Blaulicht

Groß­ein­satz in Wee­ner – Rauch­mel­dung an Papier­fa­brik ent­puppt sich als Fehlalarm

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Alarm in Wee­ner: Rauch­ent­wick­lung an Papier­fa­brik sorgt für Groß­ein­satz der Feuerwehren

Ein auf­merk­sa­mer Pas­sant lös­te am Sonn­tag­abend einen grö­ße­ren Feu­er­wehr­ein­satz im Indus­trie­ge­biet von Wee­ner aus. Was zunächst nach einem bedroh­li­chen Gebäu­de­brand aus­sah, ent­pupp­te sich nach einer schnel­len Erkun­dung glück­li­cher­wei­se als Fehlalarm.

Es war Sonn­tag­abend, der 03. Mai 2026, als um 19:53 Uhr die Funk­mel­de­emp­fän­ger der Ein­satz­kräf­te in Wee­ner und Hol­thusen schrill­ten. Ein Pas­sant hat­te im Dach­be­reich eines Fir­men­ge­bäu­des an der Dr.-Werner-Klingele-Straße eine unkla­re Rauch­ent­wick­lung beob­ach­tet und vor­bild­lich die Ret­tungs­kräf­te verständigt.

Groß­auf­ge­bot an Einsatzkräften

Auf­grund der Mel­dung und des betrof­fe­nen Objekts – einer Papier­fa­brik – lös­te die Leit­stel­le umge­hend Alarm mit dem Stich­wort „Feu­er F3 – Betriebs­ge­bäu­de­brand“ aus. Bei einem sol­chen Stich­wort wer­den sofort umfang­rei­che Res­sour­cen in Bewe­gung gesetzt. Neben den Feu­er­weh­ren Wee­ner und Hol­thusen wur­den auch die Hygie­ne­grup­pe der Feu­er­wehr Ober­rhei­der­land, der Ret­tungs­dienst sowie die Poli­zei zur Ein­satz­stel­le entsandt.

Bereits weni­ge Minu­ten nach der Alar­mie­rung tra­fen die ers­ten Fahr­zeu­ge vor Ort ein. Auch Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser und sein Stell­ver­tre­ter Stef­fen Voß mach­ten sich umge­hend ein Bild von der Lage, um den Ein­satz direkt vor Ort zu koordinieren.

Ent­war­nung nach Erkundung

In enger Abstim­mung mit dem Betriebs­per­so­nal der Papier­fa­brik lei­te­ten die Ein­satz­kräf­te sofort eine umfas­sen­de Erkun­dung des betrof­fe­nen Dach­be­reichs und des Gebäu­des ein. Dabei konn­te jedoch sehr schnell Ent­war­nung gege­ben wer­den: Ein Brand­herd wur­de nicht gefunden.

Wie sich her­aus­stell­te, han­del­te es sich bei der Beob­ach­tung ver­mut­lich ledig­lich um regu­lä­ren Was­ser­dampf. Die­ser steigt pro­zess­be­dingt aus der Fabrik auf und wirk­te im spe­zi­el­len Abend­licht für den Beob­ach­ter täu­schend echt wie Rauch.

Ein­satz­en­de nach Abschlusskontrolle

Dank der schnel­len Klä­rung der Lage konn­ten wei­te­re nach­rü­cken­de Kräf­te die Alarm­fahrt abbre­chen. Nach einer abschlie­ßen­den Kon­trol­le der betrof­fe­nen Berei­che war der Ein­satz für die Feu­er­wehr been­det, und die Ein­satz­stel­le wur­de wie­der an den Betrei­ber übergeben.

Auch wenn es sich letzt­lich um einen Fehl­alarm han­del­te, beton­te die Feu­er­wehr, dass der Pas­sant völ­lig rich­tig gehan­delt habe – im Fal­le eines ech­ten Bran­des in einem Indus­trie­be­trieb zählt jede Sekunde.


Foto: Joa­chim Rand

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