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Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt: Olaf Bade for­dert mehr Bür­ger­nä­he im Land­kreis Leer

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Olaf Bade zieht nach 16 Wochen Wahl­kampf Bilanz und for­dert nach der Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt mehr Bür­ger­nä­he, Ver­läss­lich­keit und poli­ti­sche Zusam­men­ar­beit im Land­kreis Leer. Bei­trags­bild: Akka Olt­hoff von Akka Fotografie

Olaf Bade nach der Wahl in Sach­sen-Anhalt: „Poli­tik muss wie­der näher zu den Menschen“

16 Wochen Wahl­kampf im Land­kreis Leer: Mehr als 9.000 Kilo­me­ter, über 220 Ter­mi­ne und Gesprä­che mit meh­re­ren tau­send Menschen

Land­kreis Leer. Das Ergeb­nis der Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt ist für den par­tei­lo­sen Land­rats­kan­di­da­ten Olaf Bade Anlass, grund­sätz­lich über das Ver­hält­nis zwi­schen Poli­tik und Bür­gern nach­zu­den­ken. In sei­ner Pres­se­mit­tei­lung betont Bade, dass Poli­tik die zuneh­men­de Distanz zu den Men­schen nicht ledig­lich bekla­gen dür­fe, son­dern sich selbst fra­gen müs­se, war­um sie vie­le Bür­ger nicht mehr errei­che. Die AfD wur­de bei der Land­tags­wahl mit 43,8 Pro­zent stärks­te Kraft.

„Ich glau­be nicht, dass man ein sol­ches Wahl­er­geb­nis auf einen ein­zi­gen Grund redu­zie­ren kann. Aber es soll­te uns allen zu den­ken geben“, sagt Bade. Wenn Men­schen das Gefühl hät­ten, dass ihre Sor­gen und Erwar­tun­gen von der Poli­tik nicht aus­rei­chend gehört wür­den, wach­se die Distanz.

„Die­se Distanz dür­fen wir nicht ein­fach bekla­gen. Poli­tik muss sich viel­mehr selbst fra­gen, war­um sie Men­schen nicht mehr erreicht.“

9.000 Kilo­me­ter durch den Land­kreis Leer

Wie wich­tig der direk­te Kon­takt zu den Men­schen sei, habe Bade wäh­rend sei­nes eige­nen Wahl­kamp­fes erfah­ren. In den ver­gan­ge­nen 16 Wochen war er mehr als 9.000 Kilo­me­ter unter­wegs, besuch­te alle zwölf Kom­mu­nen und zahl­rei­che Ort­schaf­ten und nahm an mehr als 220 Ver­an­stal­tun­gen und Ter­mi­nen teil.

Dabei führ­te er Gesprä­che mit meh­re­ren tau­send Men­schen – unter ande­rem bei Unter­neh­men und Land­wir­ten, in Schu­len und Kitas, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Kran­ken­häu­sern sowie bei Feu­er­weh­ren, Ver­ei­nen, Sport- und Kulturveranstaltungen.

„Wer Ver­ant­wor­tung für die Men­schen im Land­kreis Leer über­neh­men will, muss wis­sen, was die Men­schen bewegt. Dafür reicht der Blick aus dem Kreis­haus nicht aus. Man muss vor Ort sein, zuhö­ren und nachfragen.“

„Ich bin dank­bar für die Offenheit“

Bade berich­tet, dass sei­ne Par­tei­lo­sig­keit bei vie­len Begeg­nun­gen aus­drück­lich ange­spro­chen wor­den sei.

„Wenn ich gesagt habe, dass ich par­tei­los bin, habe ich sehr häu­fig eine aus­ge­spro­chen posi­ti­ve und offe­ne Reak­ti­on erlebt.“

Gleich­zei­tig habe er einen deut­li­chen Wunsch nach mehr Bür­ger­nä­he, Ver­läss­lich­keit und kon­kre­ten Lösun­gen wahrgenommen.

„Die Men­schen wol­len nicht stän­dig neue Ver­spre­chen hören. Sie wol­len, dass Din­ge funk­tio­nie­ren und dass ihre Anlie­gen ernst genom­men werden.“

Aus den Gesprä­chen hät­ten sich für ihn meh­re­re zen­tra­le The­men erge­ben: eine leis­tungs­fä­hi­ge Ver­wal­tung, bes­se­re Infra­struk­tur, gute Rah­men­be­din­gun­gen für Wirt­schaft und Ehren­amt sowie mehr Trans­pa­renz bei poli­ti­schen Entscheidungen.

„Gute Ideen dür­fen nicht an Par­tei­gren­zen scheitern“

Als par­tei­lo­ser Kan­di­dat sieht Bade einen Vor­teil dar­in, unab­hän­gig von par­tei­po­li­ti­schen Vor­ga­ben han­deln zu können.

„Für mich ent­schei­det nicht das Par­tei­buch dar­über, ob eine Idee gut ist. Ent­schei­dend ist, ob sie den Men­schen im Land­kreis Leer hilft.“

Er wol­le als Land­rat mit allen demo­kra­ti­schen Kräf­ten im Kreis­tag kon­struk­tiv zusam­men­ar­bei­ten. Poli­ti­sche Unter­schie­de gehör­ten zur Demo­kra­tie. Bei der Lösung kon­kre­ter Pro­ble­me müs­se jedoch das gemein­sa­me Ziel im Mit­tel­punkt stehen.

„Gute Ideen dür­fen nicht des­halb abge­lehnt wer­den, weil sie aus einer ande­ren Frak­ti­on kom­men. Ein Land­rat soll­te mode­rie­ren, zusam­men­füh­ren und, wenn nötig, auch schlichten.“

„Bür­ger­nä­he darf kein Wahl­kampf­slo­gan sein“

Die Erfah­run­gen der ver­gan­ge­nen Wochen möch­te Bade auch auf die Arbeit als Land­rat übertragen.

„Bür­ger­nä­he darf nicht am Wahl­tag enden. Sie muss Teil des täg­li­chen Füh­rungs­ver­ständ­nis­ses eines Land­rats sein.“

Er wol­le regel­mä­ßig in den Kom­mu­nen unter­wegs sein und den direk­ten Aus­tausch mit den Bür­gern suchen. Gleich­zei­tig müs­se die Kreis­ver­wal­tung stär­ker von den Erfah­run­gen ihrer eige­nen Mit­ar­bei­ter profitieren.

„Vie­le Beschäf­tig­te wis­sen sehr genau, wo es im All­tag Pro­ble­me gibt. Die­ses Wis­sen müs­sen wir stär­ker nut­zen. Gute Ideen dür­fen nicht an Hier­ar­chien oder ein­ge­fah­re­nen Pro­zes­sen scheitern.“

Per­sön­li­che Bilanz

Nach 16 Wochen Wahl­kampf zieht Bade eine posi­ti­ve Bilanz.

„Ich bin dank­bar für jedes ein­zel­ne Gespräch, unab­hän­gig davon, ob wir einer Mei­nung waren oder nicht. Genau die­se unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven machen unse­ren Land­kreis aus.“

Für ihn steht des­halb fest:

„Wenn wir wie­der mehr mit­ein­an­der und weni­ger über­ein­an­der reden, wenn wir gute Ideen gemein­sam anpa­cken und wenn Poli­tik näher bei den Men­schen ist, kön­nen wir im Land­kreis Leer sehr viel bewegen.“

Bade ver­bin­det damit sei­nen Anspruch für das Amt des Landrats:

„Genau dafür möch­te ich als Land­rat Ver­ant­wor­tung übernehmen.“

Her­aus­ge­ber der Pres­se­mit­tei­lung:
Olaf Bade
Par­tei­lo­ser Kan­di­dat für das Amt des Land­rats im Land­kreis Leer

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