Blaulicht

Ein­satz in Ost­große­fehn: Feu­er­wehr öff­net Weg für den Rettungsdienst

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Schnel­le Hil­fe in der Jahn­stra­ße: Feu­er­wehr ermög­licht Notfall-Zugang

Ein medi­zi­ni­scher Not­fall in Ost­große­fehn for­der­te am Sonn­tag­abend das schnel­le Ein­grei­fen der Ret­tungs­kräf­te. Da eine hilf­lo­se Per­son in ihrer Woh­nung ver­mu­tet wur­de, ver­schaff­te sich die Feu­er­wehr über ein Fens­ter Zutritt, um dem Ret­tungs­dienst den Weg zu ebnen.

Ost­große­fehn. Es war ein Ein­satz der kur­zen Wege: Am Sonn­tag­abend gegen 20:27 Uhr wur­de die Orts­feu­er­wehr Große­fehn-Zen­trum zu einer Not­fall­tür­öff­nung in die Jahn­stra­ße alar­miert. Da die Ein­satz­stel­le ledig­lich eine Stra­ße vom Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus ent­fernt lag, tra­fen die ehren­amt­li­chen Hel­fer bereits weni­ge Augen­bli­cke nach der Alar­mie­rung vor Ort ein. Zeit­gleich erreich­te der Ret­tungs­dienst des Land­krei­ses Aurich die betrof­fe­ne Adresse.

Hin­der­nis an der Haustür

Obwohl den Ein­satz­kräf­ten vor Ort ein Haus­tür­schlüs­sel aus­ge­hän­digt wur­de, gestal­te­te sich der Zugang zur Woh­nung zunächst schwie­rig. Die Tür ließ sich trotz des vor­han­de­nen Schlüs­sels nicht öff­nen. Um kei­ne wert­vol­le Zeit für die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Per­son zu ver­lie­ren, ent­schie­den sich die Ein­satz­kräf­te für einen alter­na­ti­ven Zugangsweg.

Zutritt über Fens­ter ermöglicht

Die Feu­er­wehr nutz­te ein auf Kipp ste­hen­des Fens­ter, um in das Gebäu­de zu gelan­gen. Dies gelang den Spe­zia­lis­ten zügig und ohne grö­ße­ren Sach­scha­den. Ein­mal im Inne­ren der Woh­nung, konn­te die Tür von innen ent­rie­gelt und für das medi­zi­ni­sche Fach­per­so­nal geöff­net werden.

Unter­stüt­zung beim Transport

Nach­dem der Ret­tungs­dienst die Erst­ver­sor­gung des Pati­en­ten abge­schlos­sen hat­te, blieb die Feu­er­wehr wei­ter­hin vor Ort. Die Ein­satz­kräf­te unter­stütz­ten das Team des Ret­tungs­wa­gens beim siche­ren Trans­port der Per­son aus der Woh­nung in das bereit­ste­hen­de Fahrzeug.

Der Ein­satz, der die gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst unter­strich, konn­te nach rund einer hal­ben Stun­de erfolg­reich been­det werden.

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