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Wür­de­vol­ler Umgang mit Tod und Trau­er: MdB Anja Troff-Schaffar­zyk besucht Hos­piz Huus

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Aus­tausch über Wür­de, Respekt und die Bedeu­tung ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments: Hos­piz-Initia­ti­ve-Vor­sit­zen­de Mar­lies Smidt im Dia­log mit MdB Anja Troff-Schaffar­zyk. Foto: Arthur Kiesling

Wür­de­vol­ler Umgang mit Trau­er und Tod: Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk besucht das Hos­piz Huus in Leer

Zeit ist das Wert­volls­te für die Gäs­te, die sich im Hos­piz Huus in Leer auf ihrem letz­ten Lebens­weg befin­den. Die­se wert­vol­le Zeit wird den unheil­bar kran­ken und ster­ben­den Men­schen sowie deren Ange­hö­ri­gen von vie­len Enga­gier­ten geschenkt. Aktu­ell küm­mern sich 37 Haupt­amt­li­che im Schicht­dienst rund um die Uhr um die Gäs­te in den zwölf Zim­mern mit eige­ner Ter­ras­se. Unter­stützt wird das Team von 40 ehren­amt­li­chen Hos­piz­mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑mit­ar­bei­tern der Hospiz-Initiative.

Die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk besuch­te erneut die Ein­rich­tung im Land­kreis Leer. Im Gespräch mit der Vor­sit­zen­den der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer, Mar­lies Smidt, mach­te sich die Abge­ord­ne­te ein per­sön­li­ches Bild von der wich­ti­gen Arbeit vor Ort und sprach über die Rah­men­be­din­gun­gen sowie die beson­de­ren Anfor­de­run­gen der moder­nen Hospizarbeit.

„Ich bin zutiefst beein­druckt von der Arbeit, dem Herz­blut und dem Enga­ge­ment, den die Ehren­amt­li­chen und natür­lich auch die Haupt­amt­li­chen tag­täg­lich ihren Gäs­ten mit Wür­de und Respekt ent­ge­gen­brin­gen. Trau­er und Tod sind The­men, die ger­ne ver­drängt wer­den, aber Teil unse­res Lebens sind“, beton­te Anja Troff-Schaffarzyk.

Star­ke Gemein­schaft für die ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Hospizarbeit

Die im April 1999 als Ver­ein gegrün­de­te Hos­piz-Initia­ti­ve Leer ist heu­te ein gut ver­netz­tes Netz­werk mit über 100 Ehren­amt­li­chen und fast 700 Mit­glie­dern. Der Ver­ein arbei­tet kon­se­quent über­kon­fes­sio­nell und überparteilich.

„Es berei­tet mir gro­ße Freu­de, die Hos­piz­ar­beit in einem gro­ßen Team von ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern aus­zu­üben und zu gestal­ten“, berich­te­te Mar­lies Smidt. Sie über­nahm das Amt von Gre­tel Bluhm-Jans­sen, der Grün­de­rin der Initia­ti­ve, die bis heu­te als wich­ti­ger Motor der Hos­piz­ar­beit im Land­kreis Leer gilt.

Hohe Qua­li­fi­ka­ti­on und Beglei­tung für Ehren­amt­li­che und Hauptamtliche

Für die anspruchs­vol­le Arbeit in der ambu­lan­ten Ster­be- und Trau­er­be­glei­tung sowie im sta­tio­nä­ren Hos­piz Huus ist eine inten­si­ve Vor­be­rei­tung essen­zi­ell. Vor­aus­set­zung ist die eige­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Ster­ben und Tod. Ein Qua­li­fi­zie­rungs­kurs umfasst 120 Theo­rie­stun­den sowie ein 40-stün­di­ges Prak­ti­kum. Je nach Tätig­keits­feld – bei­spiels­wei­se in der Trau­er­be­glei­tung – sind spe­zi­fi­sche Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen erforderlich.

Regel­mä­ßi­ge Fort- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te sichern die Qua­li­tät der Betreu­ung. Zudem erhal­ten sowohl die Haupt- als auch die Ehren­amt­li­chen durch monat­li­che Arbeits­tref­fen und regel­mä­ßi­ge Super­vi­si­on fach­li­che Unterstützung.

„Bei mei­nem Besuch im Hos­piz Huus ist mir ein­mal mehr klar gewor­den, wie wich­tig die­se Ein­rich­tun­gen sind und wie wich­tig die­ses The­ma im All­ge­mei­nen ist. Alle Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter beglei­ten Ster­ben­de und Trau­ern­de mit Herz­blut und Wür­de. Das ver­dient mei­nen Respekt und ein rie­si­ges Dan­ke­schön“, schloss die Bundestagsabgeordnete.

 
 
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