Blaulicht

Fehl­alarm in Wee­ner: Rauch beim Kochen löst Brand­mel­de­an­la­ge aus

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Sym­bol­fo­to zum The­ma Fett­brand: Was­ser kann bei hei­ßem oder bren­nen­dem Fett eine gefähr­li­che Stich­flam­me ver­ur­sa­chen. Die Feu­er­wehr Leer demons­trier­te beim Blau­licht­tag ein­drucks­voll, wel­che Fol­gen bereits eine klei­ne Men­ge Was­ser haben kann. Daher gilt: Nie­mals einen Fett­brand mit Was­ser löschen!

Fehl­alarm in Ein­rich­tung für Sucht­kran­ke in Wee­ner – Rauch beim Kochen löst Brand­mel­de­an­la­ge aus

Wee­ner – Ein aus­ge­lös­ter auto­ma­ti­scher Brand­mel­der hat am Sonn­tag­mit­tag, 30. August 2026, einen Feu­er­wehr­ein­satz in Wee­ner aus­ge­löst. Ursa­che war letzt­lich eine Rauch­ent­wick­lung bei der Zube­rei­tung von Essen. Ein Feu­er gab es nicht.

Um 11:26 Uhr wur­de die Feu­er­wehr Wee­ner zu dem Brand­ein­satz alar­miert. In einem Heim für Sucht­kran­ke im Stadt­ge­biet hat­te die auto­ma­ti­sche Brand­mel­de­an­la­ge aus­ge­löst. Das Alarm­si­gnal ging direkt bei der Koope­ra­ti­ven Regio­nal­leit­stel­le Ost­fries­land ein. Von dort wur­den umge­hend die ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Wee­ner mobilisiert.

Bereits weni­ge Minu­ten nach der Alar­mie­rung tra­fen die ers­ten Ein­satz­kräf­te mit meh­re­ren Feu­er­wehr­fahr­zeu­gen an der Ein­rich­tung ein. Beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr war das Gebäu­de bereits voll­stän­dig geräumt. Das schnel­le und vor­bild­li­che Han­deln des Per­so­nals und der Bewoh­ner sorg­te dafür, dass sich zum Zeit­punkt der Erkun­dung kei­ne Per­so­nen mehr im Gebäu­de befanden.

 

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Rauch­ent­wick­lung bei der Essenszubereitung

Unter der Lei­tung von Ein­satz­lei­ter René Kotul­la began­nen die Ein­satz­kräf­te anschlie­ßend mit der Erkun­dung des Gebäu­des. Dabei konn­te schnell Ent­war­nung gege­ben werden.

Die Ursa­che für das Aus­lö­sen der auto­ma­ti­schen Brand­mel­de­an­la­ge war eine Rauch­ent­wick­lung bei der Zube­rei­tung von Essen. Ein Brand lag nicht vor.

Die Feu­er­wehr kon­trol­lier­te den betrof­fe­nen Bereich den­noch gründ­lich. Nach­dem kei­ne wei­te­re Gefahr fest­ge­stellt wor­den war, wur­de die Brand­mel­de­an­la­ge zurückgestellt.

Der Ein­satz konn­te nach kur­zer Zeit erfolg­reich been­det wer­den. Für die Ein­satz­kräf­te han­del­te es sich damit um einen Fehl­alarm ohne Brand­er­eig­nis.

Quel­le: Joa­chim Rand, Pres­se­spre­cher, Feu­er­wehr Stadt Wee­ner (Ems)

 

Nie­mals hei­ßes Fett mit Was­ser löschen!

Wird Was­ser in hei­ßes oder bren­nen­des Fett gege­ben, ver­dampft es schlag­ar­tig. Dabei wird das Was­ser explo­si­ons­ar­tig aus dem Fett her­aus­ge­schleu­dert und reißt bren­nen­des Fett mit sich. Es kann zu einer gefähr­li­chen Stich­flam­me kom­men, die sich rasch auf umlie­gen­de Gegen­stän­de, Küchen­mö­bel oder Per­so­nen aus­brei­ten kann. Schwe­re Ver­bren­nun­gen und ein Küchen­brand sind mög­li­che Fol­gen. Des­halb gilt: Bei einem Fett­brand nie­mals Was­ser ver­wen­den! Wenn es gefahr­los mög­lich ist, die Hit­ze­quel­le aus­schal­ten und den Topf mit einem pas­sen­den Deckel oder einer geeig­ne­ten Lösch­de­cke abde­cken. Anschlie­ßend die Feu­er­wehr über 112 alar­mie­ren, wenn sich der Brand nicht sicher und sofort ein­däm­men lässt.

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