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ZOB-Moder­ni­sie­rung nahe­zu abgeschlossen

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ZOB-Moder­ni­sie­rung nahe­zu abgeschlossen

 
Leer – Eines der größ­ten aktu­el­len Inves­ti­ti­ons­pro­jek­te der Stadt Leer — die Moder­ni­sie­rung des Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hofs (ZOB) — ist so gut wie abge­schlos­sen. Im Spät­som­mer 2021 war mit dem Umbau begon­nen worden.
 
Ent­stan­den ist eine kom­plett über­dach­te Umstei­ge­an­la­ge in Form einer 114 Meter lan­gen Mit­tel­in­sel. Auf jeder Sei­te die­ser Insel sind jeweils nach­ein­an­der fünf bar­rie­re­freie Bus­stei­ge ange­ord­net. Schon jetzt wird der kom­plet­te Bus­ver­kehrs­be­trieb über den neu­en ZOB abge­wi­ckelt. An Schul­ta­gen wird hier täg­lich mit bis zu 182 An- und Abfahr­ten gerech­net. Einen offi­zi­el­len Eröff­nungs­ter­min wird die Stadt Anfang 2023 noch bekanntgeben.
 
Anders als zuvor ist der neue ZOB län­ger und schma­ler. Um mehr Platz zu bekom­men, war das maro­de P+R‑Parkhaus abge­ris­sen wor­den. Auf­ge­wer­tet wor­den ist der ZOB mit Grün­an­la­gen. So ist unter ande­rem eine rund 100 Meter lan­ge und 1,25 Meter hohe Hecke aus Sträu­chern ange­legt wor­den. Die Hecke, die in ein­heit­li­chen Abstän­den unter­bro­chen wird durch ins­ge­samt zehn Leder­hül­sen­bäu­me und Ahor­ne, bil­det qua­si die par­al­lel ver­lau­fen­de Trenn­li­nie zum benach­bar­ten Zollhaus.
 
Zwei wei­te­re Bäu­me – eine Zer­rei­che und ein Ahorn – sind auf der Mit­tel­in­sel sowie im nörd­li­chen ZOB-Bereich gepflanzt wor­den. Im nörd­li­chen Bereich, in dem sich auch die neu­en acht Taxi-Stell­plät­ze und zwölf Kiss+Ride-Stellplätze für den Bring- und Hol­ver­kehr befin­den, sind vor weni­gen Tagen fünf Hoch­bee­te auf­ge­stellt wor­den. Bestückt wur­den die­se Bee­te, an die sich Sitz­bän­ke aus Holz anschlie­ßen, eben­falls mit Lederhülsenbäumen.
 
Die Kos­ten für die ZOB-Moder­ni­sie­rung belau­fen sich auf rund 5,5 Mil­lio­nen Euro.
Die Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft trägt davon mehr als 1,9 Mil­lio­nen Euro während
der Land­kreis Leer gut 1,4 Mil­lio­nen Euro an För­der­mit­teln zuschießt. Die Stadt
über­nimmt einen Eigen­an­teil von gut zwei Mil­lio­nen Euro.
 

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