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Groß­ein­satz in Wee­ner: Feu­er­wehr ret­tet Bewoh­ner aus bren­nen­dem Wohnhaus

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Groß­ein­satz in Wee­ner: Feu­er­weh­ren ret­ten Bewoh­ner aus bren­nen­dem Wohngebäude

Wee­ner. Ein dra­ma­ti­scher Wohn­ge­bäu­de­brand hat am frü­hen Don­ners­tag­mor­gen (18. Juni 2026) in Wee­ner einen Groß­ein­satz der Ret­tungs­kräf­te aus­ge­löst. Dank des beherz­ten und schnel­len Ein­grei­fens der Feu­er­weh­ren konn­ten die Bewoh­ner recht­zei­tig aus dem bren­nen­den Mehr­par­tei­en­haus geret­tet werden.

Alar­mie­rung in den frü­hen Morgenstunden

Um 05:27 Uhr erfolg­te die Alar­mie­rung der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Wee­ner sowie der Orts­feu­er­weh­ren Hol­thusen, Ween­er­moor und Ober­rhei­der­land. Das Ein­satz­stich­wort „Wohn­ge­bäu­de­brand mit Men­schen­le­ben in Gefahr“ ver­deut­lich­te sofort die kri­ti­sche Lage, da ein bren­nen­der Car­port samt Fahr­zeug bereits droh­te, auf das Wohn­haus überzugreifen.

Ret­tung unter Zeitdruck

Bei Ein­tref­fen der Ein­satz­kräf­te bot sich ein dra­ma­ti­sches Bild: Das Feu­er hat­te bereits von dem Auto unter dem Car­port und dem angren­zen­den Schup­pen auf das Wohn­haus über­ge­grif­fen. Zu die­sem Zeit­punkt befan­den sich in dem Gebäu­de, das in zwei Wohn­ein­hei­ten auf­ge­teilt ist, noch zwei der ins­ge­samt vier dort gemel­de­ten Personen.

Die Feu­er­wehr han­del­te umge­hend: Durch das Ein­schla­gen einer Ter­ras­sen­tür gelang es, die gefähr­de­ten Bewoh­ner in Sicher­heit zu brin­gen. Zeit­gleich began­nen Trupps unter Atem­schutz mit geziel­ten Lösch­maß­nah­men mit­tels meh­re­rer Strahl­roh­re, um eine wei­te­re Aus­brei­tung des Bran­des auf das gesam­te Gebäu­de zu unterbinden.

Nach­sor­ge und Sicherung

Wäh­rend drei der Bewoh­ner unver­letzt blie­ben, wur­de eine vier­te Per­son vor­sorg­lich vom Ret­tungs­dienst unter­sucht und anschlie­ßend in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert. Zur Kon­trol­le auf ver­steck­te Glut­nes­ter im Dach­be­reich wur­de die Hub­ret­tungs­büh­ne der Feu­er­wehr Wee­ner in Stel­lung gebracht und Tei­le des Dachs geöffnet.

Neben den vier alar­mier­ten Feu­er­weh­ren waren ein Not­arzt, meh­re­re Ret­tungs­wa­gen, die Poli­zei sowie der ört­li­che Ener­gie­ver­sor­ger vor Ort. Das Tech­ni­sche Hilfs­werk (THW) über­nahm im Anschluss die Siche­rung des Eigen­tums am betrof­fe­nen Gebäude.

Foto: Joa­chim Rand

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