Blaulicht

Flam­men­in­fer­no im Stall: Feu­er­wehr ret­tet Tie­re aus bren­nen­dem Gebäude

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Groß­auf­ge­bot am Jück­weg: Flam­men zer­stö­ren Neben­ge­bäu­de – Tie­re gerettet

Großefehn/Akelsbarg. Ein Flam­men­meer erhell­te in der Nacht zu Mon­tag den Him­mel über Akels­barg. Gegen Mit­ter­nacht wur­den die Feu­er­weh­ren der Gemein­de Große­fehn sowie Unter­stüt­zungs­kräf­te aus Aurich und Wies­moor zu einem Brand der Kate­go­rie „F2“ (Mit­tel­brand) in den Jück­weg alar­miert. Bereits auf der Anfahrt bestä­tig­ten sich die schlimms­ten Befürch­tun­gen der Ein­satz­kräf­te: Ein land­wirt­schaft­li­ches Neben­ge­bäu­de stand bereits im Vollbrand.

Tie­re recht­zei­tig in Sicherheit

Trotz der dra­ma­ti­schen Lage gab es eine ers­te Ent­war­nung für die Bewoh­ner: Alle Tie­re, die im betrof­fe­nen Stall unter­ge­bracht waren, konn­ten noch vor dem Ein­tref­fen der ers­ten Lösch­zü­ge ins Freie gelan­gen. Men­schen und Tie­re blie­ben nach aktu­el­lem Stand unverletzt.

Logis­ti­sche Her­aus­for­de­rung: Was­ser­ver­sor­gung bei Frost

Die Brand­be­kämp­fung gestal­te­te sich jedoch schwie­rig. Tem­pe­ra­tu­ren um den Gefrier­punkt mach­ten den Ein­satz­kräf­ten zu schaf­fen, doch die größ­te Hür­de lag in der Lösch­was­ser­ver­sor­gung. Um aus­rei­chend Was­ser an den abge­le­ge­nen Ein­satz­ort zu brin­gen, muss­ten vie­le hun­dert Meter Schlauch­lei­tun­gen ver­legt werden.

Um die Zeit bis zum Auf­bau der sta­bi­len Lei­tung zu über­brü­cken, setz­ten die Feu­er­weh­ren meh­re­re Tank­lösch­fahr­zeu­ge im Pen­del­ver­kehr ein. So konn­te der ers­te mas­si­ve Lösch­an­griff ohne Unter­bre­chung durch­ge­führt werden.

Mas­si­ver Ein­satz unter Atemschutz

Mit meh­re­ren Trupps unter schwe­rem Atem­schutz und der Unter­stüt­zung durch die Auricher Dreh­lei­ter gelang es den Weh­ren schließ­lich, das Feu­er unter Kon­trol­le zu brin­gen. Ein Über­grei­fen der Flam­men auf wei­te­re Gebäu­de konn­te durch den geziel­ten Ein­satz erfolg­reich ver­hin­dert werden.

Ins­ge­samt waren knapp 80 Ein­satz­kräf­te vor Ort, darunter:

  • Feu­er­weh­ren: Akels­barg-Fel­de-Wris­se, Hol­trop, Große­fehn-Zen­trum, Spet­zer­fehn, Strack­holt, Marcardsmoor.

  • Spe­zi­al­ein­hei­ten: Feu­er­wehr Aurich (Tank­lösch­fahr­zeug & Dreh­lei­ter), Feu­er­wehr Mid­dels (Ver­pfle­gungs­kom­po­nen­te).

  • Ret­tungs­diens­te: Ret­tungs­dienst und das Deut­sche Rote Kreuz (DRK) zur Absi­che­rung der Einsatzkräfte.

Ein­satz­en­de nach fünf Stunden

Erst nach etwa fünf Stun­den konn­ten die letz­ten Ein­satz­kräf­te die Brand­stel­le ver­las­sen. Für die ehren­amt­li­chen Hel­fer war die Arbeit damit jedoch noch nicht been­det: Im Anschluss muss­te in den jewei­li­gen Feu­er­wehr­häu­sern die Ein­satz­be­reit­schaft wie­der­her­ge­stellt wer­den, indem Schläu­che getauscht und Gerä­te gerei­nigt wurden.


Mel­dung: Patrik Kowalzik

Bil­der: Feu­er­wehr Akels­barg-Fel­de-Wris­se, Feu­er­wehr Aurich, Timo de Vries (Gemein­de­pres­se­spre­cher Großefehn)

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