Blaulicht

Feu­er­wehr-Groß­ein­satz in Aurich-Olden­dorf nach Brand in Entsorgungsbetrieb

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Feu­er im Schred­der: Ein­satz bei Ent­sor­gungs­be­trieb in Aurich-Oldendorf

AURICH-OLDENDORF. Ein bren­nen­der Schred­der hat am Mitt­woch­nach­mit­tag einen grö­ße­ren Feu­er­wehr­ein­satz in Aurich-Olden­dorf aus­ge­löst. Um 15:55 Uhr schlug die auto­ma­ti­sche Brand­mel­de­an­la­ge eines Ent­sor­gungs­un­ter­neh­mens Alarm und setz­te die Ret­tungs­kräf­te in Bewegung.

Brand­be­kämp­fung unter Atemschutz

Nach ers­ten Erkennt­nis­sen war wäh­rend eines Zer­klei­ne­rungs­vor­gangs inner­halb einer Schred­der­an­la­ge ein Feu­er aus­ge­bro­chen. Die alar­mier­ten Feu­er­weh­ren Große­fehn-Zen­trum, Hol­trop und Akels­barg-Fel­de-Wris­se rück­ten mit dem Ein­satz­leit­wa­gen 1 aus.

Vor Ort lei­te­ten die Ein­satz­kräf­te umge­hend die Brand­be­kämp­fung unter schwe­rem Atem­schutz ein. Um die Glut­nes­ter effek­tiv bekämp­fen zu kön­nen, wur­de das betrof­fe­ne Mate­ri­al aus der Anla­ge ent­fernt und im Außen­be­reich gezielt abgelöscht.

Hygie­ne-Kom­po­nen­te im Einsatz

Auf­grund der Ver­schmut­zung der Ein­satz­kräf­te wur­de die Feu­er­wehr Spet­zer­fehn mit dem Gerä­te­wa­gen-Logis­tik 1 zur Ein­satz­stel­len­hy­gie­ne nach­ge­for­dert. Gegen 16:35 Uhr mel­de­ten die Kräf­te „Feu­er aus“. Im Anschluss wur­den die ein­ge­setz­ten Atem­schutz­trupps durch die Spe­zia­lis­ten für Hygie­ne dekon­ta­mi­niert und vor Ort neu ein­ge­klei­det. Der Ein­satz schien gegen 17:15 Uhr nach den Rück­bau­ar­bei­ten zunächst beendet.

Erneu­ter Alarm auf der Rückfahrt

Kuri­os: Noch wäh­rend sich die Ein­hei­ten auf dem Rück­weg zu ihren Stand­or­ten befan­den, lös­te die Brand­mel­de­an­la­ge des Unter­neh­mens erneut aus. Ein Teil der Kräf­te kehr­te umge­hend zur Ein­satz­stel­le zurück. Bei der anschlie­ßen­den Kon­trol­le konn­te jedoch kei­ne erneu­te Brand­ent­wick­lung fest­ge­stellt wer­den, wor­auf­hin die Anla­ge zurück­ge­stellt wurde.

Ins­ge­samt waren rund 30 Ein­satz­kräf­te mit fünf Fahr­zeu­gen sowie die Poli­zei vor Ort.


Meldung/Foto: Mal­te Wie­se, Gemein­de­pres­se­spre­cher Großefehn.

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