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Brand­ein­satz in Wee­ner: Schnel­les Han­deln ver­hin­dert Schlim­me­res auf Campingplatz

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Schnel­les Han­deln ver­hin­dert Schlim­me­res: Feu­er­wehr­ein­satz am Cam­ping­platz in Weener

Zu einem gemel­de­ten Brand­ein­satz in der Stra­ße „Am Erho­lungs­ge­biet“ wur­de die Feu­er­wehr Wee­ner am Don­ners­tag­mit­tag, den 5. Febru­ar 2026, alar­miert. Gegen 13:00 Uhr hat­te ein Bewoh­ner eines fest instal­lier­ten Wohn­wa­gens den Not­ruf abge­setzt, nach­dem es bei der Inbe­trieb­nah­me sei­ner Hei­zungs­an­la­ge zu einer gefähr­li­chen Situa­ti­on gekom­men war.

Geis­tes­ge­gen­wär­ti­ge Reak­ti­on des Bewohners

Nach ers­ten Erkennt­nis­sen bemerk­te der Mann plötz­lich eine Brand­ent­wick­lung unter­halb sei­nes Wagens. Er reagier­te sofort: Par­al­lel zum Not­ruf lei­te­te er eige­ne Lösch­maß­nah­men ein. Die­ses schnel­le Ein­grei­fen erwies sich als ent­schei­dend für den glimpf­li­chen Aus­gang des Vorfalls.

Feu­er­wehr kon­trol­liert mit Wärmebildkamera

Die Feu­er­wehr Wee­ner rück­te inner­halb weni­ger Minu­ten mit einem Groß­auf­ge­bot, bestehend aus dem Hil­fe­leis­tungs­fahr­zeug HLF 20, dem Lösch­grup­pen­fahr­zeug LF 16, der Hub­ret­tungs­büh­ne HRB 32 und dem Ein­satz­leit­wa­gen ELW, zum Ein­satz­ort aus. Auch die Poli­zei war vor Ort präsent.

Bei Ein­tref­fen der ers­ten Kräf­te konn­te jedoch schnell Ent­war­nung gege­ben wer­den: Das Feu­er war bereits voll­stän­dig gelöscht. Die Auf­ga­ben der Ein­satz­kräf­te beschränk­ten sich daher auf eine gründ­li­che Nach­schau. Mit einer Wär­me­bild­ka­me­ra wur­de der betrof­fe­ne Bereich unter dem Wohn­wa­gen auf ver­steck­te Glut­nes­ter kon­trol­liert, um ein Wie­der­auf­flam­men sicher auszuschließen.

Wei­te­rer Betrieb untersagt

Da die genaue Brand­ur­sa­che zunächst unge­klärt blieb, wur­de dem Bewoh­ner die wei­te­re Inbe­trieb­nah­me der Hei­zungs­an­la­ge vor­erst unter­sagt. Dank des umsich­ti­gen Han­delns des Bewoh­ners ent­stand kein grö­ße­rer Sach­scha­den, und es wur­den kei­ne Per­so­nen verletzt.


Foto: Joa­chim Rand

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