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Zwei­tä­gi­ge Voll­sper­rung der Leda­brü­cke an der B 70

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B 70 bei Leer: Leda­brü­cke wegen Prü­fung und Fahr­bahn­sa­nie­rung gesperrt

LEER – Auto­fah­rer auf der Bun­des­stra­ße 70 müs­sen sich Ende März auf erheb­li­che Ein­schrän­kun­gen ein­stel­len. Die Leda­brü­cke nahe Leer wird am 24. und 25. März für den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr voll gesperrt. Grund dafür ist eine tur­nus­mä­ßi­ge Über­prü­fung des Bau­werks­zu­stan­des sowie not­wen­di­ge Asphaltierungsarbeiten.

Die Sper­rung beginnt am Diens­tag, den 24. März, um 9:00 Uhr und wird vor­aus­sicht­lich am Mitt­woch, den 25. März, gegen 17:00 Uhr wie­der auf­ge­ho­ben. Wäh­rend die­ser Zeit wird neben der Brü­cken­prü­fung auch die Asphalt­deck­schicht zwi­schen der Brü­cke und der Ein­mün­dung zum Süd­ring erneu­ert. Die Ein- und Aus­fahrt in den Süd­ring bleibt für Ver­kehrs­teil­neh­mer jedoch jeder­zeit passierbar.

Aus­nah­men für Rad­fah­rer und Rettungskräfte

Gute Nach­rich­ten gibt es für den nicht-moto­ri­sier­ten Ver­kehr: Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger sind von der Voll­sper­rung nicht betrof­fen und kön­nen das Bau­werk ein­sei­tig über­que­ren. Auch die Durch­fahrt für den Ret­tungs­dienst ist im Ein­satz­fall jeder­zeit gewährleistet.

Weit­räu­mi­ge Umlei­tun­gen eingerichtet

Um den Ver­kehrs­fluss auf­recht­zu­er­hal­ten, sind offi­zi­el­le Umlei­tungs­stre­cken ausgeschildert:

  • Rich­tung Leer (U 1): Ver­kehrs­teil­neh­mer aus Papen­burg wer­den über die B 438 (Rhau­der­fehn), die B 72, die A 28 und schließ­lich die B 436 nach Leer geleitet.

  • Rich­tung Papen­burg (U 2): In Gegen­rich­tung erfolgt die Füh­rung ana­log über die B 436, die A 28, die B 72 und die B 438.

Hin­ter­grund: War­um Bau­werks­prü­fun­gen so wich­tig sind

Die Über­prü­fung erfolgt nach der stren­gen Norm DIN 1076. Dabei unter­sucht ein spe­zi­ell geschul­ter Inge­nieur das Bau­werk sys­te­ma­tisch auf Stand­si­cher­heit, Ver­kehrs­si­cher­heit und Dau­er­haf­tig­keit. Ange­sichts des stei­gen­den Ver­kehrs­auf­kom­mens auf den Bun­des­fern­stra­ßen und des zuneh­men­den Alters vie­ler Brü­cken ist die­ses Qua­li­täts­ma­nage­ment ein unver­zicht­ba­rer Bau­stein der Sicher­heits­phi­lo­so­phie, um Schä­den früh­zei­tig zu erken­nen und die Nutz­bar­keit der Infra­struk­tur lang­fris­tig zu erhalten.

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