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Groß­übung in Fir­rel: Brand an Wind­rad simuliert

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Groß­übung in Fir­rel: Wenn die Wind­kraft­an­la­ge zum Ernst­fall wird

Fir­rel – Das Heu­len der Sire­nen riss Fir­rel am spä­ten Don­ners­tag­nach­mit­tag, den 23. April 2026, aus dem All­tag. Um 17:45 Uhr wur­de ein Sze­na­rio geprobt, das tech­ni­sche Prä­zi­si­on und logis­ti­sche Höchst­leis­tun­gen for­der­te: Der simu­lier­te Brand einer Wind­kraft­an­la­ge. Da die ört­li­che Lösch­was­ser­ver­sor­gung für ein sol­ches Aus­maß nicht aus­reich­te, wur­de schnell klar, dass die­ses Sze­na­rio nur im Ver­bund zu lösen war.

Her­aus­for­de­rung Wasserversorgung

Unter der Lei­tung der ört­li­chen Feu­er­wehr wur­de umge­hend die Kreis­feu­er­wehr­be­reit­schaft Nord alar­miert. Für die Bewäl­ti­gung der Lage rück­ten der ers­te Zug (Was­ser­för­de­rung) sowie der zwei­te Zug (Was­ser­trans­port) aus. Nach einer ers­ten Koor­di­na­ti­on am Bereit­stel­lungs­raum im Gewer­be­ge­biet Hesel mach­ten sich die Ein­hei­ten in einer geschlos­se­nen Kolon­ne auf den Weg zum direk­ten Ein­satz­ort nach Firrel.

Spe­zi­al­tech­nik aus Wies­moor im Einsatz

Ein beson­de­res Augen­merk lag im wei­te­ren Ver­lauf auf einer spe­zi­el­len Nach­alar­mie­rung: Das Groß­tank­lösch­fahr­zeug Vege­ta­ti­on (GTLF‑V) der Feu­er­wehr Wies­moor stieß zur Übung hin­zu. Die­ses impo­san­te Gespann – ein Trak­tor mit einem 12.000 Liter fas­sen­den Pump­tank­wa­gen – unter­stütz­te den zwei­ten Zug effek­tiv beim ein­ge­rich­te­ten Pendelverkehr.

Wäh­rend der ers­te Zug die anspruchs­vol­le Auf­ga­be über­nahm, eine sta­bi­le Was­ser­ver­sor­gung über eine lan­ge Weg­stre­cke auf­zu­bau­en, sorg­ten die Fir­re­ler Ein­satz­kräf­te gemein­sam mit dem zwei­ten Zug und dem Wies­moorer Ein­satz­trak­tor für eine lücken­lo­se Was­ser­zu­fuhr an der Brandstelle.

Zusam­men­ar­beit als Schlüs­sel zum Erfolg

Das Haupt­ziel der Übung war die Über­prü­fung der Schnitt­stel­len zwi­schen den ver­schie­de­nen Zügen und Fach­grup­pen unter rea­lis­ti­schen Bedin­gun­gen. Das Fazit der Ein­satz­lei­tung fiel durch­weg posi­tiv aus: Die Zusam­men­ar­beit funk­tio­nier­te rei­bungs­los, und die tak­ti­schen Zie­le wur­den voll­um­fäng­lich erreicht.

Nach dem erfolg­rei­chen Abschluss der Übung kam auch die Kame­rad­schaft nicht zu kurz. Der Logis­tik­zug des Land­krei­ses Leer über­nahm die Ver­pfle­gung der Ein­satz­kräf­te und sorg­te mit Brat­würs­ten und Kalt­ge­trän­ken für einen gebüh­ren­den Aus­klang des inten­si­ven Übungstages.


Bild­nach­weis: Feu­er­wehr Detern-Stick­hausen-Vel­de / Logis­tik­zug LK Leer

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