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Feu­er­wehr ver­hin­dert Car­port-Brand nach Schup­pen­feu­er in Mittegroßefehn

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Schup­pen­brand in Mit­te­große­fehn: Feu­er­wehr ver­hin­dert Über­grei­fen auf Carport

Mit­te­große­fehn – Am Sonn­tag­vor­mit­tag wur­den die Feu­er­weh­ren der Gemein­de Große­fehn zu einem dra­ma­ti­schen Brand­ein­satz in die Neue Wie­ke Nord geru­fen. Gegen 10:09 Uhr alar­mier­te die Koope­ra­ti­ve Regio­nal­leit­stel­le Ost­fries­land die Ein­satz­kräf­te, nach­dem ein Schup­pen­brand gemel­det wor­den war, der unmit­tel­bar droh­te, auf einen angren­zen­den Car­port und umlie­gen­des Busch­werk überzugreifen.

Beim Ein­tref­fen des ers­ten Lösch­fahr­zeugs bestä­tig­te sich die erns­te Lage: Ein Schup­pen stand bereits in vol­ler Aus­deh­nung in Flam­men. Auf­grund der engen Bebau­ung bestand höchs­te Gefahr, dass das Feu­er auf den benach­bar­ten Car­port sowie die tro­cke­ne Vege­ta­ti­on über­springt. Die Ein­satz­kräf­te lei­te­ten daher sofort eine mas­si­ve Brand­be­kämp­fung im Außen­an­griff ein.

 

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Geziel­te Rie­gel­stel­lung sichert Nachbargebäude

Durch den schnel­len und geziel­ten Auf­bau einer soge­nann­ten Rie­gel­stel­lung mit drei Strahl­roh­ren gelang es den Feu­er­wehr­leu­ten, eine unsicht­ba­re Bar­rie­re gegen die Hit­ze und Flam­men zu errich­ten. Dadurch konn­te das Über­grei­fen des Feu­ers auf den Car­port und das Busch­werk erfolg­reich ver­hin­dert wer­den. Wäh­rend die Lösch­maß­nah­men lie­fen, gin­gen Atem­schutz­trupps zudem ein hohes Risi­ko ein, um meh­re­re im Schup­pen lagern­de Gefahr­stof­fe zu ber­gen und sicher ins Freie zu verbringen.

Im wei­te­ren Ver­lauf des Ein­sat­zes muss­ten Tei­le des Dach­stuhls abge­tra­gen wer­den, um ver­bor­ge­ne Glut­nes­ter frei­zu­le­gen und gezielt abzu­lö­schen. Um ein Wie­der­ent­flam­men sicher aus­zu­schlie­ßen, wur­de die Brand­stel­le abschlie­ßend mit einem Schaum­tep­pich abgedeckt.

Ein­satz­stel­len­hy­gie­ne und über­ört­li­che Unterstützung

Auf­grund der star­ken Rauch- und Kon­ta­mi­na­ti­ons­ent­wick­lung wur­de früh­zei­tig die Feu­er­wehr Spet­zer­fehn zur Sicher­stel­lung der Ein­satz­stel­len­hy­gie­ne nach­alar­miert. Die­se über­nahm die fach­ge­rech­te Rei­ni­gung der kon­ta­mi­nier­ten Ein­satz­kräf­te sowie den Aus­tausch der ver­schmutz­ten Schutz­klei­dung direkt vor Ort, um eine Ver­schlep­pung von Schad­stof­fen zu minimieren.

Ins­ge­samt waren 61 Ein­satz­kräf­te der Orts­feu­er­weh­ren West-/Mit­te­große­fehn & Ulb­ar­gen, Bag­band, Strack­holt, Akels­barg-Fel­de-Wris­se sowie Spet­zer­fehn mit acht Fahr­zeu­gen im Ein­satz. Eben­falls vor Ort waren die Poli­zei sowie der Ret­tungs­dienst des Land­krei­ses Aurich zur Absi­che­rung der Ein­satz­kräf­te. Gegen 12:30 Uhr konn­ten die Maß­nah­men an der Ein­satz­stel­le erfolg­reich abge­schlos­sen werden.

Ein beson­de­rer Dank an die Nachbarschaft

Ein beson­de­res High­light die­ses her­aus­for­dern­den Ein­sat­zes war die Hilfs­be­reit­schaft der Anwoh­ner. Die Feu­er­wehr Große­fehn bedankt sich aus­drück­lich bei den Nach­barn in der Neue Wie­ke Nord, die die Ein­satz­kräf­te wäh­rend der Lösch­ar­bei­ten spon­tan mit Geträn­ken und klei­nen Snacks ver­sorg­ten. Die­se Ges­te unter­streicht den star­ken Zusam­men­halt in der Gemeinde.


Bericht & Bil­der: Mal­te Wie­se Gemein­de­pres­se­spre­cher Feu­er­wehr Großefehn

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