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Zit­ter­par­tie um VW Emden: Ost­fries­lands Indus­trie­mo­tor in Gefahr?

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„VW Emden muss blei­ben“: Ost­frie­si­sche Ver­wal­tungs­chefs for­dern Standortgarantie

In einem drin­gen­den Appell vor der ent­schei­den­den Auf­sichts­rats­sit­zung am 9. Juli for­dern der Emder Ober­bür­ger­meis­ter und die drei ost­frie­si­schen Land­rä­te den Erhalt des Volks­wa­gen-Wer­kes in Emden. Die Sor­ge vor mög­li­chen Werks­schlie­ßun­gen in Deutsch­land sorgt für gro­ße Ver­un­si­che­rung in der gesam­ten Region.

Ange­sichts kur­sie­ren­der Medi­en­be­rich­te über mög­li­che Werks­schlie­ßun­gen von Volks­wa­gen in Deutsch­land schla­gen die Spit­zen der ost­frie­si­schen Kom­mu­nal­ver­wal­tung Alarm. In einer gemein­sa­men Erklä­rung unter­strei­chen der Emder Ober­bür­ger­meis­ter Tim Krui­thoff sowie die Land­rä­te Olaf Mei­nen (Aurich), Hol­ger Heymann (Witt­mund) und Mat­thi­as Groo­te (Leer) die exis­ten­zi­el­le Bedeu­tung des Stand­orts Emden.

Drin­gen­der Appell an VW-Kon­zern und Land Niedersachsen

„Ste­hen Sie zu Ihrem Wort, erhal­ten Sie das VW-Werk in Emden!“, lau­tet die zen­tra­le For­de­rung des Ver­wal­tungs­quar­tetts. Ange­sichts der Angst der Beschäf­tig­ten um ihre Arbeits­plät­ze und die Exis­tenz ihrer Fami­li­en for­dern die Ver­wal­tungs­chefs vom Auf­sichts­rat bei sei­ner Sit­zung am 9. Juli abso­lu­te Klar­heit. Die ein­zi­ge akzep­ta­ble Bot­schaft kön­ne hier­bei nur die lang­fris­ti­ge Siche­rung des Stand­or­tes sein.

Dabei nimmt die Regi­on auch die Lan­des­po­li­tik in die Pflicht. Das Land Nie­der­sach­sen, das als gro­ßer Anteils­eig­ner bei Volks­wa­gen fun­giert, müs­se sei­ne Ver­ant­wor­tung wahr­neh­men. Die vier Ver­wal­tungs­chefs appel­lie­ren ein­dring­lich an den nie­der­säch­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Olaf Lies, sich mit gan­zer Kraft für den Erhalt des Emder Wer­kes einzusetzen.

Emden als indus­tri­el­ler Anker der Region

Als größ­ter Indus­trie­ar­beit­ge­ber Ost­fries­lands nimmt das VW-Werk eine Schlüs­sel­rol­le ein. Eine mög­li­che Schlie­ßung hät­te nach Ansicht der Unter­zeich­ner weit­rei­chen­de nega­ti­ve Kon­se­quen­zen für die gesam­te wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät der Region.

Die For­de­run­gen der Ver­wal­tungs­chefs gehen über den aktu­el­len Sta­tus quo hinaus:

  • Siche­rung über 2030: Das Werk müs­se nicht nur im Rah­men der bestehen­den Stand­ort­ga­ran­tie bis 2030, son­dern weit dar­über hin­aus gesi­chert werden.

  • Inves­ti­tio­nen in die Zukunft: Der Kon­zern wird auf­ge­for­dert, wei­ter in den hoch­mo­der­nen Stand­ort zu inves­tie­ren, der bereits erfolg­reich auf die Pro­duk­ti­on von Elek­tro­fahr­zeu­gen umge­stellt wurde.

Vol­le Soli­da­ri­tät mit der Belegschaft

Die Stadt Emden sowie die Land­krei­se Aurich, Witt­mund und Leer sichern den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern sowie deren Fami­li­en ihre vol­le Soli­da­ri­tät zu. „Wir wer­den tun, was wir kön­nen, um den Kampf um das VW-Werk Emden zu unter­stüt­zen“, ver­spre­chen die Ver­wal­tungs­chefs in ihrem gemein­sa­men Statement.

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