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Bür­ger­meis­ter­wahl in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Thors­ten Sin­ning reicht Unter­stüt­zungs­un­ter­schrif­ten ein

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Bür­ger­meis­ter­wahl in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Sin­ning reicht Unter­schrif­ten ein.


WESTOVERLEDINGEN. Im Ren­nen um das Bür­ger­meis­ter­amt in der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat der Kan­di­dat Thors­ten Sin­ning eine wich­ti­ge for­ma­le Hür­de genom­men. Wie Sin­ning in einer Pres­se­mit­tei­lung bekannt gab, wur­den die erfor­der­li­chen Unter­stüt­zungs­un­ter­schrif­ten für sei­ne Kan­di­da­tur offi­zi­ell ein­ge­reicht. Ins­ge­samt 165 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger haben sich mit ihrer Unter­schrift für sei­ne Bewer­bung ausgesprochen.

In den ver­gan­ge­nen Wochen hat­te Sin­ning inten­siv um Unter­stüt­zung gewor­ben. Dabei setz­te er auf eine Mischung aus Prä­senz in der Öffent­lich­keit und per­sön­li­chen Gesprä­chen. Nach eige­nen Anga­ben such­te er den Dia­log auf Markt­plät­zen, an den Haus­tü­ren sowie im Rah­men von Ver­eins­be­su­chen. Auch aus dem Fami­li­en- und Freun­des­kreis habe er Zuspruch erfahren.

Kri­tik an Wohn­bau­po­li­tik und Fokus auf Kitas

Die Pha­se der Unter­schrif­ten­samm­lung nutz­te der Kan­di­dat gleich­zei­tig als inhalt­li­che Bestands­auf­nah­me. In den Gesprä­chen sei­en ihm zahl­rei­che The­men genannt wor­den, die den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern beson­ders wich­tig sei­en. Als „Top-The­men“ kris­tal­li­sier­ten sich dabei der Bereich Sport und ins­be­son­de­re das Rei­ten heraus.

Deut­li­che Kri­tik gab es laut Sin­ning von­sei­ten der Bevöl­ke­rung an der aktu­el­len Aus­rich­tung der Gemein­de­im­mo­bi­li­en- und Flä­chen­stra­te­gie: „Es wur­de viel­fach Unzu­frie­den­heit mit der Wohn­bau­po­li­tik geäu­ßert“, berich­tet der Kan­di­dat. Auch der öffent­li­che Nah­ver­kehr sowie die Situa­ti­on in den Kin­der­ta­ges­stät­ten stan­den im Fokus der Rück­mel­dun­gen. Ergänzt wur­den die­se durch Fra­gen zu Kli­ma- und Umweltschutz.

Ver­spre­chen für einen neu­en Politikstil

Sin­ning kün­dig­te an, die gesam­mel­ten Anre­gun­gen direkt in sein poli­ti­sches Han­deln ein­flie­ßen zu las­sen. Er habe sich die Kri­tik­punk­te und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge notiert und wol­le die­se Anlie­gen aktiv aufgreifen.

Hin­ter der Unter­stüt­zung für sei­ne Per­son ste­he laut Sin­ning auch eine grund­sätz­li­che Erwar­tungs­hal­tung an das Amt: „Alle wün­schen sich eine Poli­tik, die auf Augen­hö­he kom­mu­ni­ziert, zuhört und die Pro­ble­me vor Ort ernst nimmt“, so der Kandidat.

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