. Der par­tei­lo­se Kan­di­dat für das Amt des Land­rats wählt für sei­ne Kam­pa­gne einen unge­wöhn­li­chen Weg und setzt auf Luft­wer­bung statt auf eine rei­ne Plakatflut.

Olaf Bade kan­di­diert par­tei­los für das Land­rats­amt im Land­kreis Leer

Flug­ban­ner statt Pla­kat­wald an den Straßenlaternen

Statt flä­chen­de­ckend an jeder Stra­ßen­la­ter­ne Pla­ka­te auf­zu­hän­gen, setzt Olaf Bade auf ein groß­flä­chi­ges Flug­ban­ner. Am 7. August 2026 star­tet der ers­te Flug über das Kreisgebiet.

„Eine flä­chen­de­cken­de Pla­ka­tie­rung im gesam­ten Land­kreis Leer wäre mit einem hohen orga­ni­sa­to­ri­schen und zeit­li­chen Auf­wand ver­bun­den. Die­se ein­ge­spar­te Zeit möch­te ich lie­ber für per­sön­li­che Gesprä­che nut­zen. Sicht­bar­keit ent­steht für mich nicht nur durch Pla­ka­te, son­dern vor allem durch Begeg­nun­gen“, erklärt Olaf Bade laut sei­ner Pressemitteilung.

Blick gen Him­mel: Gesprächs­stoff und Reich­wei­te für ent­le­ge­ne Orte

Die Akti­on soll neu­gie­rig machen und den Blick nach oben len­ken. Bade hebt her­vor: „Ein Flug­ban­ner am Him­mel ist etwas, das die Men­schen nicht jeden Tag sehen. Genau die­se Beson­der­heit bringt sie mit­ein­an­der ins Gespräch und erreicht auch klei­ne­re Ort­schaf­ten und ein­zel­ne Gehöf­te, die bei klas­si­scher Stra­ßen­wer­bung weni­ger im Mit­tel­punkt stehen.“

Auf dem Ban­ner ist neben dem Namen des Kan­di­da­ten auch ein Auf­ruf zu fin­den: „Wäh­len gehen!“ Damit soll nicht nur die eige­ne Kan­di­da­tur bewor­ben, son­dern ganz bewusst zu einer hohen Wahl­be­tei­li­gung bei der Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber auf­ge­ru­fen werden.

Res­sour­cen­scho­nen­der Wahl­kampf im Land­kreis Leer

Neben der Reich­wei­te spielt für den par­tei­lo­sen Kan­di­da­ten auch der bewuss­te Umgang mit Res­sour­cen eine Rol­le. Die ursprüng­lich geplan­ten 1.500 Later­nen­pla­ka­te wer­den auf vor­aus­sicht­lich 400 bis 500 Stück reduziert.

„Wenn weni­ger Pla­ka­te pro­du­ziert, ange­lie­fert, ver­teilt und spä­ter wie­der ein­ge­sam­melt und ent­sorgt wer­den müs­sen, bedeu­tet das auch weni­ger Fahr­ten, weni­ger Mate­ri­al und weni­ger Abfall. Das war für mich ein wei­te­rer Grund, die klas­si­sche Pla­ka­tie­rung deut­lich zu redu­zie­ren“, so Bade in der Mitteilung.

Auch das Flug­ban­ner selbst punk­tet beim The­ma Nach­hal­tig­keit: Nach dem Ein­satz lässt es sich unkom­pli­ziert zusam­men­fal­ten und in einer Tra­ge­ta­sche ver­stau­en – Abfall ent­steht dabei kaum.

Bade fasst sei­nen Ansatz zusam­men: „Wahl­kampf braucht Sicht­bar­keit, aber das muss nicht zwangs­läu­fig bedeu­ten, mög­lichst vie­le Pla­ka­te im öffent­li­chen Raum auf­zu­hän­gen. Ich möch­te zei­gen, dass auch neue Wege mög­lich sind: sicht­bar, res­sour­cen­scho­nend und pas­send zu einem weit­läu­fi­gen Land­kreis mit vie­len klei­nen Orten und Gehöften.“

 

 

Hin­ter den Kulis­sen: Wie funk­tio­niert der Bannerschlepp?

(Hin­weis der Redak­ti­on / Hin­ter­grund zur Pressemitteilung)

Für Inter­es­sier­te gab das Team um den Kan­di­da­ten noch ein tech­ni­sches Detail mit auf den Weg: Auf den Fotos der Akti­on sind seit­lich der Stan­ge spe­zi­el­le Rol­len zu erken­nen. Die­se die­nen dazu, das Ban­ner beim Start im Schlepp zu zie­hen. Da die unte­re Rol­le schwe­rer ist, rich­tet sich das Ban­ner wäh­rend des Flugs auto­ma­tisch auf. Vor der Lan­dung wird das Ban­ner über einer Rasen­flä­che aus­ge­klinkt und abge­wor­fen.
Der Flug ist für den Zeit­raum von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr ange­setzt, Start und Lan­dung erfol­gen am Flug­platz Nüt­ter­moor. © Bild: PICOFLY Luftwerbung
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