Blaulicht

Groß­brand in Jem­gum, Betrugs­ma­sche in Ost­fries­land und meh­re­re Unfallfluchten

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 23.07.2026

 

Wee­ner — Kör­per­li­che Auseinandersetzung

Am 22.07.2026 kam es gegen 20 Uhr in der Nor­der­stra­ße in Wee­ner zunächst zu ver­ba­len Strei­tig­kei­ten zwi­schen meh­re­ren unter­ein­an­der bekann­ten Per­so­nen, die schließ­lich in eine kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen einem 26-Jäh­ri­gen und einem 31-Jäh­ri­gen mün­de­ten. Der 26-Jäh­ri­ge erlitt dabei leich­te Ver­let­zun­gen. Der 31-Jäh­ri­ge blieb unverletzt.

Im Rah­men der poli­zei­li­chen Maß­nah­men stell­te sich her­aus, dass die Betei­lig­ten unter Alko­hol­ein­fluss stan­den. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab bei dem 26-Jäh­ri­gen einen Wert von 2,42 Pro­mil­le, bei dem 31-Jäh­ri­gen einen Wert von 1,34 Promille.

Zur Ver­hin­de­rung wei­te­rer Straf­ta­ten kam der 26-Jäh­ri­ge in Gewahr­sam. Wei­te­re Ermitt­lun­gen dau­ern an.

Bun­de — Verkehrsunfallflucht

Am 23.07.2026 befuhr ein der­zeit noch unbe­kann­ter Fah­rer eines VW gegen 00:30 Uhr die Neu­schan­zer Stra­ße in Bun­de in Rich­tung Ween­er­stra­ße. In Höhe der Lade­stra­ße kam er nach links von der Fahr­bahn ab. Dabei tou­chier­te er das Pedelec eines auf dem Bür­ger­steig ste­hen­den 22-Jäh­ri­gen. Es ent­stand ein Sach­scha­den im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Bereich.

Der Unfall­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich anschlie­ßend uner­laubt vom Unfall­ort, ohne sich um den ent­stan­de­nen Scha­den zu kümmern.

Zeu­gen des Vor­falls wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer — Trun­ken­heit im Verkehr

Am 23.07.2026 befuhr ein 61-jäh­ri­ger Fah­rer eines 3er-BMW gegen 2:40 Uhr die Frie­sen­stra­ße in Leer. Im Kreu­zungs­be­reich Bahn­hofs­ring über­fuhr er eine rote Ampel. Dabei wur­de er von Poli­zei­be­am­ten beob­ach­tet. In der Frie­sen­stra­ße kon­trol­lier­ten die Beam­ten den BMW-Fahrer.

Bei der anschlie­ßen­den Kon­trol­le stell­te sich her­aus, dass er unter Alko­hol­ein­fluss stand. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,15 Pro­mil­le. Es wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Dem 61-Jäh­ri­gen wur­de die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Die Poli­zei stell­te den Fahr­zeug­schlüs­sel sowie den Füh­rer­schein sicher und lei­te­te ent­spre­chen­de Ver­fah­ren ein.

Jem­gum — Brand

Am 23.07.2026 geriet gegen 9:35 Uhr eine als Auto­werk­statt genutz­te ehe­ma­li­ge Scheu­ne in der Stra­ße Holt­gas­te in Jem­gum aus bis­her unge­klär­ter Ursa­che in Brand.

Beim Ein­tref­fen der Ein­satz­kräf­te stand das Gebäu­de bereits in Voll­brand. Das Feu­er beschä­dig­te zudem teil­wei­se angren­zen­de Gebäu­de. Die Feu­er­wehr ist mit umfang­rei­chen Lösch­maß­nah­men im Ein­satz. Die Holt­gas­ter Stra­ße ist für die Dau­er der Lösch­ar­bei­ten voll gesperrt.

Zum Zeit­punkt des Brand­aus­bruchs befan­den sich vier Per­so­nen auf dem Gelän­de. Ein 64-jäh­ri­ger Mann erlitt leich­te Ver­let­zun­gen. Die drei wei­te­ren Per­so­nen blie­ben unverletzt.

 

Poli­zei warnt vor fal­schen Gewinn­ver­spre­chen in Ostfriesland

AURICH / WITTMUND. Die Poli­zei warnt aktu­ell vor einer Betrugs­ma­sche am Tele­fon, die in die­ser Woche ver­mehrt in den Land­krei­sen Aurich und Witt­mund auf­ge­tre­ten ist. Meh­re­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erhiel­ten Anru­fe, in denen ihnen vor­ge­täuscht wur­de, sie hät­ten eine hohe Geld­sum­me bei einem Gewinn­spiel gewonnen.

Um die angeb­li­che Gewinn­sum­me aus­ge­zahlt zu bekom­men, for­der­ten die Betrü­ger die Preis­ga­be von Bank­ver­bin­dun­gen oder die Über­nah­me angeb­li­cher Notar­kos­ten. In allen den bei der Poli­zei gemel­de­ten Fäl­len reagier­ten die Ange­ru­fe­nen auf­merk­sam, erkann­ten den Betrugs­ver­such recht­zei­tig und ver­stän­dig­ten die Einsatzkräfte.

Masche beruht auf Druck und Vorleistungen

Bei die­ser Betrugs­form ver­spre­chen die Täter am Tele­fon hohe Gewin­ne wie Bar­geld, Luxus­au­tos oder Rei­sen. Bedin­gung für die Aus­zah­lung ist jedoch stets eine finan­zi­el­le Vor­leis­tung der Betrof­fe­nen. Um ihren For­de­run­gen Nach­druck zu ver­lei­hen, bau­en die Anru­fer häu­fig erheb­li­chen Druck auf. In nach­fol­gen­den Tele­fo­na­ten geben sie sich zudem oft als Nota­re, Rechts­an­wäl­te, Poli­zei­be­am­te oder Staats­an­wäl­te aus. Zu einer tat­säch­li­chen Aus­zah­lung des ver­spro­che­nen Gewinns kommt es nie.

Ver­hal­tens­tipps der Polizei

Die Poli­zei gibt fol­gen­de Emp­feh­lun­gen zum Schutz vor der Betrugsmasche:

  • Teil­nah­me prü­fen: Wer an kei­ner Lot­te­rie teil­ge­nom­men hat, kann auch nichts gewon­nen haben.

  • Kei­ne Zah­lun­gen leis­ten: Nie­mals Geld über­wei­sen, Gebüh­ren zah­len oder gebüh­ren­pflich­ti­ge Son­der­num­mern anru­fen (z. B. mit den Vor­wah­len 0900…, 0180…, 0137…).

  • Kei­ne Zusa­gen machen: Am Tele­fon kei­ner­lei Ver­ein­ba­run­gen oder Zusa­gen eingehen.

  • Daten schüt­zen: Kei­ne per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen wie Adres­sen, Tele­fon­num­mern, Kon­to­da­ten, Bank­leit­zah­len oder Kre­dit­kar­ten­num­mern preisgeben.

  • Anru­fer hin­ter­fra­gen: Nach Name, Adres­se und Tele­fon­num­mer des Ver­ant­wort­li­chen sowie genau­en Details zum Gewinn­spiel fra­gen und die Ant­wor­ten notieren.

  • Poli­zei ver­stän­di­gen: Bei ver­däch­ti­gen Anru­fen umge­hend die Poli­zei unter dem Not­ruf 110 informieren.

 
 

Esens — Betrun­ke­ne Auto­fah­re­rin ver­ur­sacht Unfall

Eine betrun­ke­ne Auto­fah­re­rin hat am Mitt­woch in Esens einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht. Gegen 18.40 Uhr fuhr eine 69-jäh­ri­ge Frau mit dem Auto auf der Stra­ße Tad­digs­hörn und kam nach rechts von der Fahr­bahn ab. Sie kol­li­dier­te am Stra­ßen­rand mit der offe­nen Tür eines gepark­ten VW. Eine 33-jäh­ri­ge Frau, die sich gera­de an dem VW befand, wur­de zwi­schen Tür und Auto ein­ge­klemmt und leicht ver­letzt. Die 69-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin flüch­te­te zunächst von der Ört­lich­keit, konn­te aber wenig spä­ter ermit­telt wer­den. Die Beam­ten stell­ten bei ihr einen Atem­al­ko­hol­wert von fast 2,4 Pro­mil­le fest. Der Füh­rer­schein der Frau wur­de beschlag­nahmt und ein Straf­ver­fah­ren eingeleitet.

 

Süd­brook­mer­land — Auffahrunfall

Auf der B72 in Enger­ha­fe (Süd­brook­mer­land) kam es am Mitt­woch zu einem Auf­fahr­un­fall. Ein 26-jäh­ri­ger Renault-Fah­rer war gegen 13.15 Uhr auf der Nor­der Stra­ße (B72) in Fahrt­rich­tung Georgs­heil unter­wegs. Auf­grund eines Rück­staus muss­te vor ihm eine 44-jäh­ri­ge Mitsu­bi­shi-Fah­re­rin ver­kehrs­be­dingt abbrem­sen. Dies erkann­te der Renault-Fah­rer zu spät und fuhr auf das Heck des Mitsu­bi­shi auf. In dem Mitsu­bi­shi wur­de ein Kind leicht ver­letzt und vom Ret­tungs­dienst medi­zi­nisch ver­sorgt. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den liegt im vier­stel­li­gen Euro-Bereich.

Wies­moor — Auto­fah­rer geflüchtet

Ein Auto­fah­rer ist am Don­ners­tag nach einem Ver­kehrs­un­fall in Wies­moor geflüch­tet. Gegen 10.30 Uhr kol­li­dier­te der bis­lang unbe­kann­te Auto­fah­rer beim Anfah­ren auf dem Park­platz eines Dis­coun­ters am Tul­pen­weg mit einer 62-jäh­ri­gen Fuß­gän­ge­rin. Die Frau wur­de leicht ver­letzt. Der Ver­ur­sa­cher küm­mer­te sich nicht um die ver­letz­te Frau und fuhr uner­laubt davon. Er soll einen wei­ßen Renault gefah­ren haben. Die Poli­zei Wies­moor bit­tet um sach­dien­li­che Hin­wei­se unter 04944 914050.

Mari­en­ha­fe — E‑S­coo­ter-Fah­re­rin verletzt

Bei einem Ver­kehrs­un­fall in Mari­en­ha­fe ist am Mitt­woch eine E‑S­coo­ter-Fah­re­rin leicht ver­letzt wor­den. Eine 44-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin woll­te gegen 21.25 Uhr vom Gelän­de einer Tank­stel­le auf die Burg­stra­ße ein­fah­ren. Sie über­sah dabei jedoch eine 45-jäh­ri­ge E‑S­coo­ter-Fah­re­rin, die von der Burg­stra­ße zur Tank­stel­le ein­bog, und stieß mit ihr zusam­men. Die Frau auf dem E‑Scooter stürz­te und ver­letz­te sich leicht.

Aurich — Unfallflucht

Eine Unfall­flucht hat sich am Mon­tag in Aurich ereig­net. In der Schu­bert­stra­ße tou­chier­te zwi­schen 10.40 Uhr und 12.40 Uhr die Fah­rer­sei­te eines grau­en Sko­da Yeti. Der ent­stan­de­ne Scha­den liegt im drei­stel­li­gen Euro-Bereich. Der Ver­ur­sa­cher flüch­te­te uner­laubt. Hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter 04941 606215 entgegen.

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